Marvel.
Marvel-Comic-Universe.
Thor.
Eines muss ich Marvel und seinen Leuten neidlos zugestehen: sie haben das alles sehr geschickt aufgezogen.
Auch wenn eigentlich jeder der Marvel-Heldenfilme für sich selber stehen kann, so ergibt erst das Ganze, alle Marvel-Superhelden-Filme zusammen und bis zu einem Grad auch die meisten TV-Serien, ein Gesamtbild.
Nicht umsonst sprechen die Macher von verschiedenen Phasen.
Mit dem vierten Teil von Marvel’s The Avengers wird die erste Hauptphase zu Ende gehen und es wird eine zweite Haupt- mit diversen Unter- und Nebenphasen starten.
In Thor 01 wird die Figur vorstellt. Es wird gezeigt, woher Thor kommt, wie er zu seinem Hammer gekommen ist, wer seine Familie ist, wer seine Freunde sind, wie es mit seinem Stiefbruder Loki zum Bruch gekommen ist und so weiter und so weiter.
Einen kleinen Einwurf muss ich noch machen:
Was auch ganz geschickt gehandelt worden ist; Marvel kann sich die Zeit nehmen, die wirklich benötigt wird, um die einzelnen Helden vorzustellen.
Nehmen wir einmal Thor.
Es wird gezeigt, das Thor ein verwöhntes Balg ist, der eigentlich gar nicht weiss, was er macht und vor allem, welche Macht er eigentlich hat. Es wird auch sehr deutlich aufgezeigt, dass er vorlaut ist, nicht wirklich überlegt, was er macht und welche Auswirkungen seine Handlungen haben können.
Er zettelt einen Krieg mit einem anderen Volk an. Was er nicht bemerkt ist, dass er von Loki bis zu einem gewissen Punkt manipuliert wird.
Dieser Krieg sorgt dafür, dass Thor auf die Erde ins Exil geschickt wird, um zu lernen, was es heisst, seinen Verstand zu gebrauchen, für andere da zu sein und sich, wenn nötig, auch zu opfern. Selbstlosigkeit, Beherrschtheit und noch einiges andere, was zu einem Gott gehört, das soll er lernen.
Loki in der Zwischenzeit, sorgt dafür, dass seine heimlichen Verbündeten die Rüstung des Destroyers stehlen können. Eine Rüstung, die nicht zerstöret werden kann. Eine Rüstung, gegen die sogar ein Gott recht alt aussehen kann.
Auf der Erde lernt er auch eine Frau kennen und lieben. Wie es sich halt für diese Art von Geschichten gehört. Zum Glück nimmt dieser Teil der Handlung nicht viel Raum ein.
Nun habe ich zwar geschrieben, dass dieser Film auch für sich selber stehen kann, was bis zu einem ganz kleinen gewissen Punkt: es wird einer der Infinity-Steine eingebracht, der im dritten Teil der Avengers eine wichtige Rolle spielen wird.
Auch ist Loki nicht tot, wie der Zuschauer zuerst annehmen möchte. Loki taucht am Schluss aus und hat die geistige Macht über einen Doktor übernommen, der nun nicht weniger als eine ferngesteuerte Marionette. Damit hat Loki bei den Avengers, besser bei S.H.I.E.L.D. eingeschleust.
Ich für meinen Teil liebe diesen Film.
Thor stammt aus Asgard.
Asgard ist eine Stadt, eine Wolkenstadt, der Götter.
Jetzt hat man den richtigen Regisseur gebraucht, der fähig ist, nicht nur die Vision einer solchen Stadt zu haben, sondern diese dann auch noch auf die Leinwand zu bringen.
Kenneth Branagh.
Ein ganz grosser und eifriger Kenner von Shakespeare und allem, was in diese Region gehört.
Als ich mir diesen Film im Kino angesehen habe, habe ich meinen Augen nicht trauen wollen: Branagh hat es mehr als geschafft, Asgard auf die Leinwand zu zaubern.
Meine Fresse: was für ein Anblick selten wurde die Stadt der Götter so genial und perfekt gezeigt und gezeichnet.
Dann die Räumlichkeiten, wo sich die Götter aufhalten, ihre Parties feiern und ihrem Leben nachgehen.
Dann auch die Bilder auf der Erde.
Grandios.
Die Story, einfach sehr gut und wirklich durchdacht, so dass schlussendlich ein Rädchen ins andere greift und aus all den Marvelfilmen ein ganz grosses Ganzes wird
Es ist auch der Humor, den ich an diesem Film mag. Keine Frage, ich habe fast durchgehend ein Grinsen im Gesicht
Ein Film, der, auch hier verwende ich den Ausdruck, wie eine wirkende Medizin auf mich wirkt
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