Days of Thunder (1990)
Kino.
Ja, diesen Film habe ich noch im Kino gesehen.
Das war schon was.
Am besten haben mir die Rennszenen gefallen. Was den auch sonst. Für den Film selber gab es sonst keinen anderen Grund, um ihn sich im Kino anzusehen.
Tom Cruise. Ein wirklich echter, grosser Fan werde ich von ihm nie sein. Warum auch: ein so toller, guter Schauspieler ist er auch in meinen Augen nicht.
Auch in diesem Film, was macht er schon gross, ausser einen auf beinahe Bad-Tom zu machen. Dann noch ein wenig in einem Auto sitzen und staubig aussehen. Viel ist das wirklich nicht.
Nicole Kidman. Ja, die hat auch einen ganz leichten Job. Für den Film musste sie einfach ein wenig geschminkt neben Tom Cruise stehen und dazu ein wenig in die Knie gehen, damit er neben ihr nicht so klein wirkt.
Michael Rooker. Er darf den Gegner von Tom spielen. Super. Er ist weder richtig gut noch richtig böse und so spielt er auch. Irgendwie hatte ich bei dem Film das Gefühl, dass er den Film gemacht hat, weil der Scheck eine hohe Zahl drauf hatte.
Der Film ist natürlich ein Jungen-Film. Auf jeden Fall war es das zu der Zeit noch. Heute, wäre es wohl eher ein gemischter Film, aber, den Film hat man für die 90er Jahre gedreht und da ging es halt um Männer und ihre benzinverschlingenden Maschinen.
Der Film ist, in meinen Augen nicht wirklich gut. Die Story hat so ihre Tücken und Lücken. Die Figuren tun Dinge, bei denen man sich fragt, welche Drogen die sich eingeworfen haben, oder ob der Drehbuchautor einen solchen Scheisstag hatte, dass er es nicht lassen konnte, neben der Story herzuschreiben.
In dem Film treffen die Figuren Entscheidungen, da fasse ich mir nicht mal mehr an den Kopf, sondern suche mir eine Wand mit Nägeln, die nicht ganz eingeschlagen sind, damit es sich auch lohnt, den Kopf gegen die Wand zu schlagen.
Es gibt natürlich auch ein Happy End und was für eines. Also echt. Es ist so mühsam und neben der Fahrspur, dass es nicht mal mehr kitschig ist, sondern einfach nur .. ach, es gibt ja nicht einmal einen guten Begriff dafür.
Wie gesagt: der Regisseur hat eigentlich gute Arbeit geleistet, von den Bildern her, aber das ist auch so ziemlich das einzig echte und wirklich positive an dem Film, ausser, dass er auch mal ein Ende hat.
Für mich ist das ein Film, den ich mir ansehen kann, wenn ich einschlafen will oder wenn ich ein Hintergrundgeräusch brauche. Ganz angesehen habe ich mir den Film seinerzeit im Kino. Danach habe ich nur noch beim Zappen den einen oder anderen Ausschnitt gesehen.
Für mich ist der Film sicher einmal kein Klassiker, auch ist er nicht zeitlos und gehört auch zu den Filmen, bei dem einmal gesehen auch gleich das letzte mal gesehen bedeutet.
Text aus dem Blog:
Days of Thunder (1990)
Kino.
Ja, diesen Film habe ich noch im Kino gesehen.
Das war schon was.
Am besten haben mir die Rennszenen gefallen. Was den auch sonst. Für den Film selber gab es sonst keinen anderen Grund, um ihn sich im Kino anzusehen.
Tom Cruise. Ein wirklich echter, grosser Fan werde ich von ihm nie sein. Warum auch: ein so toller, guter Schauspieler ist er auch in meinen Augen nicht.
Auch in diesem Film, was macht er schon gross, ausser einen auf beinahe Bad-Tom zu machen. Dann noch ein wenig in einem Auto sitzen und staubig aussehen. Viel ist das wirklich nicht.
Nicole Kidman. Ja, die hat auch einen ganz leichten Job. Für den Film musste sie einfach ein wenig geschminkt neben Tom Cruise stehen und dazu ein wenig in die Knie gehen, damit er neben ihr nicht so klein wirkt.
Michael Rooker. Er darf den Gegner von Tom spielen. Super. Er ist weder richtig gut noch richtig böse und so spielt er auch. Irgendwie hatte ich bei dem Film das Gefühl, dass er den Film gemacht hat, weil der Scheck eine hohe Zahl drauf hatte.
Der Film ist natürlich ein Jungen-Film. Auf jeden Fall war es das zu der Zeit noch. Heute, wäre es wohl eher ein gemischter Film, aber, den Film hat man für die 90er Jahre gedreht und da ging es halt um Männer und ihre benzinverschlingenden Maschinen.
Der Film ist, in meinen Augen nicht wirklich gut. Die Story hat so ihre Tücken und Lücken. Die Figuren tun Dinge, bei denen man sich fragt, welche Drogen die sich eingeworfen haben, oder ob der Drehbuchautor einen solchen Scheisstag hatte, dass er es nicht lassen konnte, neben der Story herzuschreiben.
In dem Film treffen die Figuren Entscheidungen, da fasse ich mir nicht mal mehr an den Kopf, sondern suche mir eine Wand mit Nägeln, die nicht ganz eingeschlagen sind, damit es sich auch lohnt, den Kopf gegen die Wand zu schlagen.
Es gibt natürlich auch ein Happy End und was für eines. Also echt. Es ist so mühsam und neben der Fahrspur, dass es nicht mal mehr kitschig ist, sondern einfach nur .. ach, es gibt ja nicht einmal einen guten Begriff dafür.
Wie gesagt: der Regisseur hat eigentlich gute Arbeit geleistet, von den Bildern her, aber das ist auch so ziemlich das einzig echte und wirklich positive an dem Film, ausser, dass er auch mal ein Ende hat.
Für mich ist das ein Film, den ich mir ansehen kann, wenn ich einschlafen will oder wenn ich ein Hintergrundgeräusch brauche. Ganz angesehen habe ich mir den Film seinerzeit im Kino. Danach habe ich nur noch beim Zappen den einen oder anderen Ausschnitt gesehen.
Für mich ist der Film sicher einmal kein Klassiker, auch ist er nicht zeitlos und gehört auch zu den Filmen, bei dem einmal gesehen auch gleich das letzte mal gesehen bedeutet.
Der neue Text in sachen Therapie:
Es ist schon eine ganze Weil her, dass ich diesen Streifen im Kino habe sehen dürfen.
Ich weiss nicht mehr, wie das Kino geheissen hat, in dem ich ihn gesehen habe, aber, ich weiss noch genau, wo es ist.
Stellt sich wie bei vielen Din-gen die Frage: ist es noch da, oder musste es der Zukunft weichen. Einer die Zukunft, die wie auch immer ausgese-hen haben mag?
Noch heute weiss ich auf je-den Fall, dass ich nicht wegen dem Film und oder Tom Crui-se ins Kino gegangen bin.
Ich wollte wieder einmal der Welt, meinem Leben entflie-hen.
Kleiner Einschub:
Könnte es sein, dass das Ki-no für mich eine Fluchtmög-lichkeit war und ist?
Dass, wenn ich es wieder einmal nicht ausgehalten in und mit meinem Leben, es für mich vorzuziehen war, einen Film anzusehen, statt dem ei-genen Leben ein Ende zu be-reiten?
Ein Gedanke, dem ich bei Ge-legenheit, und wenn ich es nicht vergesse, nachgehen werde.
Nun habe ich mir Days of Thunder nicht wegen Tom Cruise angesehen. In diesem Leben werde ich mir auch keinen Film mehr ansehen, nur wegen Tom Cruise.
Dafür ist er mir zu sehr Scien-tology.
Dafür macht er mir ein wenig zu sehr Werbung für diesen Verein, für diese Kirche.
Bitte nicht falsch verstehen.
Ich mag selber keiner Kirche, Sekte oder religiösem sonst was angehörig sein, aber, wenn es hilft, mit dem Leben klarzukommen, wenn es hilft, durchs Leben zu kommen und mit sich selber im Reinen zu sein: alles klar.
Aber eben: Scientology. Eine Sekte.
Jetzt könnte ich natürlich auch hier sagen: nach mir die Sintflut und dann noch; wenn es hilft, warum nicht.
Ja gut, ich könnte mich hier noch ganz gewaltig über Sek-ten auslassen. Zum Beispiel könnte ich auf Sekten hinwei-sen, bei denen es die Anfüh-rer fertiggebracht haben, dass Mitglieder freiwillig in den Tod gegangen sind und sogar die Kinder mitgenommen haben.
Sekten, bei denen Mitglieder freiwillig all ihr Hab und Gut an den Grossmeister abge-ben, nur um weiter Geld ver-dienen zu gehen, welches dann wieder an den Gross-meister abgegeben wird und so weiter und so kreisförmig.
Neben den Sekten, gibt es die Glaubensrichtungen, die ihre Anhänger, Gläubigen dazu bringen, Dinge zu tun, die mehr als menschenverach-tend sind. Die, so sehe ich es auf jeden Fall, so böse, schlecht und abartig sind, dass ich es nicht akzeptieren kann, dass dahinter ein «Gott» stehen soll, der das auch noch autorisiert hat.
Wovon ich rede? Was mir ge-rade durch den Kopf geht?
Lasst es mich so formulieren:
Geht auf die Seite www.youtube.com.
Gebt bestimmte, im Zusam-menhang mit der Sekte, Glau-bensrichtung stehende Be-griffe ein und klickt auf das Suchensymbol.
Ich hatte so einen Anfall von *jetzt-will-ich-es-aber-genauer-wissen.
In Sachen ISIS / IS habe ich ein wenig gesucht und bin, schockierender Weise auch noch fündig geworden.
Sehr schlimme Bilder. Wirk-lich sehr schlimm.
Was mir am meisten eingefah-ren ist, am meisten Angst ge-macht hat und mich am meis-ten hat an der Menschheit zweifeln lassen:
Es war nicht der Akt des Tö-tens an und für sich, der mich schockiert hat (sicher, zu se-hen, wie jemand in echt ge-köpft wird, wie jemand in echt erschossen wird, wie jemand in echt aufgehängt wird ist ei-ne ganz neue Dimension in meinem Leben gewesen).
Was mir bis zum heutigen Tag den Schweiss auf die Stirn ge-trieben hat:
Wie kalt manche Menschen sind, im Angesicht des Todes, im Angesicht des Mordens.
Wie gut manche Menschen sich zu fühlen scheinen, wenn sie mit einem Maschinenge-wehr auf einen Menschen schiessen können und um wie viel besser es ihnen zu gehen scheint, wenn sie dann auch noch mit ein oder zwei Schuss getroffen habe, das Opfer jammern, schreiend, klagend, vor Schmerz wim-mernd daliegt, der Schütze es noch kurz beobachtet, bevor er den finalen Schuss abgibt.
In seinen Augen hat er ein Tier erlegt, nicht aber einen Menschen vom Leben in den Tod überführt.
So, das war ein kleiner Exkurs in die Welt meiner Gedanken.
Zurück zum Film.
Schon damals haben mir die Rennszenen am besten gefal-len. Ja, was den auch sonst
Tom Cruise. Ein wirklich ech-ter, grosser Fan werde ich von ihm nie sein. Warum auch: ein so toller, guter Schauspieler ist er auch in meinen Augen nicht.
Auch in diesem Film, was macht er schon gross, ausser einen auf beinahe Bad-Tom zu machen. Dann noch ein wenig in einem Auto sitzen und staubig aussehen. Viel ist das wirklich nicht.
Nicole Kidman. Ja, die hat auch einen ganz leichten Job. Für den Film musste sie ein-fach ein wenig geschminkt neben Tom Cruise stehen und dazu ein wenig in die Knie gehen, damit er neben ihr nicht so klein wirkt.
Michael Rooker. Er darf den Gegner von Tom spielen. Su-per. Er ist weder richtig gut noch richtig böse und so spielt er auch. Irgendwie hatte ich bei dem Film das Gefühl, dass er den Film gemacht hat, weil der Scheck eine hohe Zahl drauf hatte.
Der Film ist natürlich ein Jun-gen-Film. Auf jeden Fall war es das zu der Zeit noch. Heu-te, wäre es wohl eher ein ge-mischter Film, aber, den Film hat man für die 90er Jahre ge-dreht und da ging es halt um Männer und ihre benzinver-schlingenden Maschinen.
Der Film ist, in meinen Augen nicht wirklich gut. Die Story hat so ihre Tücken und Lü-cken. Die Figuren tun Dinge, bei denen man sich fragt, wel-che Drogen die sich einge-worfen haben, oder ob der Drehbuchautor einen solchen Scheisstag hatte, dass er es nicht lassen konnte, neben der Story herzuschreiben.
In dem Film treffen die Figuren Entscheidungen, da fasse ich mir nicht mal mehr an den Kopf, sondern suche mir eine Wand mit Nägeln, die nicht ganz eingeschlagen sind, damit es sich auch lohnt, den Kopf gegen die Wand zu schlagen.
Es gibt natürlich auch ein Happy End und was für eines. Also echt. Es ist so mühsam und neben der Fahrspur, dass es nicht mal mehr kitschig ist, sondern einfach nur .. ach, es gibt ja nicht einmal einen gu-ten Begriff dafür.
Wie gesagt: der Regisseur hat eigentlich gute Arbeit geleis-tet, von den Bildern her, aber das ist auch so ziemlich das einzig echte und wirklich posi-tive an dem Film, ausser, dass er auch mal ein Ende hat.
Für mich ist das ein Film, den ich mir ansehen kann, wenn ich einschlafen will oder wenn ich ein Hintergrundgeräusch brauche. Ganz angesehen habe ich mir den Film seiner-zeit im Kino. Danach habe ich nur noch beim Zappen den einen oder anderen Aus-schnitt gesehen.
Für mich ist der Film sicher einmal kein Klassiker, auch ist er nicht zeitlos und gehört auch zu den Filmen, bei dem einmal gesehen auch gleich das letzte Mal gesehen bedeu-tet.
So ganz am Schluss stellt sich natürlich auch die Frage:
Ist es ein Film, der sich nega-tiv auf meine Psyche auswirkt, oder sogar positiv?
Ich kann verkünden, dass der Film, den ich inzwischen mehr als vier oder fünfmal gesehen habe, zu keinem Zeitpunkt ei-nen negativen impact auf mich gehabt hat.
Kein einziges mal hatte ich das Gefühl, von der Schwärze umgarnt oder gar eingefangen zu werden.
Vom den her gesehen: es ist einer der Streifen, den ich mir ansehen kann, um auf dem gleichen Niveau zu bleiben oder sogar, um mich besser zu fühlen.
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