Masterplan und das Album "Novum Initium"
"Per Aspera ad Astra"
Ein Intro, das nicht weiter beachtet werden wird von meiner Seite"
"The Game"
Es ist wie es ist, ist es wie es ist.
Das erste Album von Masterplan gehört auch nach all den Jahren noch zu meinen absoluten Favoriten.
Nur schon deshalb, weil es keinen einzigen schlechten Song aufweist, ja nicht einmal einen, der auch nur Mittelmass wäre.
Dieses hier ist nun Album Nummer, gut, weiss ich gerade nicht, aber auch hier: Eben :-)
Masterplan. Hier mit dem Sänger Rick Altzi am Werken.
Bei dieser Gruppe bemerke ich ein kleine Eigenart, die dem einen oder anderen Aspie sicher nicht ganz unbekannt ist: die Gewohnheit. Das Verlangen, dass alles am Besten immer gleich bleibt.
Der Originalsänger ist Jorn (ja, kein Nachname). Als ich zum ersten mal vernommen habe, dass Jorn keine Lust mehr auf Masterplan habe, dachte ich gleich: jetzt lösen sie sich in Luft auf und gut ist.
Nein, sie haben sich einen neuen Sänger gekrallt und ein neues Album aufgenommen. Für mich waren das aber schon nicht mehr MP-Original, sondern MP Mark II, wie man so schön sagt.
Mir wäre es ja von Anfang lieber gewesen, sie hätten sich diesen Namen gegeben: Masterplan Mark II. Das hätte mein Leben ein wenig vereinfacht. Weil, jedesmal wenn ich sie mit einem anderen Sänger als Jorn höre, ist es nicht mehr die gleiche Gruppe und ich habe ein wenig Probleme, mir das Album anzuhören, ohne gleich eine Stufe in Richtung Tiefe zu fallen.
Dieser Song hier ist weiss Gott nicht schlecht und beinhaltet so ziemlich alle Trademarks von MP und trotzdem tue ich mich ein wenig schwer damit und finde, er ist eher am unteren Mittelmass anzusiedeln.
Für mich auch nicht für die Firewall zu gebrauchen.
"Keep your Dream Alive"
ZEITLOSER KLASSIKER!!!
"Black Night of Magic"
Sicher.
Auch das ist kein wirklich schlechter Song.
Trotzdem dringt er nicht bis meine Gänge des Gehörs vor und setzt sich dort fest, sondern prallt, wenn ich es so beschreiben darf, schon vorher ab und fällt zu Boden, wo er sich noch ein wenig windet, aber ganz am Schluss plötzlich verschwunden ist, als ob es ihn nie gegeben hätte.
Ein Song, der mich so wenig berührt und interessiert, dass er mich auch nicht in eine Depression ziehen und schleifen kann.
"Betrayal"
Auch hier.
Der Song kommt gross, ganz gross aus den Boxen und ist auch nicht schlecht, aber auch hier: er berührt mich nicht, haut mich nicht aus dem Stuhl, mag nicht mal eines meiner Kopfhaare im Winde wehen zu lassen.
Was bloss ist da falsch gelaufen oder liegt es wirklich nur daran, dass die Truppe mit einem anderen Sänger Musik macht.
"No Escape"
Siehe oben. Viel anderes kann ich hier leider auch nicht schreiben.
"Pray on my soul"
Und wieder: Siehe oben und weiter oben und noch weiter oben.
"Earth is going down"
Irgendwie fühle ich mich gelangweilt bei diesem Lied. Ich mag ja nicht einmal mehr dazu schreiben.
"Return from Avalon"
Jepp.
Siehe oben. Weiter oben und so weiter.
"Through your eyes"
Ah.
Aha.
Ich glaube es ja fast nicht.
Dieses Lied gefällt mir.
Wie gut es mir wirklich gefällt kann ich zur Zeit noch nicht sagen. Hier brauche ich noch ein paar Durchgänge durch meine Gehörgänge, um mich dann entscheiden zu können.
"Novum Initium"
Mit diesem schlapp 10 Minuten langen Song möchten Masterplan zeigen, dass sie auch fähig sind, episch-lange Songs zu generieren, die spannend, interessant und auch packend sind.
Ich und meine Ohren sind aber der Meinung: dieser Song interessiert uns nicht wirklich, der Song packt uns beide nicht und extrem spannend scheint er für uns auch nicht zu sein.
Ganz zum Schluss, was soll ich da sagen:
Wie gesagt, mag und liebe ich es, wenn Dinge so bleiben wie sie sind.
Mich persönlich verwirrt das eher ein ganz klein wenig und auf einer unterbewussten Ebene, wenn eine Band zum Beispiel plötzlich mit einem anderen Sänger dasteht und versucht so zu tun, als ob nichts oder wenigstens nicht viel passiert.
Das ist jetzt so eine Scheibe, mit der ich daher ein wenig Mühe habe und die es schafft, zum falschen Zeitpunkt angehört meine Gedanken in Unordnung zu bringen und, wenn es ganz schief läuft, mich in die tiefen einer Depression zu reissen oder gar zu schmeissen.
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