Kapitel 01 - Fahrerflucht und erste Spur
Was mir gefällt: die Bande engagiert sich in Sachen Tierschutz und transportiert Frösche, Lurche und was auch immer über eine Strasse, die sie sonst selber überqueren und dabei zu hunderten überfahren werden.
Während die Bande dem Tierschutz nachgeht, wird auf der Strasse eine Fahrradfahrerin von einem Raser über den Haufen gefahren und verletzt.
Dieser begeht Fahrerflucht.
Tarzan schwingt sich aufs Rad, sucht sich eine Telefonzelle, wo er auf einen Mann trifft, der ihm einen Hinweis geben kann.
Von mir her ein Kapitel, welches gut und passend ist und mir, aus heutiger Sicht aufzeigt, dass so ein Natel doch seine Vorteile haben kann, zum Beispiel wenn es um Unfälle geht und man nicht gezwungen ist, irgendwo, auf gut Glück, nach einem Telefon suchen zu müssen, wobei viel Zeit verloren gehen kann.
Kapitel 02 - Blaue Lacksplitter
Die Truppe geht zum Gasthaus, das dem potentiellen Flüchtling gehört, wo wie auch schon auf den blauen Mercedes stolpern, an dem aber alles seine Ordnung zu haben scheint und keine Spur von einem Unfall zu finden ist.
Der Besitzer sieht das und macht die Bande gleich einmal ganz hässlich an und spielt sich auf, als ob er Gott der gastlichen Häuser wäre.
Auch hier fällt mir wieder ganz extrem auf, wie eindimensional die Figuren in Büchern von Stefan Wolf sein können. Eindimensional und brutal, äusserst langweilig und nichtssagend.
Kapitel 03 - Die Reichsten in Hinterstetten
Tarzan und Co. befragen die Serviererin im Gasthof, die gar nicht merkt, dass sie ausgefragt wird: was mich wieder dazu bringt zu schreiben, das SW es sich ab und an doch recht einfach gemacht hat, mit den Figuren, weil auch diese hier kaum mehr als eine dünne Schicht zu bieten hat.
Später dann haut Tarzan wieder auf den Putz. Bei ihm fällt mir auf, dass er immer wieder Menschen nach dem Äusseren einordnet und sich dann auch nicht davon abbringen lässt, alle über einen Kamm zu scheren. Das Wort Individualismus scheint er so gar nicht zu kennen.
So was nervt mich einfach.
Nur schon dieses Verhalten bringt mich dazu, zu denken, dass auch das ein Buch ist, welches ich Kindern wirklich nicht gerne geben würde, um es zu lesen.
Kapitel 04 - Ein Job für den Einbrecher
Da haben wir den Einbrecher, der Pech hat und ins Haus des Gasthofbesitzers einsteigen will. Der erwischt ihn aber und zwingt ihn mehr oder weniger, für ihn als Fahrer von Tieren zu arbeiten. Die Tiere sollen zu Schlachtbetrieben im Ausland gefahren werden.
Der Mann redet von Tieren, als ob es keine Lebewesen wären, sondern nur so was wie Bücher oder Gläser. Wenn davon ein paar auf der Reise sterben, ist ihm das egal.
Wenn ich daran denke, dass es wirklich Menschen gibt, die so denken und handeln, wird mir übel, speiübel und ich würde solche UNMENSCHEN wirklich gerne auch so behandeln, auch wenn ich dann auf der gleichen Stufe wäre, aber vielleicht und unter Umständen würden sie dann verstehen, was sie da eigentlich machen.
Kapitel 05 - Der Demolierer geht um
Ich weiss ja nicht.
Mir fällt so langsam aber sicher auf, gut es ist mir schon lange aufgefallen, aber ich schreibe jetzt zum ersten mal darüber:
Die Gaby wird ja als blond und hübsch beschrieben.
Jetzt ist es ja so: scheint es in jedem Revier, das sie betreten Leute zu geben, die ihren Vater und sie kennen und die Männer bekommen gleich leuchtende Augen und scheinen ganz vernarrt in sie zu sein. Scheint mir ja so, als ob die sich die eine oder andere Hoffnung machen und das mit einer Minderjährigen.
Nur schon der Gedanke sorgt dafür, dass mein Magen sich dreimal quer und über die Mittellinie dreht und ich mich am liebsten übergeben würde.
Noch ein Grund, um zum Beispiel nur schon diesen Band von Kindern fern zu halten.
Kapitel 06 - Bodo, der Bruder
Wie auch immer: wenigstens hat der Wolf ein Herz für Tiere und der neue Fahrer fürs Schlachtvieh scheint ein Gewissen zu haben und könnte sich Gedanken darüber machen, ob er wirklich Tiere transportieren will, die während der Fahrt nur gequält werden und viele von ihnen dann noch sterben.
Kapitel 07 - Todeswagen rollen durch Europa
Der neue Fahrer informiert sich über Tiertransporter und entscheidet sich dann, das nicht zu machen und lieber unterzutauchen und die Stadt zu verlassen. Gute Sache.
Tarzan und Kumpels verlassen nach Ladenschluss das Internat, um sich auf die Lauer nach dem Demolierer zu legen.
Hätten wir so was im Internat gemacht, man hätte und erwischt, wir wären ja so was von aus den Reihen getreten worden. So was kann man, auch wenn es sich immer wieder um gute Absichten handelt, wirklich nicht gutheissen.
