Ich kann mich noch recht gut erinnern .. als ich die Dredd-Verfilmung mit Stallone und Schneider gesehen habe ...
Erwartet hatte ich den ultrabrutalen Richter, Henker und sonstiges Dredd und zu sehen bekommen hatte ich den Clown, Grimassenschneider und Möchtegernbrutalo Dreddilein ... mit seinem Möchtegern Sidekick Blödmännlein. Der Comic-Dredd war so weit verwässert worden, dass nicht einmal mehr ein Baby Angst vor ihm gehabt hätte .. geschweige den auch nur einen Funken Respekt ...
Doch, das grösste Problem war: in den Comics hat Dredd nie seinen Helm runtergenommen ... im Film hat das glaub ich nur ein paar Sekunden gedauert und weg war das Teil ... Auch als Nicht-Fan-von-Dredd hat mich das mehr als gestört, ist doch ein grosser Teil der Dredd-Mystik darauf aufgebaut, dass er eben diesen Helm nicht runternimmt.
Dann haben wir hier die Verfilmung mit Karl Urban. Als erstes: er nimmt den Helm nicht runter. Auch wenn die Welt untergeht, der Helm bleibt wo er ist .. auf dem Kopf ... jepp, da, wo er am wenigsten Probleme bereitet.
Kommt hinzu, und da schlägt mein Herz gleich ein paar Takte oder Schläge schneller: Es wird geschosse, geballert und geblutet, als ob es kein Morgen, oder kein in-fünf-Minuten-dann geben würde. Damit wäre man wieder sehr nahe an den Comics, was mich beinahe zu einem Freudenseufzer gebracht hätte.
Der Film ist rasant, es wird geblutet, geschossen, gestorben, wie es eben von den Comics her sein muss. Der Held ist nicht unverwundbar und hat es auch nicht nötig, alle fünf Sekunden einen eher lustlosen One-Liner auf die Zuschauer loszubrabbeln, sondern geht lieber seinem Job nach.
Auch hat man nicht das Gefühl, in einer Comedy gelandet zu sein, was das Sehen des Filmes gleich um Welten erleichtert ...
Es ist ein Action-Film der Sonderklasse ... mit einem Helden, der einfach nur seinem Job nachgeht und sich, wie ein Terminator, nicht aufhalten lässt, es sei den, man bringt ihn um die Ecke.
Doch: von diesen Dredd hätte ich sehr gerne einen zweiten Teil .. der dann hoffentlich gleich gut einfährt, wie dieser hier ...
DIE KRITIK ZU DIESEM FILM HABE ICH IN DEN BLOG KOPIERT ....
Text zur Therapie:
Dredd.
Judge Dredd.
Die Verfilmung eines Comics.
Dredd.
Judge Dredd.
Die Verfilmung eines Comics.
Eine weitere Verfilmung eines weiteren Comics.
Vor einigen Jahren hat sich bereits Sylvester Stallone daran versucht, den Comic auf die grosse Leinwand zu bringen.
Wie wir aber inzwischen wissen: er hat bei der Umsetzung des Comics ganz gründlich ins WC gefasst und zwar nicht nur mit einem Arm, sondern, ich sage das jetzt wirklich nicht gern, weil die bildliche Vorstellung davon beinahe meinen Magen durchlöchert, mit dem ganzen Oberkörper.
Judge Dredd.
Es gibt unter anderem eine Kleinigkeit, die den Comic auszeichnet: Judge Dredd trägt einen Helm, der nur den unteren Teil, den Mund, seines Gesichts freilässt.
In den Comics wird sein ganzes Gesicht NIE gezeigt.
Aber, Hollywood, die Regeln von und in Hollywood und dann noch ein Schauspieler wie Stallone: da MUSS das Gesicht einfach zu sehen sein. Wie sonst soll man die Fans von Herrn Stallone dazu bringen, sich den Film ansehen zu wollen.
Es gibt aber eine ganz kleine, unwesentliche Kleinigkeit, die in so einem Falle regelmässig vergessen geht: es sind die FANS der VORLAGE.
Ja, die Fans der Vorlage: die wollen, dass der Film so nahe wie möglich an der Vorlage kleben bleibt. Bis auf die zwei oder drei Dinge, die geändert werden müssen, damit der Film überhaupt gedreht werden kann.
Gut; der Film ist untergegangen. Stallone hat nicht nur sein Gesicht gezeigt, war ja schon ein ganz grosser Fehler war.
Meiner Meinung nach war es auch ein saudummer, riesenblöder Fehler, ihm einen Sidekick wie Rob Schneider an die Seite zu stellen. Nicht nur, dass der so gar kein Schauspieler ist, nicht nur, dass er sich immer wieder in Komödien versicht, was ihm auch nicht so recht gelingen will, nein, er hat sich dazu überreden lassen, den Sidekick eines Helden zu spielen. Eines Helden, der gar keinen Sidekick nötig hat.
Meine Fresse, ich verfange mich im Netz der Vergangenheit, eines alten Filmes.
Nun hat jemand sich gedacht: wir könnten es doch noch einmal versuchen.
ABER, wir wenden uns nicht mehr an Stallone. Ein zweites Mal wollen wir nicht in den Müll greifen.
