Mittwoch, 2. Januar 2019

Fiesling? Ein Film mit dem Titel Ein ausgekochtes Schlitzohr

Krittiq:

Himmel ...

Wie lange es wohl her ist, seit ich diesen Film zum ersten mal gesehen habe ..

Wie oft ich diesen Streifen wohl angesehen habe .. genossen und dazu gelacht, mal laut, mal weniger laut, habe ... 

Es ist eigentlich recht schade ... diese Art von Filme wird in der heutigen Zeit gar nicht mehr gedreht. Kann vielleicht nicht mehr gedreht werden, weil einfach das Feeling dafür fehlt.

Ausserdem dürfte es nicht mehr viele Schauspieler geben, die eine Figur wie Bandit spielen können. Burt Reynolds hatte zu dem Zeitpunkt einfach alles, was es gebraucht hat, um diesen Charakter zum Leben zu erwecken. 

Dieses Grinsen, dieses Lachen, dann den Hut, den Bart .. die Art und Weise und, vor allem anderen: diese Ausstrahlung :-). Das fehlt den meisten Schauspielern in der heutigen Zeit. 

Damals gab es noch kein CGI, noch keine Computertricks, die davon ablenken konnten, wenn ein Schauspieler nicht wirklich begabt war. Ein Darsteller musste noch so was wie Ausstrahlung haben, mit welcher er oder sie die Leinwand auffüllen können musste, um die Menschen ins Kino zu locken. 

Der Darsteller musste den Menschen sympathisch sein, damit sie einen echt guten Grund hatten, um mit der Figur mitfühlen zu können, mitleiden zu können .. was auch immer ...

Alles Dinge, die ein Mann wie Burt Reynolds mitgebracht hat. Alles Dinge, die ihn bigger than life gemacht haben, die dafür gesorgt haben, dass er überlebensgross geworden ist ... 

Dinge, die auch dafür gesorgt haben, dass ein Film wie Smokey and the Bandit, nicht einfach in einem Loch verschwunden ist. 

Ich für meinen Teil sehe das ja folgendermassen: hätte ein anderer Mann Bandit gespielt, wäre der Film einfach nur gefloppt und nicht zu einem Klassiker, zu einem zeitlosen Klassiker geworden.

Warum funktioniert dieser Film ausserdem noch so gut?? Buford T. Justice .. der Gegner von Bandit. Justice ist der Sheriff, der sich vorgenommen hat, Bandit nicht nur zu schnappen, sondern gleich noch in den Knast zu befördern.

Dabei fängt es doch so harmlos an: Bandit nimmt eine Anhalterin mit, gespielt von Sally Fields, die auf der Flucht vor dem Sohn von Buford ist. Eigentlich hätte sie diesen heiraten sollen, hat ihn und der Rest der Familie aber in der Kirche stehen lassen und ist jetzt auf der Flucht und das im Auto von Bandit.

Wie es sich für diese Art von Film gehört, sagt sie ihm aber nicht von Anfang an, was Sache ist .. und so flüchted Bandit .. in der Meinung, der Sheriff wolle eigentlich ihn, dabei jagt er ja die Frau an seiner Seite.



Das ist der Therapie-Text:

Die guten alten Zeiten.

Burt Reynolds.

Burt Reynolds und sein Schnautzer.

Burt Reynolds, sein Schnautzer und ein Auto, in schwarz und brutal schnell.

Burt Reynolds, sein Schnautzer, ein Auto in schwarz, sehr viel überhöhtes Tempo, und sehr, sehr, sehr viel Humor.

Burt Reynolds spielt einen netty Macho mit dem Spitznamen Bandit, der es nicht sein lassen kann, die Freiheit zu geniessen und seinem Auto die Spuren zu geben, wann immer und wo immer er kann.

Bandit hat einen Kumpel, seinen besten Kumpel sogar, genannt Cledus, der einen Truck und den faulsten Hund, den die Erde je gesehen hat, sein eigenen nennt. 

Diese beiden gehen eine Wette ein.

Sie sollen innerhalb einer bestimmten Zeit eine Truckladung Bier transportieren.

Mit der Gefahr, von der Polizei geschnappt zu werden.

Wie es sich gehört, gehen sie die Wette ein. Wie es sich für einen Film dieser Art auch gehört, gehen zwei drei Dinge schief und schon haben sie den Sheriff Buford T. Justice auf den Fersen.

