Sonntag, 6. Januar 2019
Befehle? Ein Film mit dem Titel Commando
Arnold Schwarzenegger.
Es fällt mir wirklich sehr schwer.
Ich kann es auch nicht in Worte fassen, wie schwer es mir fällt.
Was mir so schwer fällt?
War mir kaum über die Lippen, oder in diesem Fall, über die Tas-tatur kommen will?
Arnold Schwarzenegger hat seine besten Zeiten, auf jeden Fall, was das Kino betrifft, schon seit einigen Jahren hinter sich.
Das soll jetzt nicht heissen, dass er nur schon schwache oder schwächliche Filme dreht.
Nein: die Zeiten sind vorbei, als seine Filme schon am Startwo-chenende die Kosten des Films wieder eingespielt haben.
Bevor ich mich weiter über Arnold und seine Karriere und seine Filme auslasse, wende ich mich kurz dem Film zu.
Commando, oder auf gut Deutsch: Phantom-Kommando.
Es geht um einen Ex-Soldaten, der einer Spezialeinheit angehört hat. Er hat sich aus dem aktiven Dienst zurückgezogen, mitten in die tiefsten Wälder, um seine Tochter auf- und zu erziehen.
Leider gibt es die eine oder andere finstere Gestalt, die es gar nicht mag, das er noch am Leben ist und so entführen sie seine Tochter und erpressen ihn.
Im Gegensatz zu anderen Filmen, lässt der Held sich aber nicht entführen, sondern legt die Typen um, die ihn bewachen sollen und macht sich an die Verfolgung der Entführer.
Damit er nicht ganz unbewaffnet ist, besorgt er sich so viele Waffen und auch so schwere, dass damit locker eine mittelgrosse Armee ausgestattet werden könnte.
Kaum hat er die Waffen in der Hand, am Körper und in einer bequemen Tragetasche, fängt das grosse Schiessen und Explodieren an.
Ja, damit wäre schon einmal ganz gut erklärt und erzählt, worum es in dem Film geht.
Mehr verlange ich von dieser Art Film auch nicht.
Will ich etwas Intellektuelles, dann besorge ich mir ein Buch oder einen dementsprechenden Film und führe mir das auf diesem Wege zu Gemüte.
Bekomme ich einen Film in die Hand, der Commando heisst und auf dem Cover ist Arnold zu sehen, der Handgranten in den Händen hält, dann erwarte ich Action, Action und noch viel viel, sehr viel mehr Action.
Und das wird von diesem Film mehr als erfüllt.
Es tut immer wieder gut und ist auch so toll für mein Gemüt, diesen Film zu sehen.
Interessanterweise kann ich mich recht gut auf den Film konzentrieren und das was sonst um mich herum passiert mit Nichtbeachtung angehen, dass ich mich gut entspannen kann, eine gewisse Ruhe mich erfüllt und ich mich nach dem Abspann so erholt fühle, als ob ich eine Woche in einem Wellness-Center gewesen wäre (was bis heute leider ein Vergleich ist, der nur daran hinkt und krankt, weil ich noch nie eine ganze Woche in einem Wellness-Center gewesen bin).
Der Film zudem auch nichts, aber auch gar nichts an sich, dass mich in die Tiefe ziehen kann, nichts, das zu einer Depression führen könnte. Damit kann ich den Film auf jeden Fall für Typen wie mich empfehlen, sobald es mal nicht so gut geht.
Damit wäre das Zwischenspiel beendet und ich kann meinen vorherigen Gedanken noch zu Ende führen.
Da ist etwas, was ich nicht ganz verstehe.
Folgendes:
Es fällt mir recht schwer Filme mit Arnold Schwarzenegger anzusehen, die neueren Datums sind.
Vielleicht liegt es daran, dass ich Angst habe, einen wirklich schlechten Film mit ihm zu sehen?
Es könnte aber auch sein, dass ich Angst habe, einen Film mit ihm zu sehen, der einfach nur peinlich ist.
Wie ich vielleicht schon einmal erwähnt habe, plagt mich noch folgendes Problem:
Dazu ein Beispiel: ich sitze da, sehe mir einen Tennismatch von Roger Federer an. Er verliert. Das ist der Augenblick, von dem an ich mir die Schuld gebe. Hätter er gewonne, wenn ich mir das Match nicht angesehen hätte? Hätte er gewonne, wenn ich, sobald die ersten Fehler bei ihm angefangen haben, abgeschaltet hätte? Es dauert dann ein wenig, manchmal lang, manchmal nicht so lange, bis ich mich wieder gefangen habe.
Ja, ich weiss, ich weiss es wirklich: dieses Denken ist Müll und so jenseits von jeder Vernunft. Trotzdem fällt es immer wieder über mich herein und bringt mich an den Rand einer Depression.
Ich weiss einfach nicht, was ich in dem Fall machen soll, wie ich dieses Denken wieder loswerden kann. Es ist ja nicht so, dass ich, während diese Gedanken über mich hereinstürzen, nicht auch gleich noch von einer leichten bis mittelschweren Panik ergriffen werde, die dafür sorgt, dass meine Gedanken nicht mehr geradeaus denken, sondern so was von über alle zweihundert Windrichtungen gleichzeitig düsen und es mir so recht unmöglich machen, zur Ruhe zu kommen.
Wie dem auch sei: so geht es mir auch mit den neueren Filmen von und mit Arnold Schwarzenegger.
Ehrlich, nur schon das Niederschreiben dieses Gedankens hat mich gerade so richtig von jeglicher Energie befreit.
Damit beende ich den Gedanken und den Text zu diesem Film. Es kann aber gut sein, dass ich diese Problemati woanders wieder ansprechen werde.
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