Heute will ich es für einmal oder so genauer wissen und bin schon daran, dass dritte Album meinem Gemüte zuzuführen.
Ja, bei Toto hat es auch bei mir mit Rosanna und Africa angefangen und dann ist lange nichts gekommen.
Es hat sehr lange gedauert, bis ich festgestellt habe, das zum Beispiel Steve Lukather zu den besten Gitarristen zu zählen ist und Toto ohne ihn gar nicht erst existieren würden.
In meinen Ohren kämpfen Toto damit, dass es ziemlich schwer, beinahe unmöglich ist, an zwei solche Songs wie Roseanna und Africa anzuknüpfen oder gar überhaupt in die Nähe zu kommen.
Aber, ich stelle mich jetzt diesem Album, dass ich heute, zum ersten mal in voller Länge und an einem Stück hören werde.
Gypsy Train
Es ist das Spiel von Lukather, das den Song über das Mittelmass hinaushebt und viele andere Gitarristen da draussen wohl in Ehrfurcht in die Knie gehen lassen dürfte. Ein Solo von SL ist einfach, auf jeden Fall öfters, einfach eine ganz grandiose Sache.
Der Song als Ganzes weiss mir recht gut zu gefallen, gehört aber nicht zu denen, die mir gleich beim ersten Mal zu gut gefallen, dass ich nicht mehr ohne sie leben möchte.
Vielleicht kommt das ja noch, ich weiss es zur Zeit einfach noch nicht.
Don't Chain My Heart
Doch, gefällt mir bis jetzt schon recht gut.
Kommt auch recht gefällig daher.
Ich werde einfach das Gefühl nicht los, dass es nicht lange dauern wird, bis mir der Song dann noch die Langeweile über den Rücken jagen wird. Aber das ist auch noch Musik der Zukunft.
Never Enough
Ich weiss, ich höre den Song heute zum ersten Mal, aber schon jetzt werde ich das Gefühl nicht los, dass ich mit dem nicht viel anfangen kann.
Schon jetzt kommt er mir viel zu flach, ein wenig eintönig und eben, langweilig vor.
Das wird sich wohl alles auch in Zukunft nicht gross ändern.
How Many Times
Hmm.
Auch mit diesem Song werde ich nicht gleich warm.
Sicher, es kann schon sein, dass es ein paar Durchläufe mehr braucht und die gebe ich dem ganzen Album, aber eben.
Two Hearts
Ich fasse es kaum und sitze beinahe wie vom Donner gerührt da:
Da haben sie es wirklich wieder geschafft und eine Ballade geschaffen, die mich schon beim ersten Hördurchgang leer schlucken lässt, die mich schon beim ersten Hördurchgang ganz und gar für sich einzunehmen vermag.
Vielleicht lehne ich mich ein wenig gar weit aus dem offenen Fenster, aber ich habe so das Gefühl, dass ist für mich ein
ZEITLOSER KLASSIKER!!!
Wow.
Der Sänger weiss zu überzeugen, dann noch die Arbeit von Steve Lukather; keine Frage, viel besser und gnadenloser unkitschiger kann eine Ballade schon gar nicht sein.
Wings Of Time
Der Song kommt um einiges schwächer daher und packt mich einfach nicht.
Mir fehlt die Energie, die Power, der Rumms und der Bumms.
Ohne das ist der Song nicht einmal als Hintergrundbeschallung zu gebrauchen.
She Knows The Devil
Wer mit so einem Songtitel daherkommt, sollte nicht einen Song präsentieren, der dann so glatt ist, dass jede Eisfläche dagegen wir eine Bahn der Bartstoppeln anmutet.
Es fehlt dem Song an Rotz, an Rock, an Roll und an vielen, sehr vielen Ecken und Kanten.
Damit kann ich so nicht viel anfangen.
The Other Side
Eine Ballade.
Dazu noch eine schöne bis sehr schöne, die mich beinahe eingefangen hat.
Vielleicht gelingt dem Teil das noch mit der Zeit.
Bis dahin besteht ja noch die Möglichkeit ein Klassiker ohne timelimit zu werden.
Only You
Das ist ein Song, den ich mir noch ein paar mal anhören muss, aber ich kann jetzt schon sagen: der ist so was wie geschaffen für mich und meine Ohren.
Keine Frage: der Song hat etwas ganz besonderes und schafft es, mich in seine Welt zu ziehen.
Aber das ist für dem Moment geschrieben und vielleicht ändert sich meine Meinung ja noch in die eine oder andere Richtung.
Kingdom Of Desire
Jepp, auch der Song braucht ein paar Durchläufe mehr, weil hier doch ein wenig progressiv an die Sache herangegangen worden ist und dann reicht einer einfach nicht.
Aber, jetzt im Augenblick zeigt der Daumen eher Richtung Boden, weil der Song zwar das eine oder andere bietet, was mir gefällt, aber das wohl nicht auszureichen scheint.
Jake to the Bone
Ein Instrumental.
Na ja.
Das lasse ich für den Moment so stehen und höre es mir vielleicht eines Tage wieder an 🙂
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