Mittwoch, 9. Januar 2019
Verträumt? Dream Theater und das Album When Dream and Day Unite
Da sind sie ja wieder.
Dream Theater.
Diesesmal höre ich mir ihr erstes Album an.
When dream and day unite.
Was für ein Titel für ein Album. Viel besser kann es nicht mehr gemacht werden.
Einen viel besseren Titel kann einem Album nicht gegeben werden.
“A Fortune in lies”
Es gibt sehr viele Fans, Journalisten und so weiter, die der Meinung sind, dass dieses Album nicht nur ihr erstes ist (was so gesehen keine Meinung, sondern eine Feststellung ist), sonder gleich auch ihr Meisterstück.
Dem kann ich mich nicht ganz anschliessen.
Auch wenn Dream Theater mit dieser Scheibe, mit jedem einzelnen Lied den Progressive Metal in höchste Sphären geführt haben, gleich von Anfang an gezeigt haben, dass sie gar nicht gedenken, sich mit dem zweiten Platz zufriedenzugeben.
Der erste Song ist so ziemlich mit fast allem gespickt worden, dass progressive Musik ausmacht.
Nicht viele Interpreten schaffen es, so vieles in ein Lied zu packen und dann auch noch einen Song daraus zu machen, der von A bis Z in sich selber logisch aufgebaut und zu keiner Sekunde langweilig ist.
Es bedarf mehr als eines Durchlaufs, um nur schon halb zu erfassen, wie grossartig, vertrackt, komplex dieser Song ist.
Solche Musik liebe ich. Weil, sie zwingt mich förmlich dazu, mich mit dem Lied zu beschäftigen und sorgt gleichzeitig dafür, dass in meinem Kopf und meiner Seele kein Platz mehr ist für etwas, dass auch nur entfernt nach negativ riecht,
“Status Seeker”
Hier könnte ich das gleiche schreiben, wie schon beim vorherigen Song.
Was ich noch erwähnen sollte: hier haben sie noch mit dem ersten Sänger zusammengearbeitet.
Sicher, ich könnte nachlesen, warum er gegangen ist.
Nur, das sind Dinge, mit denen ich mich nicht beschäftigen mag.
Es ist mir auch recht egal, warum, wieso und so weiter.
Mir reicht es zu wissen, dass Dream Theater noch mehr Alben veröffentlicht haben und ich, so hoffe ich auf jeden Fall, eines Tages, im Besitz von all diesen sein werde.
Auch dieses Lied holt mich in seine Welt und hält mich mit Denken und Nachdenken beschäftigt und sorgt auch dafür, dass ich mich auf die Melodie konzentriere, weil es hier so vieles gibt, dass ich verpassen könnte. Was in sehr vielen Fällen schade wäre.
“The Ytse Jam”
Auch das ist ein Titel, wie man ihn nicht jeden Tag oder jede Woche zu lesen bekommt.
Ein Instrumental, das sich nicht zu verstecken braucht.
Keine Frage; das ist Musik für Musiker (was auch immer wieder als Kritikpunkt angebracht wird, wenn einem Hörer sonst nicht mehr viel einzufallen scheint).
Es ist auch nicht gerade einfach.
Für die dunklen Tage in meinem Leben ist es nicht so geeignet, weil einfach der Sänger fehlt und es mir damit einw enig leer vorkommt.
Es gibt Zeiten, da kann ich mit der Leere nichts anfangen, muss mich sogar vor ihr schützen.
“The Killing Hand”
Der Titel möchte sicher auf grosses und düsteres Hinweisen.
Dieses Lied haut mich nicht gerade aus den Socken.
Ich spüre gar nichts. Vielleicht sogar noch weniger.
Nein, auf dieses Lied kann ich wirklich verzichten.
Es ist nicht so, dass es mich negativ beeinflussen würde, es ist viel schlimmer: das Lied ist mir egal.
“Light Fuse and Get Away”
Dann mal sehen, was aus diesem Lied wird in meinem musikalischen Universum.
Auch nicht gerade ein Lied, das ich mir reinziehen sollte, wenn die Tage eher nach Nacht stinken.
“Afterlife”
Auch nicht gerade das, was ich gebrauchen kann, wenn ich nach Aufmunterung giere.
Es hat etwas hektisches an und für sich, das mich ganz nervös macht und im schlimmsten Fall dafür sorgt, dass ich mich anfange zu ärgern.
“The Ones who help to set the sun”
Auch ein recht interessanter Titel und nicht gerade kurz.
Ein tolles, forderndes Lied.
Das auf jeden Fall. Aber in meinem Fall nicht für die regnerischen Tage geeignet. Wenn es mir ganz gut geht und ich etwas brauche, das mich beschäftigt und gekonnt auf andere Gedanken bringt, ist dieses Lied eine sehr gute Sache.
“Only a matter of time”
Hier bin ich mir nicht so ganz sicher. Nein, nicht wirklich..
Dieses Album.
Es gehört zu den Alben, bei denen ich mich von mal zu mal entscheiden muss, ob ich es wagen kann, mir anzuhören oder nicht. Anders geht es bei dieser Art von Musik nicht.
Hier kann ich nicht einfach quer über den Daumen peilen und hoffen, dass alles schon gut gehen wird.
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