Der Sohn von Buford hätte eigentlich heiraten sollen. Nur, die Braut hat es sich im letzten Moment anders überlegt und ist auf der Flucht in den Wagen von Bandit gelangt.

Dieser, ein Ritter in rotem Hemd und mit Cowboyhut, lässt den Retter in der Not raushängen und nimmt sie mit.

Jetzt geht die Jagd los.

Buford setzt nun alles daran, Bandit einzufangen. 

Was mir so gefällt: 

Keiner der Typen ist wirklich der hellste.

Bandit hat immer mal wieder sehr viel Glück. 
Justice glaub zwar zu wissen, was er tut, dem ist aber zu keiner Sekunde so.

In diesem Film findet so ziemlich eine der ultimativen Jagden statt, die man bislang hat sehen können im Fernsehen und oder Kino.

Hier gehen so viele Autos, Trucks und was auch immer noch so, kaputt, dass es einfach eine wahre Pracht ist, den Film zu sehen.

Geht es hier um eine Liebesgeschichte. NEIN, geht es nicht. Eine der Tatsachen an diesem Film, die ich so sehr liebe.

Es geht um zwei Männer. Den Sheriff und den Bandit und um die Jagd und um alles, was dabei kaputt gehen kann. 

Meine Fresse:

Hal Needham, der Regisseur, der ausserdem selber Stuntman war, hat hier den Fehler nicht gemacht, Dinge in die Story pflanzen zu wollen, die dort nichts zu suchen haben.

Hier geht es nur um die Action, um die Gags, um einen mehr als tölpelhaften Sheriff und einen sehr ehrenhaften und sehr charmanten Bandit, der mit seiner Art und Weise alle für sich einzunehmen vermag.

Keine Frage:

Auch dieser Film ist für mich eine Art Medizin, die ich mir dann gönne, wenn es draussen zwar nach Sonne aussieht, aber in meinem Leben eher nach einem tiefen dunklen Schacht, der angefüllt mit Gülle ist.

Depressionen haben bei mir kaum eine Chance, wenn dieser Film im TV zu sehen ist.

Oder wenn ich die Blu Ray mal wieder in die Hand genommen habe, und mir gerade überlege, ob ich mir die Zeit nehmen soll, um sie einzulegen, Zwecks des Genusses des Films.

Soll ich mich noch über die Story des Films auslassen?
Guter Gag *gg*.. welche Story :-)

Smokey and the Bandit ist ein Film, der zu 100% von der perfekten Bestzung der Figuren lebt.

Burt Reynolds und Jackie Gleason sind ein Duo Infernale hoch 200. Es ist die Chemie, die perfekt zwischen den beiden stimmt. 

So wie ich das sehe, muss in einem Film nicht nur die Chemie zwischen Partner bestehen, sondern auch zwischen dem Helden und dem Bösewicht.

Ist da auch nur ein Hauch zu wenig, kann es sehr gut sein, dass der ganze Film nicht funktioniert.

Das dieser Film noch aus den guten alten Zeiten stammt, stellt man in dem Augenblick fest, wenn man als Zuschauer auf einmal aufschreckt, nur weil man festgestellt hat, dass keine CGI-Effekte zu finden sind und alles so echt, so real daherkommt. Wohl auch nur darum, wiel alles echt und real ist.

Da hat noch so ziemlich jeder, auch die Schauspieler, seine eigenen Stunts durchgezogen. 
Es ist einer der Filme, der wenigen Filme, bei dem ich das Gefühl habe, dass die Schauspieler nicht nur wegen des Geldes mitgemacht haben, sondern sie auch wirklich und in echt Spass gehabt haben.

Das kommt irgendwie ganz gut rüber und macht den Film für mich nur noch sympatischer. 

Ich ertappe mich bei dem Film auch jedesmal aufs Neue, wie ich plötzlich entspannt seufze, sich ein Lächeln in mein Gesicht zaubert und ich einfach nur dasitze oder daliege und das Leben an mir vorbeigehen lasse.

Kurz gesagt und noch kürzer gedacht: dieser Film wird mich nie und nimmer in eine Depression treiben. 

Eher hilft er mir aus einer raus, wenn sie mich einmal mehr eingeholt und übermannt hat.




Das ist der Text aus dem Blog:

Himmel ...

Wie lange es wohl her ist, seit ich diesen Film zum ersten mal gesehen habe ..

