Dienstag, 1. Januar 2019

Durstig? Ein Film mit dem Namen Tequila Sunrise

Yeah .. da bin ich wieder ...

Und .. es geht wieder einmal mehr um einen Film, der schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat .. oder auf der Filmrolle ... 

Wie auch immer dem so sei .. und sein wird ...

Fangen wir mit der ganz grossen Stärke des Filmes an ..

Es ist das Zusammenspiel zwischen Kurt Russell und Mel Gibson.

Der eine spielt einen Cop, der andere einen ehemaligen Dealer, der aber irgendwie keine Chance bekommt, für immer und ewig aus dem Geschäft auszusteigen.

Da wären ein paar Cops, die es auf ihn abgesehen haben, die ihn einkassieren möchten und bereit sind, so ziemlich alles zu tun.

Dann sind da noch ein paar Bekannte, die ihn brauchen, und schon fast nötigen, Fehler auszubügeln, die sie begangen haben.

Der Cop, der ist schon fast so was wie ein Sandkastenfreund des Dealers und, so ziemlich bis am Schluss, ist es nicht ganz klar, ob er jetzt helfen will, seinen Freund hinter Gitter zu bringen, oder ob er ihm helfen will, zu entkommen.

Mel spielt den Dealer, der aussteigen möchte. Dieses, weil er sich sonst nicht um seinen Sohn kümmern kann und weil er eh keine Lust mehr hat und auch nicht mehr der Jüngste ist.

Russell spielt den Cop, der es sehr gut versteht, zu verschleiern, was er wirklich vorhat und was er wirklich machen will und hinter wem er steht und hinter wem nicht.

Schlussendlich haben wir noch Michelle Pfeiffer, die die Besitzerin eines Restaurants spielt. Sie ist der Loveinterest der beiden Helden.

Auch hier ist es bis am Schluss mehr oder weniger schleierhaft, wen sie sich am Schluss aussuchen wird. 
Es ist nur so, dass Michelle nicht viel mehr zu tun hat, als den Loveinterest zu spielen und die Dame in Not zu geben hat.

Sicher, sie spielt eine recht toughe Frau, keine Frage, aber eben .. sie hat halt sehr hübsch auszusehen, den beiden Typen den Kopf zu verdrehen und .. das war es dann im Grossen und Ganzen auch schon ... 

Der Film hat es nicht nötig, alle fünf Minuten mit Action zu glänzen und dem Zuschauer etwas zu zeigen, das explodiert, beschossen oder ertränkt wird.

Hier geht es darum, zu zeigen, den Zuschauer sich fragen zu lassen, wer jetzt wirklich was machen will, wer wirklich zu den Bösen gehört und wer nicht, wer der grosse Macher im Hintergrund ist und wie die Probleme am Schluss gelöst werden, ohne das eine halbe oder ganze Stadt in die Luft gesprengt werden muss und ein paar Dutzend Leichen den Pfad und die Wege der Helden pflastern.

Das gelingt dem Film leidlich gut. 

Was aber nicht unbedingt am Drehbuch liegt, sondern daran, wer für welche Rolle gecastet worden ist. 

Leider hat man einige Schauspieler für die Rollen eingeholt, die sie schon so oft gespielt haben und hat es versäumt, dafür zu sorgen, dass sie für einmal gegen das anspielen müssen, was sie sonst schon immer darstellen müssen .. soll heissen .. der, der sonst schon immer fiese und zwielichtige Charaktere spielt, macht es auch hier und wer bisher immer zu den Guten gezählt hat, der spielt auch hier einen Guten. 

Das nimmt den Zuschauern, die schon einige Filme gesehen haben, doch ein wenig von der Überraschung.

So ist es auf jeden Fall mir ergangen .. teilweise habe ich mich dabei ertappt, wie es mir ein wenig langweilig geworden ist und mir gewünscht habe, vorzuspulen ...

Schlussendlich .. den Film kann ich mir immer mal wieder ansehen ... 

Er gehört zum Glück auch zu den Streifen, die mich nicht runterziehen ... also sich nicht auf meine Depression auswirken .. weder im negativen noch im positiven. Das ist aber etwas, mit dem ich sehr gut leben kann.

Der Film schlussendlich .. da gibt es viele, die besser sind, aber, es lohnt sich einen Blick zu riskieren, wegen Gibson und Russell, die sich hier gar nichts schenken, was ich im besten aller Sinne meine .. 



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