Zum Töten freigegeben
Steven Seagal.
Seine goldenen Jahre sind definitiv seit ein paar Jahren vorbei.
Am Anfang seiner Karriere, als er noch schlank und rank war, hat er ein paar Filme gedreht, die zwische gut bis sehr gut einzuordnen sind.
Danach ging es dann doch ein wenig bergab, bis zu dem Punkt, an dem seinen neuen Filme gleich Direct-to-DVD-Filme waren.
Seine neuen Filme hatten keine Chance mehr, zuerst noch ins Kino zu kommen. Ausserdem ging es so weit, dass er viele seiner Filme irgendwo hier in Europa zu drehen hatte, weil man hier mit wenig Geld viel mehr machen konnte. Leider sehen einige seiner Filme auch nach billig aus.
Ja gut, aber bleiben wir doch bei diesem Film.
Zum Töten freigegeben. Der Titel ist hier Programm und mehr.
Seagal spielt einen Undercover-Cop, der genug hat und sich ins Privatleben zurückziehen möchte. Aber, wie das Leben so spielt: die Verbrecher gönnen ihm die Pause nicht und so muss er sich noch ein letztes mal aufmachen, um den Bösen in den Arsch zu treten.
Ein Action-Film der guten alten Schule. Die Guten sind gut, die Bösen sind böse. Die Schiessereien sind Schiessereien und nichts anderes, wenn etwas explodiert, dann bummst und rummst es. Nicht mehr, nicht weniger.
Eine Handlung ist in der Minimalausgabe vorhanden, aber, mehr Handlung hätte in diesem Fall eh nur gestört.
Ein Straight-To-Action Film, der nicht vorgibt, etwas anderes sein zu wollen und das sorgt dafür, dass man gut unterhalten wird.
Für mich als Aspie ein Film, der seine Spannungskurve, die zwar nicht sehr hoch ist, konstant oben hält und dafür sorgt, dass ich mich nicht langweile.
Cooler Film, der aber nicht für die Jüngsten unter uns gedacht ist und, ich bin froh, habe ich mir die Uncut-Version besorgt habe, sonst hätte ich mich doch noch aufregen müssen.
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