Black Sabbath und das Album “Thirteen”
“End of the Beginning”
Black Sabbath.
Godfathers of Metal und allen Unterarten von Metal.
Es gibt nicht wenige Musiker die sagen und wirklich der Meinung sind, dass jedes und wirklich jedes Riff, welches auch nur ein klein wenig entfernt von relevant ist, von Toni Iommi bereits geschrieben und gebraucht worden ist.
Ich selber bin ja relativ spät, sehr spät im Vergleich zu vielen anderen Fans und Anhängern zu dieser Gruppe gekommen und dann hat es noch ein wenig gedauert, bis ich wirklich verstanden habe, was BS für die Musik im näheren und weiteren Sinn wirklich für eine Bedeutung haben.
Aber das würde den Rahmen dessen, was ich hier mache, so was von sprengen.
Thirteen ist sozusagen der Abschied von Black Sabbath und der Gang in Richtung Rente.
Sicher, es ist noch ein Live-Album herausgekommen, DVD, Blu-Ray, aber wenn es sich um Studioalbem handelt, dann ist dieses hier der Schwanengesang, oder bei Black Sabbath wohl eher der Fledermausgesang :-).
Bei BS lohnt es sich auf jeden Fall, sich mit den Texten zu befassen. Viel anderes kann man von Typen, die aus den Slums und Ghettos von England den Weg nach oben gefunden haben, nicht erwarten. Sie haben einen Weg gebraucht, um sich auszukotzen, auszudrücken und ihre Wut loszuwerden.
Black Sabbath gehören zum Besten, zum Beständigsten, was es in Sachen Musik zu hören und geniessen gibt.
Dieses Lied hier ist einfach ganz toll, gefällt mir sehr gut und wird seinen Weg in die Firewall so was von finden.
Komischerweise können BS noch so trübe Texte verfassen, sie ziehen mich nicht runter, sondern schaffen es, mich zum Nachdenken zu bringen, mein Interesse zu wecken und mich, geistig, wachzuhalten.
“God is dead”
ZEITLOSER KLASSIKER!!!
“Loner”
Gefällt mir immer besser und zieht mich auch immer mehr in seinen Bann.
Keine Frage, könnte ein zukünftiger Klassiker sein, vielleicht sogar ein zeitloser.
“Zeitgeist”
Das sind BS schon fast ohne Strom.
Trotzdem ein ganz tolles Lied, aber leider so leise und von jeglichen Geräuschen zu übertonen, dass ich es nicht für die Firewall gebrauchen kann.
“Age of Reason”
Hier bin ich mir nicht ganz sicher. Scheint eigentlich ein recht starker Song zu sein, aber der braucht noch ein paar Durchläufe.
“Live forever”
Der Song wird mit jedem Mal besser und in sich selber von Minute zu Minute intensiver, packender und spannender.
Ich brauche zwar noch ein paar Durchgänge, aber die Chancen stehen recht gut auf das Zeitlose.
“Damaged Soul”
Mit dem Lied kann ich zur Zeit, oder überhaupt nicht gar viel anfangen.
Es lässt mich echt kalt dastehen. Obwohl, gleichgültig würde es eher und besser beschreiben.
“Dear Father”
Nur schon der Titel des Liedes ist ein guter Grund, dem Song aus dem Wege zu gehen. Dear Father.
Als ob ich jemals in meinem Leben wirklich Grund gehabt hätte, so etwas zu sagen.
Vielleicht noch am ehesten so was wie Grosser Scheisser, oder Alter Dampfsack.
Wenn ich mich nur schon daran erinnere, wie oft ich in Schiers habe zusehen dürfen, wie einige meiner Kollegen immer einmal wieder von ihrem Vater im Auto abgeholt worden sind.
Wie oft habe ich gedacht, dass es doch echt eine ganz tolle Sache wäre, hätte ich auch so einen Vater.
Es ist irgendwann der Tag, oder mag auch der Abend gewesen sein, als ich für mich entschieden habe, das Thema endgültig in die Tonne zu treten und das mit dem Vater zu vergessen.
Was hätte ich schon davon, mein ganzes Leben lang etwas nachzutrauern, das ich eh nie hatte, nie haben würde?
Warum sollte ich so einem Typen wie meinem Vater noch den Gefallen tun, und Zeit mit Nachdenken, Nachtrauern an ihn verschwenden? Genau. Bringt nichts.
Dann wieder solche Lieder.
Es ist doch so, dass bei mir die Gefahr besteht, dass alte Wunden wieder aufgerissen werden und das kann echt und recht bedenklich sein, vor allem, wenn es an einem Tag passiert, an dem es mir eh schon nicht so gut geht.
“Methademic”
Kommt schon mit einer echt grossen Gewalt aus den Boxen und macht keine Gefangenen. Ich habe den Song einfach bis heute viel zu wenig oft gehört, als das ich mich schon entscheiden könnte.
“Peace of Mind”
Auch nicht schlecht, braucht aber auch noch ein wenig, bis ich endgültig sagen kann, was mit dem Teil geschehen soll.
“Pariah”
Macht zwar keinen wirklich schlechten Eindruck, aber irgendwie scheint er mir mit einer gewissen Leere gefüllt zu sein.
Ich höre das Lied und scheine dabei eine Art Leere zu verspüren.
Vielleicht sollte ich dem Song in Zukunft aus dem Weg gehen.
Aber ich denke, auch noch ein paar Mal anhören, bevor eine Entscheidung getroffen wird.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen