Kapitel 01: Der
Wind, der Wind - das himmlische Kind
Karma is a Bitch.
Das ist die
Grundaussage dieser Story, dieser Geschichte.
Ein Programmierer
wird entlassen, weil sein Boss die Lorbeeren für dessen Arbeit einstreichen
will.
Der Programmierer
lässt sich nicht lumpen, versteckt einen sehr interessanten Trojaner in der
Software, die dafür sorgt, dass schlussendlich Flugzeuge abstürzen, Menschen
ums Leben kommen, sein Boss von allen Seiten unter Beschuss steht und am
Schluss sogar dessen Firma in Rauch aufgeht.
Karma schlägt dort
zu, wo der Programmierer mit der ganzen Familie im Flugzeug unterwegs ist, die
Zusage zu einem neuen Job erhalten hat, und nun der Trojaner zuschlägt und es
kracht und scheppert.
Ich könnte jetzt
natürlich Google anwerfen, um herauszufinden, wie wahr die Story wirklich ist,
aber ich lasse es sein, weil ich glauben möchte, dass ein normaler
Programmierer, der aus dem Job geschmissen worden ist, so etwas nicht machen
würde, auf jeden Fall nicht dann, wenn Menschen dabei ums Leben kommen könnten.
Da ich nicht weiss,
ob die Story der Wahrheit entspricht, kann ich sie auch nicht aufs Leben
anwenden.
Was auffällt ist auf
jeden Fall, dass einem die Geschichte doch zum Nachdenken anregt und aufzeigt,
wenn auch ein ganz klein wenig übertrieben, wie weit der Mensch bereit ist zu
gehen, wenn man ihm Böses antut.
Die Zerzauste Zeit
Nun die Geschichte
einer verlorenen Seele, eines Jungen, der ein gar schrecklich Leben zu leben
hat als Kind und es sich nicht nehmen lässt, aus seinem Computer eine
Zeitreisemaschine zu machen und damit, wegen eines Bugs im Programm, in der
Zeit verloren geht, so aber lernt, dass es keinen schöneren Platz in der Zeit
gibt, als diejenigewelche, in die man geboren worden ist und in der die
Menschen leben, die zu einem gehören, die Familie zum Beispiel.
Zum Glück ist die
Story kurz gehalten, viel mehr Geduld hätte ich nicht aufbieten können, weil,
so gut ist das Teil nun wirklich nicht geschrieben und die Moral der Geschichte
wurde einem auch schon spannender präsentiert.
Melissas
Männerphantasien
Hier wird das Bild
einer Frau gezeichnet, die mit der Ehe und vor allem dem Ehemann nicht mehr
zufrieden ist.
Eines Tages bekommt
sie einen Computer geschenkt und verfängt sich in den Untiefen von Chats, vor
allem Sexchats.
Mit der Zeit ist sie
sehr gut darin geworden, die Männer nur schon mit Worten scharf und geil werden
zu lassen.
Von da an war es
kein weiter Weg mehr, bis sie die Idee hatte, einen dieser geilen, hirnlosen
Typen zu fragen, ob er für sie den Gatten töten würde.
Pech nur, dass sie
damit an einen Undercover-Polizisten gelangt ist.
Nette Story, die
aber nicht sonderlich spannend geschrieben worden ist und auch die Zeichnung
von Mann und Frau ist so weit übertrieben worden, dass man die Story
gefühlsmassig gar nicht mehr wahrnimmt.
Im Reich der tausend
Tode
Hier wird das Bild
eines Freaks und Geeks gezeichnet, der auch noch beim MIT unterrichtet, zu
Hause aber der totale Messie ist, nicht an Frauen interessiert ist, nur die
Arbeit im Kopf hat.
Er will den
menschlichen Geist mit dem Computer verbinden, über eine Sonde, die direkt ins
Gehirn gesteckt wird.
Wie es so ist, es
ist schwer freiwillige für solche Experimente zu finden und daher nimmt der
Professor den Versuch an sich selber vor und landet in seinem Lieblingsspiel
Quake.
Es geht etwas schief
und sein Geist bleibt im Spiel gefangen, während sein Körper nur noch ein
sabberndes Bündel Fleisch und Blut ist.
Auch hier wurde viel
zu sehr übertrieben, so dass die Story einfach weit jenseits von
Glaubwürdigkeit ist.
Es fehlt dann auch
an Spannung und auch die Figuren wurden nicht so gezeichnet, dass ich als Leser
wirklich etwas in deren Richtung empfinden könnte.
Im Reich Der Tausend
Tode
Ein
Lebensmittelhersteller, ein Reporter, kommen einer Organmafia auf die Spur und
schaffen es, mittels Internet und Zugriff über Mobile Technologie die Behörden
einzuschalten und bla bla bla.
Auch so eine Story
Auch nicht besonders
interessant geschrieben und auch hier verspüre ich in Richtung der gezeichneten
Figuren gar nichts.
Das Dicke Ende
Dicker Junge,
interessiert sich für Computer und rächt sich an den Menschen, die ihm so übel
mitgespielt haben.
Meine Fresse.
Viel mehr Klischee
kann man wirklich nicht in eine Geschichte packen.
Für mich eines der
Bücher, dass ich mir gekauft habe, weil ich Lust auf tolle Anekdoten aus dem
Leben von Geeks, Freaks und Computernerds habe lesen wollen und dann erstehe
ich so etwas.
Wie dem auch aus.
Das Buch nervt ein
ganz klein wenig, lässt mich aber weiter ruhig schlafen, weil ich ja weiss,
dass ich es in diesem Leben nicht mehr lesen werde.
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