Mittwoch, 9. Januar 2019

Duck? Genesis und das Album Duke



Es ist mitten in der Nacht, gut .. kurz nach mitten in der Nacht, ich sitze in meinem Büro, die Katzen sind am Schlafen und so habe ich Zeit und Musse, mich über eine weitere Audio-CD herzumachen ..


"Behind the lines" .. gehört für mich definitiv zu den nicht mehr so modernen Klassikern .. Ein spannendes, packendes Lied .. das durch die Stimme von Phil Collins noch um einiges aufgewertet wird ... 


"Duchess" .. ich weiss nicht, wie ich dieses Lied be- und umschreiben soll, aber, ohne jeden Zweifel, gehört es zu den Stücken, in die ich mich versinken lassen kann, das mich mit sich mitträgt und dafür sorgt, dass ich für einen ganz kurzen Moment meines Lebens, mein Leben vergessen kann ..


"Guide Vocal" .. schon fast ein wenig seltsam, dieses Lied, aber nicht weniger fesselnd und spannend .. auch ein Stück, bei welchem jeder und jede für sich selber entscheiden muss, was er oder sie davon hält .. in meiner kleinen Blase des Lebens möchte ich nicht mehr darauf verzichten ..


"Man of our times" ... so hat Musik zu tönen .. so hat Musik mein Ohren zu kitzeln, zu beschäftigen ... so hat Musik dafür zu sorgen, dass meine Ohren eine Lebensaufgabe haben ..


"Misunderstanding" .. eine sehr schöne Halbballade, die zeigt, dass Genesis auch auf diesem Gebiet wahre Meister ihres Faches sind ... Sehr schönes Stück Musik .. kann ich einfach nicht genug davon haben .


"Heathaze" .. ja .. hmm.. bis heute bin ich mir nicht so ganz sicher, was ich wirklich davon halten soll, aber, ich werde nicht aufgeben ..


"Turn it on again" .. auch hier kann ich nur sagen: ein Klassiker .. ein moderner Klassiker und zeitlos schön .. und zeitlos packend ..


"Alone tonight" .. in meinen Augen und vor allem in meinen Ohren eine der schönsten und besten Balladen, die Genesis je ihren Fans und sonstigen Zuhörern geschenkt haben ..


"Cul-de-Sac" .. nicht gerade einer meiner Favoriten, aber trotzdem ein gutes bis nettes Lied ..


"Please don't ask" .. ach ja .. auch so kann Musik tönen . ein gutes Lied ... nicht so gut wie anderes, dass ich von Genesis kenne, aber trotzdem ... ich kann es mir anhören .. ohne den Wunsch zu verspüren, es überspringen zu wollen..


"Duke's Travels" und "Duke's End" .. das ist wieder ein sehr gut geführter Schlag mit dem Hammer des Progressive Rock .. mir persönlich gefällt dieser Doppelschlag sehr gut .. und ich fühle mich jedesmal ein wenig besser, wenn ich es mir habe anhören können und dürfen ...




Das ist der Text, wie ich ihn für die Therapie angepasst habe:

Sonntag.
Am Morgen.
Im TV läuft die Wieder-holung von Schlag den Star. 
Es sind angetreten Lena Gercke versus Lena Meyer-Landrut. 
Oder, Ladies-Night, wie es bei Pro7 heisst.
Auf jeden Fall nett an-zusehen, die beiden Damen. 
Aber, eigentlich wollte ich mich ja mit etwas ganz Anderem beschäf-tigen.
Mit einem weiteren Al-bum von Genesis näm-lich. 
«Behind the lines» heisst der Opener, wie es auf Neudeutsch ganz genial heisst. Das Lied verfügt über einen el-lenlangen instrumenta-len Einstieg, was mir hier und in diesem Fall aber nichts macht, ist es doch auf sehr hohem musikalischen Niveau angesiedelt. Unvermit-telt und schon fast überraschend der Ein-stieg von Phil Collins, der doch noch das eine oder andere gesungene Wort verlieren möchte.
Tolles Lied. Macht Spass, es sich von Zeit zu Zeit anzuhören. Für mich ist es ganz knapp davor, ein zeitloser Klassiker zu sein. Ja, gut. Diese Ansicht hängt davon ab, wie ich mich zu dem Zeitpunkt fühle, wenn es zu hören ist. Ansonsten, ein Lied, das mir auf keinen Fall weh tut. 

«Duchess».
mittels eines fliessen-den Übergangs geht es von Lied 1 in Lied 2 über. Wobei hier flies-send heisst, dass für ein paar Sekunden ein wenig sehr wenige In-strumente in Gebrauch sind, und dann von ganz weit hinten immer mehr Laute dazukom-men. 
Ich versuche im Augen-blick mich zu erinnern, ob ich das Lied gut fin-de oder nicht. Bleibt mir so gesehen nicht viel anderes übrig, als es mir anzuhören, um eine Entscheidung treffen zu können. 
Hmm. Ja, die Leute las-sen sich Zeit und lassen es langsam angehen. Sicher, es stört nicht grossartig.
Ah, da ist der gute alte Phil Collins ja wieder und es geht ein wenig dramatischer weiter. 
Dieser Mann hat viel-leicht nicht die schöns-te Stimme, aber sie hat Charisma und Ausstrah-lung, Kraft und Power. 
Damit schafft er es auch hier, dem Lied noch ei-nen Ticken mehr an Qualität zu verpassen. Mich zieht es gleich in die Fantasiewelt von Genesis rein und ich weiss gar nicht, ob ich vor Ende des Liedes wieder raus will. Eigent-lich nicht. Es gefällt mir schon fast hier.
«Guide Vocal».
Es fängt an, als ob es eine Ballade sein möch-te. Es fängt leicht, me-lancholisch, ein wenig dramatisch an. Auch Phil Collins hält sich gewaltig zurück und verstärkt so den Aus-druck des Liedes. 
Es ist im Grunde ge-nommen so weit nicht schlecht. Aber mir fallen fast die Augen zu. Muss so nicht sein.
«Man of our times». Ah. Da ist es wieder. Das Feuer. Es lodert. Es lo-dert in seiner progres-siven Art und Weise. Genesis lassen auch hier die Musiker der Welt wissen, wer die Besten sind und zeigen, wie ein echt gutes Stück Musik zu tönen hat.
Das Lied packt mich, reisst mich mit in sei-nem Fluss der Noten und Melodien. Tut nicht weh, hilft mir, zu ent-spannen, zu chillen, die Welt um mich herum zu vergessen.
«Misunderstanding». Ein Lied über Bezie-hungen und was schiefgehen kann, wenn man sich nicht wirklich versteht. Von dem her gesehen: die Melodie finde ich genial, Collins singt wie ein junger Gott, aber der Text, hat zwar etwas typisch bri-tisches an sich, aber eben. Ein Thema, das mich ganz gewaltig langweilt. Es vermag mich daher auch in die Welt der Schwärze zu ziehen. Dann höre ich es mir lieber nur an, wenn die Welt eh wie ein Regenbogen aus-sieht.

«Heathaze».
Im Grunde genommen auch ein gutes bis sehr gutes Lied. Eigentlich ein sehr gutes Lied und es steigert sich von Mi-nute zu Minute und holt einem so in seine Welt ab. 
Jepp, ruhen, entspan-nen, ausspannen, die Welt und das Leben ge-niessen. 
«Turn it on again».
Damit wären bei einem Lied angelangt, das recht fröhlich, positiv und heiter daherkommt. Gefällt mir sehr gut. Schon der Titel reisst mich immer wieder mit und hilft mir, wenn es mir gar nicht mehr gut geht. Dieses Lied sollte auch meine Playlist der Starken und stärkenden Lieder.
«Alone tonight».
Eine Ballade
Auch hier: viel besser kann es nicht gemacht werden. Und, sie gehört zu den Slowsongs, die ich mir anhören kann, ohne Gefahr zu laufen, in ein Loch oder noch tiefer zu fallen.
«Cul-de-sac». Hier kann ich es kurz machen. Das ist eines der Lieder, die ich mir sehr selten an-höre. Eigentlich so gut wie nie. Und wenn es doch durchläuft, be-merke ich es nur in den seltensten Fällen.
«Please don’t ask». 
Im Grunde genommen eine Ballade, ein wenig traurig, melancholisch. Definitiv ein sehr, sehr schöner Song. Kann ich mir auch anhören, wenn es mir ein wenig ange-schwärzt geht.
«Duke’s Travels»
Ein Lied, das ich mir eher sehr selten zur Gänze anhöre.

«Duke’s End»

Höre ich mir auch eher selten ganz an.



Das Fazit: Ein Album, das mir im in seiner Ge-samtheit fast keine Probleme bereiten kann.















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