Freitag, 4. Januar 2019

Verteidigung? Ein Film mit dem Titel Wehrlos - Die Tochter des Generals

John Travolta .. 

Der gehört ja zu den Schauspielern, die es für nötig halten, bei den Scientology-Dummies zu sein .. ja gut ... jedem das seine ... und so lange er mir damit nicht auf die Eier geht .. 

Wie es bei mir so oft ist ... Es ist eine ganze Ecke und Weile her, seit ich diesen Film zum ersten mal gesehen habe. 

Ich weiss gar nicht mehr, warum ich ihn mir angesehen habe, ich kann mich aber noch erinnern, dass ich mich ein wenig überwinden musste. Daher gehe ich davon aus, dass sonst nichts gutes IM TV gezeigt worden ist .. oder ich schlicht und ergreifend zu faul war, um nach der Fernbedienung zu greifen und nach etwas anderem zu suchen.

Der Film gefällt mir sehr gut .. und gehört meiner Meinung nach, zu den besseren, wenn nicht sogar zu den ganz guten Streifen, in denen sich ein John Travolta hat sehen lassen.

Jetzt könnte man sich natürlich die Frage stellen: was gefällt ihm an dem Film.

Es fängt ruhig und gemächlich an, indem die Figur, die von Travolta eingeführt wird, und der Job, der von ihr ausgeübt wird.

Brenner, so heisst der Typ, ist Undercover unterwegs und will Waffenschieber hochgehen lassen. Allerdings geht etwas schief und Brenner muss einen der Waffenschieber um die Ecke bringen, um sein Leben zu verteidigen.

Wie auch immer. Es dauert nicht lange und er wird zu einem Tatort gerufen.

Dort findet er die Leiche einer jungen Frau vor, die auf den Boden gekreuzigt worden ist, nackt. Es sieht auch nach einer Vergewaltigung aus.

Was Brenner dann erfährt, lässt ihn gleich ein wenig fluchen und die Welt noch düsterer sehen: es ist die Tochter des Generals. Auch Brenner hat unter diesem Mann gedient.

Der Film zieht seine Spannung zum Beispiel auch daraus, dass Brenner, der für das militärische CSI arbeitet, zwischen den Stühlen sitzt: einerseits ist er Polizist, auf der anderen Seite ist er auch noch Soldat. 

Es wird ihm auch mehr oder weniger klar und deutlich gesagt, dass nur der militärische Weg der richtige Weg ist und alles andere Müll.

Tja .. jetzt hat er einen Fall zu lösen und muss aufpassen, dass er keinen Fehler macht, der ihn seine Karriere und oder seinen Job kosten kann. 

Es ist sehr spannend zu beobachten, wie Brenner auf der Suche nach dem Mörder ist, dabei aufpassen muss, alles richtig zu machen, dabei aber trotzdem ein kleines wenig Arschloch bleibt, gerade genug, um die Leute dazu zu bringen, Fehler zu machen und ihm in die Hände zu spielen.

Wie die US-Army dargestellt wird, das ist auch nicht schlecht. Auch wenn dem Regisseur am Schluss doch der Mut gefehlt hat, das in aller Konsequenz durchzuspielen. 
Meiner Meinung nach sind es nicht mehr als Andeutungen, die aufzeigen sollen, dass auch die US-Army nicht so perfekt ist, wie sie es viel zu gerne hätte. 

Am Schluss steht der Verein noch viel zu gut da. Ich persönlich hätte es ganz gerne gesehen, wenn da ein wenig mehr durchgegriffen worden wäre.

Trotzdem .. der Film ist spannend, sehr spannend sogar. Ausserdem zeigt das Drehbuch mehr als genug Mut, um den einen oder anderen Twist in den Raum zu stellen. Aber, es sind nicht zu viele und auch nicht zu wenige Wendungen. 

Ab und zu hatte ich das Gefühl: jetzt weiss ich, wer und warum, aber, ein paar Minuten später ... haben sich meine Mundwinkel nach unten verzogen, ein Stossseufzer hat sich aus meiner Kehle gelöst und mir war klar: Mist, doch ein anderer oder eine andere.

Das hat echt Spass gemacht, bei diesem Film zu raten und herauszufinden, wer es gewesen ist und warum. 

Die Schauspieler geben alle ihr bestes und wissen einfach nur zu überzeugen.

Jeder geht in seiner Figur auf und sorgt dafür, dass sie zum Leben erweckt wird.

Der Film hat es auch nicht nötig, unnötige Schiessereien, Explosionen und so weiter aufzubieten, um sich unnötig und mit unnötigen Dingen aufzuwerten.