Wie oft ich diesen Streifen wohl angesehen habe .. genossen und dazu gelacht, mal laut, mal weniger laut, habe ... 

Es ist eigentlich recht schade ... diese Art von Filme wird in der heutigen Zeit gar nicht mehr gedreht. Kann vielleicht nicht mehr gedreht werden, weil einfach das Feeling dafür fehlt.

Ausserdem dürfte es nicht mehr viele Schauspieler geben, die eine Figur wie Bandit spielen können. Burt Reynolds hatte zu dem Zeitpunkt einfach alles, was es gebraucht hat, um diesen Charakter zum Leben zu erwecken. 

Dieses Grinsen, dieses Lachen, dann den Hut, den Bart .. die Art und Weise und, vor allem anderen: diese Ausstrahlung :-). Das fehlt den meisten Schauspielern in der heutigen Zeit. 

Damals gab es noch kein CGI, noch keine Computertricks, die davon ablenken konnten, wenn ein Schauspieler nicht wirklich begabt war. Ein Darsteller musste noch so was wie Ausstrahlung haben, mit welcher er oder sie die Leinwand auffüllen können musste, um die Menschen ins Kino zu locken. 

Der Darsteller musste den Menschen sympathisch sein, damit sie einen echt guten Grund hatten, um mit der Figur mitfühlen zu können, mitleiden zu können .. was auch immer ...

Alles Dinge, die ein Mann wie Burt Reynolds mitgebracht hat. Alles Dinge, die ihn bigger than life gemacht haben, die dafür gesorgt haben, dass er überlebensgross geworden ist ... 

Dinge, die auch dafür gesorgt haben, dass ein Film wie Smokey and the Bandit, nicht einfach in einem Loch verschwunden ist. 

Ich für meinen Teil sehe das ja folgendermassen: hätte ein anderer Mann Bandit gespielt, wäre der Film einfach nur gefloppt und nicht zu einem Klassiker, zu einem zeitlosen Klassiker geworden.

Warum funktioniert dieser Film ausserdem noch so gut?? Buford T. Justice .. der Gegner von Bandit. Justice ist der Sheriff, der sich vorgenommen hat, Bandit nicht nur zu schnappen, sondern gleich noch in den Knast zu befördern.

Dabei fängt es doch so harmlos an: Bandit nimmt eine Anhalterin mit, gespielt von Sally Fields, die auf der Flucht vor dem Sohn von Buford ist. Eigentlich hätte sie diesen heiraten sollen, hat ihn und der Rest der Familie aber in der Kirche stehen lassen und ist jetzt auf der Flucht und das im Auto von Bandit.

Wie es sich für diese Art von Film gehört, sagt sie ihm aber nicht von Anfang an, was Sache ist .. und so flüchted Bandit .. in der Meinung, der Sheriff wolle eigentlich ihn, dabei jagt er ja die Frau an seiner Seite.

Dann wären da noch die Autoverfolgungsjagden. Meine Fresse .. da haben die Stuntmen noch fahren können müssen und wie die haben fahren können müssen.

Von so was kann ich ja nur träumen. Wie gerne würde ich ein- oder zweimal so vom Leder zu fahren, wie sie es in diesem Film machen. Einfach Gas geben und quer durch und über und unter der Botanik durchfahren.
Ja, das würde mir Spass machen. 

Ach ja .. herrlich .. das ist genau die Art von Filmen, die ich mir gerne immer und immer wieder ansehe .. und die mir jedesmal sehr viel Freude bereiten. 

Wie gesagt, das ist in meinen Augen und Ohren ein Klassiker, ein zeitloser Klassiker. Ohne wenn und aber. 






Dann wären da noch die Autoverfolgungsjagden. Meine Fresse .. da haben die Stuntmen noch fahren können müssen und wie die haben fahren können müssen.

Von so was kann ich ja nur träumen. Wie gerne würde ich ein- oder zweimal so vom Leder zu fahren, wie sie es in diesem Film machen. Einfach Gas geben und quer durch und über und unter der Botanik durchfahren.
Ja, das würde mir Spass machen. 

Ach ja .. herrlich .. das ist genau die Art von Filmen, die ich mir gerne immer und immer wieder ansehe .. und die mir jedesmal sehr viel Freude bereiten. 

Wie gesagt, das ist in meinen Augen und Ohren ein Klassiker, ein zeitloser Klassiker. Ohne wenn und aber. 



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