Montag, 7. Januar 2019

Alu? Iron Maiden und das Album Piece of Mind

Wenn ich ganz ehrlich sein soll ..

Sicher .. es ist ein Album, dass ich mir durchaus in einem Aufwasch anhören kann .. auf der anderen Seite .. hat es wohl sehr viel mit der jeweiligen Laune zu tun, wie gut mir das ganze wirklich gefällt ..

Auch wenn ich mir damit nicht wirklich viele Freunde mache ... 

Aber, für mich ist das kein Überhammer-Album, wie es das für sehr viele IM-Fans ist .. Es gibt durchaus sehr viele Musik-CDs, die ich dieser hier vorziehen würde .. nicht nur würde .. sondern vorziehe .. auf jeden Fall ... 

Folgenden Text habe ich in meinem Blog verwendet und für die Therapie überarbeitet:


Iron Maiden.

Definitiv eine der Mu-sikgruppen, ohne die es Musik, wie wir sie heute kennen, nicht geben würde.

Es dürfte kaum zu zäh-len sein, wie viele Gruppen von Iron Mai-den inspiriert worden sind. Unzählbar auch die Versuche von Inter-preten auf der ganzen Welt, auch nur annä-hernd in die Fussspu-ren dieser Truppe zu steigen. Viel zu schwer ist es, diese Spuren auch nur zu einem Bruchteil auszufüllen.

Kaum ein Interpret, der von sich behaupten kann, so viele Klassiker und zeitlose Lieder ge-schaffen zu haben, dass es gar nicht mehr mög-lich ist, diese in einem Konzert unterzubringen. 

Gut, möglich wäre das schon, aber, dazu müsste dieses Konzert wohl einen halben Tag andauern und wenn zu bedenken geben mag, dass Bruce Dickinson, der Sänger, damit seine Stimme nicht ganz den Bach runtergeht, immer mal wieder eine Pause benötigt, dürfte dann so ein Konzert locker zwei bis drei Tage in An-spruch nehmen.

Iron Maiden kommen mir in einigen Dingen sehr entgegen.

Soweit ich zurückden-ken kann, sobald ich angefangen habe, mich für Musik zu interessie-ren: Iron Maiden waren da. 
Eine feste Grösse also. Zwar haben sie keinen festen Rhythmus, was das Produzieren von neuen Alben angeht, aber, immerhin er-scheint von Zeit zu Zeit immer mal wieder eine neue CD. Sicher, zwi-schendurch lassen sie auch die eine oder an-dere Live-CD auf den Markt fallen, aber, da sie, wie gesagt, auch immer wieder neue Lie-der schreiben und pro-duzieren, kann ich es in diesem Fall mehr als akzeptieren.


So, bevor ich noch wei-ter abschweife, sollte ich mich doch ein we-nig über dieses Album auslassen.

«Where eagles dare». Schon der Opener zeigt, wo und wie der Hammer hängt und vor allem: wie hoch! Viel besser kann Musik nicht tönen. Was dazu kommt: Der Rhythmus treibt und packt und lässt es schon gar nicht zu, dass man in einer De-pression versinken kann. Ich für meinen Teil könnte mir gut vor-stellen, eine Playlist mit Anti-Depri-Lieder zu er-stellen und eines der Lieder, die darauf gehö-ren, ist sicher einmal dieses hier. 

«Flight of Icarus». 
Wenn ich doch nur wüsste, auf welche Ge-schichte Iron Maiden sich hier beziehen wol-len . Wie auch immer: es wird eine Geschichte erzählt, der Sänger schreit und singt sich die Lunge halb aus dem Körper und sorgt dafür, dass der Zuhörer sich nicht entziehen kann, weder nach oben, noch nach unten. Ich stelle immer wieder fest, dass ich bei diesem Lied da-sitze und auf den Text höre und damit keine Chance habe, in einer Depression zu versin-ken. Auf der anderen Seite ist das Lied auch nicht als eine Art Fire-wall zu gebrauchen, weil ich einfach nicht konzentriert arbeiten könnte. 

«Die with your boots on». Für dieses Lied gil-tet im Grossen und Ganzen, was ich schon bei den vorherigen Stü-cken geschrieben habe. Ausser, dass dieses hier seiner Aufgabe als Firewall mehr als ge-recht werden könnte. 

«The Trooper». 
Auch hier nehmen Iron Maiden den Fuss nicht vom Gaspedal und las-sen sogar ein wenig Progressiv Metal ertö-nen. Ja und Jepp. Das Lied macht Sinn, zieht mich auf jeden Fall nicht runter und nicht weiter runter, wenn es mir schlecht geht.

«Still life». 
Nicht gerade ein Mei-lenstein und auch nicht ein Lied, dass ich als erstes ansteuern würde, aber wenigstens verhält es sich mir gegenüber neutral und das ist schon einmal sehr viel.

«Quest for Fire». 
Beileibe kein schlechtes Lied, fällt aber im Ver-gleich ein wenig ab. Trotzdem, auch hier bleibt mir die Erkennt-nis, dass es keinen grossen und grossarti-gen Einfluss auf mein Gefühlsleben hat.

«Sun and Steel».
Hier gilt das gleiche, wie beim Lied davor.

«To Tame a Land». 
Und zum Schluss wol-len Iron Maiden es noch einmal ganz genau wis-sen und hauen einen Brecher vor dem Herrn der Musiknoten raus. Perfekt, kann ich da nur schreiben und auch nur sagen. 
Ein Lied, dass mich ab-lenkt, geht es mir schlecht, mich ablenkt, wenn ich es einmal dringend nötig habe, meine Gedanken von all dem Schlechten weg-zubekommen. 

Die Truppe um Bruce Dickinson und Steve Harris schafft es mit diesem Album, dass bei fast jedem Lied ein klei-ner Film in meinem Hirn abläuft und so dafür gesorgt ist, dass meine Gedanken wegkommen von dem, was mich ins Nirvana und in die Schwärze ziehen könn-te. 

Was mir am besten ge-fällt: keines dieser Lie-der vermag dafür zu sorgen, dass es mir schlechter geht, wenn ich schon gar nicht mehr auf der Höhe bin. 
Viele schaffen es dafür, mich aufzuheitern, oder sorgen wenigstens da-für, dass ich gleichblei-bend gelaunt und ge-fühlsmässig bleibe.

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