Ja, so macht das Ganze Spass .. ein Film, den ich einfach nur empfehlen kann ... 

Es ist auch dieses Düstere, diese Schwere, diese Ungeweissheit, die den Film so spannend macht .. man könnte sagen, der Film hat sogar etwas menschliches an und für sich .. 

Hmm ... ja.. den Film sollte man sich auf jeden Fall ansehen .. und vorher die Fingernägel schneiden .. sonst kaut man sich die Dinger gnadenlos nieder ... 

Das ist jetzt einer dieser Filme, bei dem ich der Meinung bin, dass es sich durchaus lohnt, ihn sich neu zu kaufen. Sehr viel kosten weder die DVD noch die Blu-Ray noch. Da gibt es Filme, die wesentlich mehr Geld verschlingen, will man sich diese neu und unverbraucht zulegen.

Auf der anderen Seite:

Nicht jeder braucht einen Film gleich neu sondern mag es, wenn er oder sie eine DVD oder Blu-Ray vor dem sicheren Tod im Abfallsack retten kann.

Dann versucht es einmal über den folgenden Link:

DVD - Wehrlos bei Exsila



Der Text zur Therapie:


John Travolta.

Was ihn betrifft, habe ich ein in ein paar Teile gespaltenes Ver-hältnis.

Eigentlich sehe ich ihn gerne, weil er eine Charakterfresse hat. So was mag ich: einen Schauspie-ler, der nur schon des Gesichts wegen aus der Masse sticht, der nicht aussieht wie tausender an-derer Schauspieler.

Er kann einen Jumbo-Jet fliegen und hatte, bis vor einiger Zeit, noch einen Flugplatz direkt vor dem Haus, mit einem Jumbo-Jet darauf.

Wer so einen Wahnsinn seinen Eigen nennt, hat eh schon einen halben Stein im Brett bei mir.

Dann aber: er ist Mitglied bei Sci-entology. Nicht nur Mitglied: er gehört zu denen, die ganz oben stehen und dort auch wirklich etwas zu sagen haben.

Das ist dann wieder etwas, wozu ich nur sagen kann: WTF!!!!!

Daher neige ich auch dazu, Fil-me, in denen er mitspielt, im Kino gleich ganz zu boykottieren (was natürlich viel mehr Wirkung hätte und glaubwürdiger rüberkäme, wäre es nicht mein Bestreben, Gründe zu finden, um ja nicht aus dem Haus zu gehen)

Auch habe ich mich vor einiger Zeit dazu entschieden, wenn ich schon einen Film käuflich erwer-be, in dem er mitspielt, dann nur zu einem billigeren Preis, wenn es sein muss, auch aus zweiter oder dritter Hand.

Nun ja. 

Sehe ich nun einen Film, in dem zum Beispiel, John Travolta mit-spielt, passiert es während des Sehens immer wieder, dass ich mich daran erinnere, welcher Re-ligion er nachgeht. Das schmälert das Vergnügen um einiges und sorgt auch dafür, dass ich mich nicht ganz wohl fühle und mir die Frage stelle, ob ich damit nicht Scientology, wenn auch nur um etwa hundert Ecken oder so, un-terstütze. Wäre es nicht besser, gar keine Filme käuflich zu er-werben, in denen so ein Heini dieser Sekte zu sehen ist?
Auf der anderen Seite gäbe es dann folgende Problematik: Sci-entology ist in Hollywood recht beliebt unter den Schauspielern: Am Schluss gäbe es dann fast keine Filme mehr, die ich mir an-sehen könnte, weil in so vielen einer dieser Sektentypen zu sehen ist. 

Will Smith zum Beispiel: da müsste ich dann auf alle Streifen mit ihm verzichten und auch auf die, in denen seine Frau mitspielt. Aber, höre ich doch auf mit dem Aufzählen. Ich denke, es ist an-gekommen, was ich sagen wollte.


Der Film selber.

Was halte ich von dem?

Was mich betrifft, halte ich diesen für einen der besseren, wenn nicht sogar von den ganz guten Streifen, in denen sich ein John Travolta hat sehen lassen.

Jetzt könnte man sich natürlich die Frage stellen: was gefällt ihm an dem Film.

Es fängt ruhig und gemächlich an, indem die Figur, die von Tra-volta eingeführt wird, und der Job, der von ihr ausgeübt wird.

Brenner, so heisst der Typ, ist Undercover unterwegs und will Waffenschieber hochgehen las-sen. Allerdings geht etwas schief und Brenner muss einen der Waf-fenschieber um die Ecke bringen, um sein Leben zu verteidigen.

Wie auch immer. Es dauert nicht lange und er wird zu einem Tat-ort gerufen.