Das erste, was sie perfekt umgesetzt haben: Judge Dredd trägt seinen Helm und nimmt ihn nie und nimmer runter. Wir bekommen sein Gesicht nie zu sehen.
Ach ja, was sie auch noch, so ziemlich mit sehr wenigen Kompromissen, umgesetzt haben; es fliesst Blut. So wie es in den Comics gemacht und gehandelt wird.
Auch redet Dredd nicht wirklich viel: er schiesst, schiesst dann noch einmal und dann, wenn wirklich nötig, lässt er das eine oder andere Wort fallen.
Bis heute habe ich, wenn es hochkommt, zwei dieser Comics gelesen. Es ist nicht wirklich meine Welt, was da dargestellt und gezeigt und vor allem gezeichnet wird.
Der Film selber. Was halte ich vom Film selber.
Der Film ist von der Länge her genau richtig. Es sind keine Längen vorhanden, die mir negativ aufgefallen sind.
Von der Action her sehr gut gemacht. Ich werde auf jeden Fall nicht gelangweilt.
Um es kurz zu machen und noch kürzer zu schreiben:
Dieser Film heitert mich auf eine gewisse Art und Weise auf. Nicht auf ha ha, sondern er lenkt mich von dem hier und jetzt ab und sorgt dafür, dass mein Geist und meine Gedanken ein wenig ruhigere Pfade gehen können.
So gesehen und gesagt: dieser Film ist auch eine Art der Medizin.
Eine weitere Verfilmung eines weiteren Comics.
Vor einigen Jahren hat sich bereits Sylvester Stallone daran versucht, den Comic auf die grosse Leinwand zu bringen.
Wie wir aber inzwischen wissen: er hat bei der Umsetzung des Comics ganz gründlich ins WC gefasst und zwar nicht nur mit einem Arm, sondern, ich sage das jetzt wirklich nicht gern, weil die bildliche Vorstellung davon beinahe meinen Magen durchlöchert, mit dem ganzen Oberkörper.
Judge Dredd.
Es gibt unter anderem eine Kleinigkeit, die den Comic auszeichnet: Judge Dredd trägt einen Helm, der nur den unteren Teil, den Mund, seines Gesichts freilässt.
In den Comics wird sein ganzes Gesicht NIE gezeigt.
Aber, Hollywood, die Regeln von und in Hollywood und dann noch ein Schauspieler wie Stallone: da MUSS das Gesicht einfach zu sehen sein. Wie sonst soll man die Fans von Herrn Stallone dazu bringen, sich den Film ansehen zu wollen.
Es gibt aber eine ganz kleine, unwesentliche Kleinigkeit, die in so einem Falle regelmässig vergessen geht: es sind die FANS der VORLAGE.
Ja, die Fans der Vorlage: die wollen, dass der Film so nahe wie möglich an der Vorlage kleben bleibt. Bis auf die zwei oder drei Dinge, die geändert werden müssen, damit der Film überhaupt gedreht werden kann.
Gut; der Film ist untergegangen. Stallone hat nicht nur sein Gesicht gezeigt, war ja schon ein ganz grosser Fehler war.
Meiner Meinung nach war es auch ein saudummer, riesenblöder Fehler, ihm einen Sidekick wie Rob Schneider an die Seite zu stellen. Nicht nur, dass der so gar kein Schauspieler ist, nicht nur, dass er sich immer wieder in Komödien versicht, was ihm auch nicht so recht gelingen will, nein, er hat sich dazu überreden lassen, den Sidekick eines Helden zu spielen. Eines Helden, der gar keinen Sidekick nötig hat.
Meine Fresse, ich verfange mich im Netz der Vergangenheit, eines alten Filmes.
Nun hat jemand sich gedacht: wir könnten es doch noch einmal versuchen.
ABER, wir wenden uns nicht mehr an Stallone. Ein zweites Mal wollen wir nicht in den Müll greifen.
Das erste, was sie perfekt umgesetzt haben: Judge Dredd trägt seinen Helm und nimmt ihn nie und nimmer runter. Wir bekommen sein Gesicht nie zu sehen.
Ach ja, was sie auch noch, so ziemlich mit sehr wenigen Kompromissen, umgesetzt haben; es fliesst Blut. So wie es in den Comics gemacht und gehandelt wird.
Auch redet Dredd nicht wirklich viel: er schiesst, schiesst dann noch einmal und dann, wenn wirklich nötig, lässt er das eine oder andere Wort fallen.
Bis heute habe ich, wenn es hochkommt, zwei dieser Comics gelesen. Es ist nicht wirklich meine Welt, was da dargestellt und gezeigt und vor allem gezeichnet wird.
Der Film selber. Was halte ich vom Film selber.
Der Film ist von der Länge her genau richtig. Es sind keine Längen vorhanden, die mir negativ aufgefallen sind.
Von der Action her sehr gut gemacht. Ich werde auf jeden Fall nicht gelangweilt.
Um es kurz zu machen und noch kürzer zu schreiben:
Dieser Film heitert mich auf eine gewisse Art und Weise auf. Nicht auf ha ha, sondern er lenkt mich von dem hier und jetzt ab und sorgt dafür, dass mein Geist und meine Gedanken ein wenig ruhigere Pfade gehen können.
So gesehen und gesagt: dieser Film ist auch eine Art der Medizin.
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