Donnerstag, 27. Dezember 2018

Bern? Ein Film mit dem Titel The Italian Job

Wenn es um diesen Film geht, bin ich immer ein wenig verwirrt. 

Vielleicht komme ich dahinter, was mich so verwirrt, wenn ich es hier niederschreibe. 

Also, von vorne.

Es geht um Charlie, ein Dieb der, sagen wir, edlen Sorte, der ein sehr gut eingespieltes Team um sich hat. 

Zusammen gelingt ihnen der ganz grosse Coup und sie stehlen Goldbaaren im Wert von etlichen Millionen Dollars. 

Während sie auf der Flucht sind, machen sie einen Zwischenstopp. Nun zeigt sich, dass es im Team einen Maulwurf gibt, der zusammen mit ein paar Leuten, das Team um die Goldbarren erleichert. Dabei lässt er es sich nicht nehmen und erschiesst den väterlichen Freund von Charlie.

Charlie und sein Team entkommen nur ganz knapp selber dem Tod. 

Wie es sich gehört (im Zusammenhang mit Filmen benutze ich diesen Ausdruck wirklich sehr, sehr oft) schwört Charlie Rache.
Damit das funktioniert, muss er zuerst den Verräter finden. 

Zusammen mit seinem Team kann er diesen zwar ausfindig machen, aber, es zeigt sich, dass dieser einen Teil der Beute dazu verwendet hat, um nicht nur ein Grundstück zu kaufen, dieses samt Haus in praktisch eine uneinnehmbare Festung zu verwandeln, er hat sich auch einen Safe der absolut neusten Generation gekauft, der von niemandem im Team aufgemacht 

Wenn es um diesen Film geht, bin ich immer ein wenig verwirrt.

Vielleicht komme ich dahinter, was mich so verwirrt, wenn ich es hier niederschreibe.

Also, von vorne.

Es geht um Charlie, ein Dieb der, sagen wir, edlen Sorte, der ein sehr gut eingespieltes Team um sich hat.

Zusammen gelingt ihnen der ganz grosse Coup und sie stehlen Goldbaaren im Wert von etlichen Millionen Dollars.

Während sie auf der Flucht sind, machen sie einen Zwischenstopp. Nun zeigt sich, dass es im Team einen Maulwurf gibt, der zusammen mit ein paar Leuten, das Team um die Goldbarren erleichert. Dabei lässt er es sich nicht nehmen und erschiesst den väterlichen Freund von Charlie.

Charlie und sein Team entkommen nur ganz knapp selber dem Tod.

Wie es sich gehört (im Zusammenhang mit Filmen benutze ich diesen Ausdruck wirklich sehr, sehr oft) schwört Charlie Rache.
Damit das funktioniert, muss er zuerst den Verräter finden.

Zusammen mit seinem Team kann er diesen zwar ausfindig machen, aber, es zeigt sich, dass dieser einen Teil der Beute dazu verwendet hat, um nicht nur ein Grundstück zu kaufen, dieses samt Haus in praktisch eine uneinnehmbare Festung zu verwandeln, er hat sich auch einen Safe der absolut neusten Generation gekauft, der von niemandem im Team aufgemacht werden kann.

Wie es sich für Filme dieser Art gehört, gibt es nur einen Menschen, der fähig ist, sich mit diesem Tresor anzulegen: in diesem Fall ist es die Tochter des toten väterlichen Freundes.

Diese muss zuerst aber noch überzeugt werden. Sobald das geschafft und erreicht ist, muss ein Plan geschmiedet werden, wie man nun an die restlichen Goldbarren kommen will, die sich im Tresor befinden.

Der Plan sieht vor, dass der Verräter gezwungen werden muss, den Tresor aus dem Haus zu schaffen, und dann wird dieses Stahlkonstrukt gestohlen, geöffnet und die Barren werden auf diverse Fahrzeuge verteilt, mit denen die restliche Flucht angetreten wird.

Was diesen Film aus der Masse hebt ist, dass die Fluchtfahrzeuge Mini-Cooper sind. Die Truppe hat sich auf kleine Autos geeinigt, weil sie nicht direkt die Strassen benutzen können und wollen, sondern auch die Kanalisation in Beschlag nehmen möchten, die für grössere Autos nicht gedacht ist.

Diese Jagd macht einen rechten Teil des Streifens aus und ist wirklich sehr spannend gehalten. Auch sehr spannend und interessant ist, wie es dem Team gelingt, den Verräter dazu zu bringen, den Tresor in ein Sicherheitsfahrzeug zu verfrachten, um den Standort zu wechseln und vor allem, wie sie es dann schaffen, diesen Tresor zu stehlen.

Am Schluss gibt es noch einen kleinen, feinen und sehr fiesen Twist, mit dem dafür gesorgt wird, dass der Verräter eine Strafe bekommt, mit der er im schlimmsten Falle und im hässlichsten Alptraum nicht gerechnet hätte.

Warum bin ich bei dem Film immer so verwirrt.

Ich weiss es einfach nicht.

Es könnte gut sein, dass ich nicht genau sagen kann, warum ich mir den Film immer mal wieder ansehen kann.

Auf der anderen Seite ist es eben doch einer, den ich mir nicht ansehen kann, wenn das Leben ein wenig verlebt scheint.

Ausserdem habe ich das Gefühl, dass es an allen Ecken und Enden an Ecken und Kanten fehlt und der Film einfach so lange Richtung Mainstream geschliffen worden ist, bis er ganz glitschig geworden ist.

Es fehlt mir am Ende des Films ein Gefühl der Befriedigung. Auch schaffe ich es nicht, so richtig Gefühle für die Figuren an und für sich zu entwickeln. So gesehen: es ist mir am Schluss auch egal, dass der Verräter in eine Falle läuft und seine tödliche Strafe bekommt. Eigentlich könnte man ihn auch damit bestrafen, jeden Tag zehn Kilo Bananen essen zu müssen: es würde mir genau so an meinem Hinterteil vorbeigehen.

Von dem her gesehen, weiss ich doch, was los ist: Ich fühle nicht mit dem Film. Er mag von der Machart her nicht schlecht sein, aber die Figuren sind so glatt und glitschig, dass mir bei jedem und jeder egal ist, was los ist, was mit ihm oder ihr passiert.

Ein Film, der mir nicht hilft, wenn die Welt nicht so weltlich scheint.werden kann. 

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