Dort findet er die Leiche einer jungen Frau vor, die auf den Bo-den gekreuzigt worden ist, nackt. Es sieht auch nach einer Verge-waltigung aus.

Was Brenner dann erfährt, lässt ihn gleich ein wenig fluchen und die Welt noch düsterer sehen: es ist die Tochter des Generals. Auch Brenner hat unter diesem Mann gedient.

Der Film zieht seine Spannung zum Beispiel auch daraus, dass Brenner, der für das militärische CSI arbeitet, zwischen den Stüh-len sitzt: einerseits ist er Polizist, auf der anderen Seite ist er auch noch Soldat. 

Es wird ihm auch mehr oder we-niger klar und deutlich gesagt, dass nur der militärische Weg der richtige Weg ist und alles andere Müll.

Tja .. jetzt hat er einen Fall zu lö-sen und muss aufpassen, dass er keinen Fehler macht, der ihn sei-ne Karriere und oder seinen Job kosten kann. 

Es ist sehr spannend zu beobach-ten, wie Brenner auf der Suche nach dem Mörder ist, dabei auf-passen muss, alles richtig zu ma-chen, dabei aber trotzdem ein kleines wenig Arschloch bleibt, gerade genug, um die Leute dazu zu bringen, Fehler zu machen und ihm in die Hände zu spielen.

Wie die US-Army dargestellt wird, das ist auch nicht schlecht. Auch wenn dem Regisseur am Schluss doch der Mut gefehlt hat, das in aller Konsequenz durchzuspie-len. 
Meiner Meinung nach sind es nicht mehr als Andeutungen, die aufzeigen sollen, dass auch die US-Army nicht so perfekt ist, wie sie es viel zu gerne hätte. 

Am Schluss steht der Verein noch viel zu gut da. Ich persönlich hät-te es ganz gerne gesehen, wenn da ein wenig mehr durchgegrif-fen worden wäre.

Trotzdem .. der Film ist span-nend, sehr spannend sogar. Aus-serdem zeigt das Drehbuch mehr als genug Mut, um den einen o-der anderen Twist in den Raum zu stellen. Aber, es sind nicht zu viele und auch nicht zu wenige Wendungen. 

Ab und zu hatte ich das Gefühl: jetzt weiss ich, wer und warum, aber, ein paar Minuten später ... haben sich meine Mundwinkel nach unten verzogen, ein Stoss-seufzer hat sich aus meiner Kehle gelöst und mir war klar: Mist, doch ein anderer oder eine ande-re.

Das hat echt Spass gemacht, bei diesem Film zu raten und her-auszufinden, wer es gewesen ist und warum. 

Die Schauspieler geben alle ihr bestes und wissen einfach nur zu überzeugen.

Jeder geht in seiner Figur auf und sorgt dafür, dass sie zum Leben erweckt wird.

Der Film hat es auch nicht nötig, unnötige Schiessereien, Explosi-onen und so weiter aufzubieten, um sich unnötig und mit unnöti-gen Dingen aufzuwerten.

Ja, so macht das Ganze Spass .. ein Film, den ich einfach nur empfehlen kann ... 

Es ist auch dieses Düstere, diese Schwere, diese Ungeweissheit, die den Film so spannend macht .. man könnte sagen, der Film hat sogar etwas menschliches an und für sich .. 

Hmm ... ja.. den Film sollte man sich auf jeden Fall ansehen .. und vorher die Fingernägel schneiden .. sonst kaut man sich die Dinger gnadenlos nieder ... 

Das ist jetzt einer dieser Filme, bei dem ich der Meinung bin, dass es sich durchaus lohnt, ihn sich neu zu kaufen. Sehr viel kos-ten weder die DVD noch die Blu-Ray noch. Da gibt es Filme, die wesentlich mehr Geld verschlin-gen, will man sich diese neu und unverbraucht zulegen.

Auf der anderen Seite:

Nicht jeder braucht einen Film gleich neu sondern mag es, wenn er oder sie eine DVD oder Blu-Ray vor dem sicheren Tod im Ab-fallsack retten kann.

Ich für meinen Teil sehe mir den Film nur zu den Zeiten an, wo ich mich stark und beinahe unbe-siegbar fühle. Zu Zeiten, wenn mein Leben schon fast die Far-bigkeit eines Regenbogens auf-weist.

Nur schon wegen der Sekten-Thematik kann es sonst gesche-hen, dass ich anfange zu grübeln, noch mehr zu grübeln und schliesslich in ein Loch falle, weil ich einfach zu keinem Ergebnis komme, welches mich zufrieden-stellen könnte. 







Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen