Dienstag, 1. Januar 2019

WuffWuff? Ein Film mit dem Titel McQuade, der Wolf

Ich bin und bleibe ein Fan der guten alten Action-Filme ..


Action-Streifen, in denen Männer noch Männer waren .. wo noch ohne Rücksicht auf Verluste geschossen, geballert, gexplodiert und gemeuchelt worden ist ...


Da wird es sicher niemanden verwundern, wenn ich mir einen Film mit Chuck Norris greife und diesen dann auch noch gut finde ..


Mir persönlich ist es mehr als egal, was andere über die Streifen von und mit The Norris sagen: es gibt einige davon, die ich mir gerne und immer wieder ansehen kann, ohne dass mir entweder übel, schlecht oder depressesiv wird.


Nun gut ...


Chuck Norris spielt einen Texas-Ranger, der es mit einem Waffenschieber aufnimmt. Einem Waffenschieber und sehr, sehr vielen seiner Untergebenen (da kann man sich schon so das eine oder andere mal fragen, woher bekommen diese Kerle eigentlich immer dieses Kanonenfutter und dann noch so viel davon???)


CN macht im grossen und ganzen einen guten Job und man merkt, dass es ihm Spass gemacht hat, einen staubigen, grosskotzigen Einzelgänger zu spielen, dessen bester Freund ein Wolf ist.


David Carradine macht in diesem Film das, was er immer am besten gekonnt hat: er spielt den bösen Buben und versucht CN unter die Erde zu bringen (was ihm sogar für ein paar Sekunden gelingt) und ist sonst damit beschäftigt, böse zu gucken, zu rauchen und Leute um die Ecke zu bringen ...


Robert Beltran spielt den Sidekick von CN und hat damit den absolut undankbarsten Job in diesem Film: so wie der immer und immer wieder am rumflennen und -heulen ist, möchte man ihm ein Taschentuch reichen und sagen: Junge, geh nach Hause und such dir einen anderen Job. Echt .. .so eine Heulsuse ... Jammer, Schluchz, bähhh ....


Barbara Carrera ... darf in dem Film hübsch aussehen, einen auf tough machen und hat dann auch noch die Erlaubnis, dem Helden und seiner Tochter das Leben zu retten, indem sie das ihrige opfert. Sie darf in diesem Film also den Heldentod sterben. Damit wäre sie also männlicher, als die von Beltran gespielte Figur ...


Wie es sich für einen Film dieser Art gehört, ist die Story nicht wirklich wichtig. Es braucht nur den einen oder anderen Grund, die eine oder andere mehr oder weniger gute Erklärung und Entschuldigung dafür, dass der Held gegen den Bösen so hart und unnachgibig wie möglich vorgehen darf. Das ist hier alles gegeben:


Ich meine; wer ist schon so bescheuert und vergeht sich an der Tochter eines Texas Rangers?? Damit unterschreibt jeder Bösewicht sein Todesurteil.


Der Film ist mittelmässig spannend, die Kampfszenen entsprechen dem damaligen Standard, machen aber immer noch recht viel Spass.


Der finale Kampf der beiden Hauptfiguren kommt sehr gut und ist amtlich anzusehen ...


Was ich persönlich als sehr gut empfinde: der Streifen kommt staubig, trocken und wüstenartig rüber, so wie es sein sollte für einen Film, der in einem so trockenen Gebiet spielt. Hier geht es nicht um Glamour und darum, wie das Geld am besten ausgegeben wird .. hier geht es um die Jagd, das Stehlen, das Morden und einige andere Dinge mehr .. und so kommt gut rüber, wie schmutzig diese Welt eigentlich wirklich ist...


Wer Lust auf einen guten, alten Action-Streifen hat, den man sich mit gutem Gewissen immer und immer wieder ansehen kann, der ist hier mehr als richtig ...


Auch wenn der Film nicht angefüllt ist mit ach so genialen Schauspielern .. hier passt jeder Darsteller perfekt in seine Rolle und zu seiner Figur ...


Ach ja ... ich habe gelesen, dass die Rolle des Bösewichts an Bruce Lee hätte vergeben werden sollen. Hätte er noch gelebt, hätten die Produzenten dieses versucht und dann den Film unter dem Banner "Das Remacht des Jahrtausends, Jahrhunderts" oder was auch immer, zu vermarkten ..





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen