Montag, 31. Dezember 2018

Schnecke? Ein Film mit dem Titel Das Grosse Rennen Rund Um Die Welt

Das grosse Rennen (1965)


Was für geiler, genialer Film.


Für mich ist das eine der drei besten Komödien aller Zeiten.


Jack Lemmon in der Rolle des Bösewichts (wenn man das hier so nennen kann) und Tony Curtis als der Gute, dessen Auto nicht per Zufall ganz weiss ist und der nicht per Zufall immer weisse Kleidung trägt. Der Böse hat natürlich nur schwarze Kleidung und schwarze Fahrzeuge.


Wie auch immer .. 


Diesen Film habe ich bis heute sicher etwa zwischen 15 und 20 mal gesehen und, ich lache mich noch immer jedes mal halb kaputt und hinter den Sessel oder Stuhl oder unter die Couch.


Was Blake Edwards mit diesem Film geschaffen hat, ist einfach ein Meisterwerk. Wer bei diesem Film nicht ablachen muss, als ob es kein Morgen oder Mittag gibt, der hat in seinem Leben definitiv etwas ganz falsch gemacht.


Tony Curtis und Jack Lemmon spielen hier die von ihnen gewohnten Rollen. Aber, sie spielen sie so herrlich überzogen und überzeichnet, dass man gar nicht anders kann, als sie beide zu mögen.


Peter Falk spielt den Sidekick von Jack Lemmon. Er versucht böse zu sein, scheitert aber immer wieder daran, dass er einen Chef des Bösen hat, der selber in jedes Fettnäpchen tritt und es einfach nicht schafft, einen Plan erfolgreich durchzuführen.


Wo ich immer wieder ablachen und abschnaufen muss ist die ganz, ganz grosse Tortenschlacht. Die ist so perfekt gemacht. Ich frage mich, wie lange es gedauert hat, die zu planen und ob diese Szene gleich beim ersten Dreh funktioniert hat, oder ob man ein paar Anläufe hat nehmen müssen.


Wie auch immer. 


Dieser Film ist einer, den ich mir ganz gerne ansehe, wenn mich eine Depression übermannt hat, wenn es mir schlecht geht, wenn ich mich einfach schlecht fühle.


Es gibt eh viel zu wenige Filme, die ich mir reinziehen kann, wenn es mir schlecht geht, da bin ich froh, wenn es gleich so ein guter ist.


Der Text, wie ich  ihn für die Therapie überarbeitet habe:

Komödien.
Ich liebe gute Komödien.
Ich liebe lustige Komö-dien.
Lustige Komödien? 
Gibt es auch welche, die nicht lustig sind?
Ja, die gibt es.
Nur um es gleich gesagt und geschrieben zu haben: Komödien ist der Oberbe-griff. 
Darunter finden sich ein paar Unterkategorien, wie zum Beispiel die Action-Comedy.
Ein Beispiel für so einen Film? Der Kinofilm zu der Fernsehserie Baywatch oder der Kinofilm zu der Fernsehserie Chips. 
Und um auch das gleich klargestellt zu haben: bei-des sind perfekte Beispiele dafür, dass nicht alles, was mit dem Label Comedy versehen wird, auch wirk-lich lustig ist. 
In beiden Fällen neige ich eher zu der Kategorie «Filme, die einfach nur peinlich sind».
Aber, das kann ich zu ei-nem späteren Zeitpunkt ausführlicher beschreiben und mit Worten garnieren.

«Das grosse Rennen rund um die Welt»
Dieser Film scheint eigent-lich nicht prädestiniert zu sein, zu den besten Come-dies aller Zeiten gezählt zu werden.
Nur schon die Laufzeit, die schlappe 150 Minuten be-trägt, könnte dagegenspre-chen. Schliesslich: wie soll eine so lange Laufzeit mit genügend Gags angerei-chert werden, damit es dem Zuschauer nie und nicht langweilig wird?
Tony Curtis. Der Schön-ling in einer Comedy? Ja, geht das wirklich? Schafft er das, diesen Film in einer der Hauptrollen zu tra-gen?
Jack Lemmon in der Rolle des Bösewichts? WTF?
Dann fällt einem ein Name auf.
Blake Edwards.
Dann denkt man an einen anderen Film.
Der Rosarote Panther.
Ein anderer Schauspieler.
Peter Sellers.
Und schon wird man von einem Grinsen in Beschlag genommen.

Beim besten Willen weiss ich nicht, wie oft ich diesen Film schon gesehen habe. Durchschnittlich einmal pro Jahr sehe ich ihn mir an. Mit der DVD kein Problem. 
Ausserdem, wenn er per Zufall im TV gezeigt wird und ich darüber stolpere: bleibe ich hängen und sehe ihn mir an. 
Nur um es gleich gesagt zu haben: 
Für mich ist das eine der besten Comedies, die, mei-ner Meinung nach, bis zum heutigen Tage gedreht worden ist. 
Wer mir nicht glaubt, soll sich nur die Torten-schlacht reinziehen. Si-cher: das ist ein Thema, dass schon so oft angewen-det worden ist. 
ABER, so kongenial wie hier? Wer hier nichts zu lachen hat, der dürfte nicht nur ein Problem ha-ben. 
Jack Lemmon als Profes-sor Fate. Immer ganz in schwarz gekleidet. Schliesslich soll ja jeder wissen und gleich sehen, wer hier der wirklich böse Bösewicht ist. Peter Falk als sein Sidekick und Die-ner, der es ihm nie wirk-lich recht machen kann. Zusammen lassen sie kein Fettnäpfchen aus und es wundert einem doch, wa-rum beide noch am Leben sind, so oft wie sie sich in die Luft sprengen, vom Himmel fallen oder durch Scheunen fliegen. Dann fällt mir auf: eigentlich sind die beiden fleischge-wordene Comicfiguren. 

Was Blake Edwards mit diesem Film geschaffen hat, ist einfach ein Meis-terwerk. Wer bei diesem Film nicht ablachen muss, als ob es kein Morgen oder Mittag gibt, der hat in sei-nem Leben definitiv etwas ganz falsch gemacht.

Tony Curtis und Jack Lemmon spielen hier die von ihnen gewohnten Rol-len. Aber, sie spielen sie so herrlich überzogen und überzeichnet, dass man gar nicht anders kann, als sie beide zu mögen.

Peter Falk spielt den Side-kick von Jack Lemmon. Er versucht böse zu sein, scheitert aber immer wie-der daran, dass er einen Chef des Bösen hat, der selber in jedes Fettnäp-chen tritt und es einfach nicht schafft, einen Plan erfolgreich durchzufüh-ren.

Wo ich immer wieder ab-lachen und abschnaufen muss ist die ganz, ganz grosse Tortenschlacht. Die ist so perfekt gemacht. Ich frage mich, wie lange es gedauert hat, die zu planen und ob diese Szene gleich beim ersten Dreh funktio-niert hat, oder ob man ein paar Anläufe hat nehmen müssen.

Wie auch immer. 

Dieser Film ist einer, den ich mir ganz gerne ansehe, wenn mich eine Depression übermannt hat, wenn es mir schlecht geht, wenn ich mich einfach schlecht fühle.

Es gibt eh viel zu wenige Filme, die ich mir reinzie-hen kann, wenn es mir schlecht geht, da bin ich froh, wenn es gleich so ein guter ist.


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