Dienstag, 8. Januar 2019

Zusammenhalt? Megadeth und das Album United Abominations



«Sleepwalker»
Ich weiss jetzt gerade nicht, warum ich mir gerade dieses Album unter den Nagel gerissen habe, um es auf was auch immer zu kontrollieren, aber, wenn es schon so auf dem Tisch liegt, dann werde ich mich gleich an die Arbeit machen 
Sleepwalker.
Schlafwandler.
Ich kann mich erinnern, dass ich, meines Wissens nach auf jeden Fall, bis heute nur einmal geschlafwandelt bin. In welchem Alter das war, weiss ich auch nicht mehr. Was ich noch weiss ist, dass ich zu der Zeit bei meiner Grossmutter in Dulliken gewohnt habe. Ich bin dann auch nur von einem in ein anderes Zimmer gewandelt, um dort zu schlafen. 
Also, nicht gerade eine echte Heldenleistung, auch nicht für einen Schlafwandler. 
Ansonsten, bin ich mir relativ sicher, dass ich seit damals nie mehr gemacht habe. 
Und dieses Lied?
Es gefällt mir und es macht sogar Spass, es anzuhören. Doch, dieses Lied zieht mich auch an dunkleren Tagen nicht runter. Liegt vielleicht auch an der fabelhaften Arbeit an der Gitarre von Dave Mustaine.

«Washington is next»
Red Dave will es wissen und lässt sich wieder einmal über die Probleme in Amerika aus, was gemacht wird, was gemacht werden sollte und was im schlimmsten Falle passieren kann.
Ich denke mal, für Leute, die schnell getriggert sind bei bestimmten Themen, sicher ein Lied, das umgangen werden sollte.
Ich kann es mir gefahrlos anhören. Vielleicht auch deswegen, weil ich gut finde, dass er ein Künstler ist, der sich nicht hinter lahmen Ausreden versteckt, sondern sich auch mal auskotzt.

«Never walk alone – a call to arms»
Mustaine will es wirklich wissen und kotzt sich auch hier wieder über das eine oder andere aus.
Wie gesagt: wer schnell den Trigger verspürt, wenn es politisch wird, sollte sich Megadeth nicht anhören. 
Ich für meinen Teil kann mit dem Sound und den Texten von der Truppe gut leben, weil ich immer wieder das Gefühl habe, dass er mir aus der Seele schreibt.

«United Abominations»
Nun gut: dieses Lied hat mich einfach ganz kalt gelassen. Es war nicht interessant genug. Es ist an mir vorbeigezogen und ich habe ohne Probleme etwas anderes machen können. Erst als das Stück vorbei war, bin ich aus der Arbeit aufgewacht.

«Gears of War»
Wow, kaum angefangen, schon vorbei. 
Von dem Lied geht so was von keine Gefahr für mich aus, weil ich es gar nicht mitbekomme, wenn es läuft.

«Blessed are the dead»

Hier gilt das gleiche, wie bei Gears of War.

«Play for Blood»
Haut mich auch nicht aus dem Stuhl. Eher spüre ich, wie sich die Langeweile und die Müdigkeit darum streiten, wer die Herrschaft in meinem Schädel übernehmen darf.
Berührt mich weder negativ noch positiv und das ist das Beste an diesem Lied.

«Tout le monde»
Das ist eine Ballade.
Eine Neuaufnahme.
Dave Mustaine hat diese Neuaufnahme aber auch nur gemacht, weil er hier Cristina Scabbia von der Gruppe Lacuna Coil als Gastsängerin dabeihat.
Das verleiht dem Song eine ganz neue Tiefe. Eine ganz neue intensivere Intensität.
Auf jeden Fall um Welten besser als das Original und eine der Balladen, die mir keine Probleme bereitet. Höre ich mir immer gleich zwei oder dreimal hintereinander an. 

«Amerikahastan»
Lässt mich einfach nur kalt.

«You’re dead»
Schon gelaufen? Dumm gelaufen.

«Burnt Ice»
Nein.
Wirklich nicht.
Nein, nein, nein.

Jepp.
Dieses Album werde ich mir auf keinen Fall greifen und dann noch anhören, wenn ich Aufmunterung nötig habe.




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