Mittwoch, 30. Januar 2019

Supporter? Klaus Möller, Thomas Plassmann und das Buch - Verfluchte Computer / Werkzeug des Bösen

Kapitel 01: Der Wind, der Wind - das himmlische Kind

Karma is a Bitch.

Das ist die Grundaussage dieser Story, dieser Geschichte.

Ein Programmierer wird entlassen, weil sein Boss die Lorbeeren für dessen Arbeit einstreichen will.
Der Programmierer lässt sich nicht lumpen, versteckt einen sehr interessanten Trojaner in der Software, die dafür sorgt, dass schlussendlich Flugzeuge abstürzen, Menschen ums Leben kommen, sein Boss von allen Seiten unter Beschuss steht und am Schluss sogar dessen Firma in Rauch aufgeht.

Karma schlägt dort zu, wo der Programmierer mit der ganzen Familie im Flugzeug unterwegs ist, die Zusage zu einem neuen Job erhalten hat, und nun der Trojaner zuschlägt und es kracht und scheppert.

Ich könnte jetzt natürlich Google anwerfen, um herauszufinden, wie wahr die Story wirklich ist, aber ich lasse es sein, weil ich glauben möchte, dass ein normaler Programmierer, der aus dem Job geschmissen worden ist, so etwas nicht machen würde, auf jeden Fall nicht dann, wenn Menschen dabei ums Leben kommen könnten.

Da ich nicht weiss, ob die Story der Wahrheit entspricht, kann ich sie auch nicht aufs Leben anwenden.

Was auffällt ist auf jeden Fall, dass einem die Geschichte doch zum Nachdenken anregt und aufzeigt, wenn auch ein ganz klein wenig übertrieben, wie weit der Mensch bereit ist zu gehen, wenn man ihm Böses antut.



Die Zerzauste Zeit

Nun die Geschichte einer verlorenen Seele, eines Jungen, der ein gar schrecklich Leben zu leben hat als Kind und es sich nicht nehmen lässt, aus seinem Computer eine Zeitreisemaschine zu machen und damit, wegen eines Bugs im Programm, in der Zeit verloren geht, so aber lernt, dass es keinen schöneren Platz in der Zeit gibt, als diejenigewelche, in die man geboren worden ist und in der die Menschen leben, die zu einem gehören, die Familie zum Beispiel.

Zum Glück ist die Story kurz gehalten, viel mehr Geduld hätte ich nicht aufbieten können, weil, so gut ist das Teil nun wirklich nicht geschrieben und die Moral der Geschichte wurde einem auch schon spannender präsentiert.


Melissas Männerphantasien

Hier wird das Bild einer Frau gezeichnet, die mit der Ehe und vor allem dem Ehemann nicht mehr zufrieden ist.
Eines Tages bekommt sie einen Computer geschenkt und verfängt sich in den Untiefen von Chats, vor allem Sexchats.

Mit der Zeit ist sie sehr gut darin geworden, die Männer nur schon mit Worten scharf und geil werden zu lassen.

Von da an war es kein weiter Weg mehr, bis sie die Idee hatte, einen dieser geilen, hirnlosen Typen zu fragen, ob er für sie den Gatten töten würde.

Pech nur, dass sie damit an einen Undercover-Polizisten gelangt ist.

Nette Story, die aber nicht sonderlich spannend geschrieben worden ist und auch die Zeichnung von Mann und Frau ist so weit übertrieben worden, dass man die Story gefühlsmassig gar nicht mehr wahrnimmt.


Im Reich der tausend Tode

Hier wird das Bild eines Freaks und Geeks gezeichnet, der auch noch beim MIT unterrichtet, zu Hause aber der totale Messie ist, nicht an Frauen interessiert ist, nur die Arbeit im Kopf hat.

Er will den menschlichen Geist mit dem Computer verbinden, über eine Sonde, die direkt ins Gehirn gesteckt wird.

Wie es so ist, es ist schwer freiwillige für solche Experimente zu finden und daher nimmt der Professor den Versuch an sich selber vor und landet in seinem Lieblingsspiel Quake.

Es geht etwas schief und sein Geist bleibt im Spiel gefangen, während sein Körper nur noch ein sabberndes Bündel Fleisch und Blut ist.

Auch hier wurde viel zu sehr übertrieben, so dass die Story einfach weit jenseits von Glaubwürdigkeit ist.

Es fehlt dann auch an Spannung und auch die Figuren wurden nicht so gezeichnet, dass ich als Leser wirklich etwas in deren Richtung empfinden könnte.


Im Reich Der Tausend Tode

Ein Lebensmittelhersteller, ein Reporter, kommen einer Organmafia auf die Spur und schaffen es, mittels Internet und Zugriff über Mobile Technologie die Behörden einzuschalten und bla bla bla.

Auch so eine Story

Auch nicht besonders interessant geschrieben und auch hier verspüre ich in Richtung der gezeichneten Figuren gar nichts.


Das Dicke Ende

Dicker Junge, interessiert sich für Computer und rächt sich an den Menschen, die ihm so übel mitgespielt haben.

Meine Fresse.

Viel mehr Klischee kann man wirklich nicht in eine Geschichte packen.


Für mich eines der Bücher, dass ich mir gekauft habe, weil ich Lust auf tolle Anekdoten aus dem Leben von Geeks, Freaks und Computernerds habe lesen wollen und dann erstehe ich so etwas.

Wie dem auch aus.


Das Buch nervt ein ganz klein wenig, lässt mich aber weiter ruhig schlafen, weil ich ja weiss, dass ich es in diesem Leben nicht mehr lesen werde.

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