Kapitel 08 - Auf frischer Tat
Der Bruder des Gasthofbesitzers stellt den Demolierer, denjenigen, der so viele Autos beschädigt und geschafft hat, dass die Leute dachten, es wäre der Bruder, der eine Garage besitzt, er stecke dahinter, um viel Geld zu verdienen.
Tarzan kann gerade noch verhindern, dass der Demolierer mit einer Eisenstange behandelt wird.
Das ist doch einmal ein Twist, der mir mehr als gefällt.
Kapitel 09 - Vernehmung um Mitternacht
Für mich ein Kapitel, dass ein wenig der Füllung dient und um das eine oder andere zu enden lassen und um neues zu beginnen.
Kapitel 10 - Ausreisser
Der Fahrer trifft auf den Sohn des Gasthofbesitzers und der will ausreissen, weil er von seinem Vater misshandelt wird.
Kapitel 11 - Knabbern mit Charme
Auch so eine Füllmenge an Kapitel.
Kapitel 12 - Begegnung im Krankenhaus
Eine neue Figur wird eingeführt und auch die ist so dimensional wie eine eins.
Kapitel 13 - Christas Bericht von der Hölle
Die Bande bekommt berichtet, wie schrecklich und höllisch Tiertransporte "wirklich" sind und am Schluss will Tarzan wiedereinmal mit dem Kopf durch die Wand und mittels, sagen wir, unsäglicher Methoden gegen diese Transporte und vor allem die Menschen dahinter vorgehen.
Kapitel 14 - Ulrich fordert Lösegeld
Und so wird aus dem Fahrer ein Entführer.
Warum zum gefiederten Geier hat der Wolf es nicht geschafft, auch mal Menschen zu beschreiben, die einfach nur gut sind, oder sich von böse zu gut gewandelt haben?
Also echt; für den war wohl jeder Mensch ein Arschloch oder wenigstens nur noch einen Schritt davon entfernt, eines zu werden und oder zu sein.
Kapitel 15 - Heisse Info
Die Bande erfährt den Zeitpunkt des Transports, aber sonst ist nicht viel zu wollen von diesem Kapitel.
Kapitel 16 - Ein seltsamer Gast
Es sieht so aus, als ob die Bande einem anderen Gauner auf die Spur gekommen ist, der wird aber vom Gasthofbesitzer und einem seiner Schläger schon in Beschlag genommen und ausgeraubt.
Ja, die Menschheit besteht wirklich fast nur aus schlechten bis sehr bösen Menschen.
Kapitel 17 - Fundunterschlagung
Tja: das Opfer ist bei einem Unfall vorbeigekommen und hat das dortige Unfallopfer, das noch Ohnmächtig war, ausgeraubt und hat dabei, ohne Absicht, einen Gauner um sein ergaunertes Gut gebracht und wurde jetzt halt selber darum gebracht, von einem anderen Gauner.
Also echt, wirklich; wie schlecht hat sich der Wolf die Welt eigentlich vorgestellt: da scheint es wirklich nur sehr schlechte Unmenschen gegeben zu haben.
Kapitel 18 - Drei ohne Gewissen
Nun hat also auch der Ausgeraubte das letzte Menschlichkeit verloren.
Er hat den Gasthofbesitzer und zwei seiner Kumpels fotografiert, als sie den jungen Fahrradfahrer über den Haufen gefahren haben und jetzt will er sich als Erpresser aufspielen.
Mir wird langsam übel und einen Anflug einer leichten Depression kann ich auch verspüren.
Kapitel 19 - Eine sehr gute Nachricht
Ein paar wichtige Infos gibt es in dem Kapitel, aber auch nicht wirklich viel mehr.
Kapitel 20 - Nicht Felix, sondern Heini
Irgendwie wird es immer schlimmer.
Jetzt hat der Ulrich den falschen Jungen entführt: der Junge hat einfach mit dem Namen gelogen und so hatte Ulrich halt den Gedanken, sich beim reichen Vater gütlich zu tun. Der aber weiss, dass sein Junge im Krankenhaus liegt, mit Schädelverletztung.
Glockner ruft an, meint, der Heini sei verschwunden und neige ab und an zu Wutausbrüchen.
Jetzt wird dem Gasthofbesitzer klar, dass vielleicht Heini seinen Sohn niedergeschlagen hat und jetzt mit schlechtem Gewissen auf der Flucht ist.
Wie gehabt: jede Figur, die neu auftaucht, ist im Grunde genommen nur schlecht und hat mehr oder noch mehr Dreck am Stecken.
Da könnte einem ja fast nur noch schlecht werden.
Kapitel 21 - Tim / Tarzan fällt aus allen Wolken
Das lasse ich mal so stehen.
Kapitel 22 - Fünf Fotos als Beweis
Tarzan kann es nicht lassen: damit er Beweisfotos bekommt, bedroht er den derzeitigen Besitzer und macht ihm gehörig Angst und die Sache mit dem Klauen der Pferde hat er sich auch noch nicht aus dem Kopf geschlagen. Die Fotos will er auch nicht gleich zur Polizei bringen.
Ja, so fangen viele Verbrecherkarrieren an.
Kapitel 23 - Strassensperre
Der Raub der Pferde wird vorbereitet.
Kapitel 24 - Sanfte Augen, blutende Wunden
Die Pferde sind befreit und der Fahrer liegt gefesselt und so darnieder.
Kapitel 25 - Unser Kampf fängt erst an
Jepp: alle werden gefasst und bekommen die jeweils gerechte Strafe, wie es sich gehört.
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