Sonntag, 30. Dezember 2018

Softgun? Ein Film mit dem Titel Lethal Weapon 01

Die guten alten 1980er Jahre ... da wurden, meiner bescheidenen Meinung nach, die gar nicht so bescheiden ist und wie kann eine Meinung eigentlich bescheiden sein .. die besten Action-Filme gedreht.

Action-Filme, die solche Labels wie Klassiker, zeitlos, gedreht für die Ewigkeit und noch einige andere tragen ..

Lethal Weapon gehört definitiv zu den 10 besten Action-Flicks, die je gedreht worden sind.

Das liegt an einigen Dingen .. die perfekt gemixt und zu einem Film gebacken worden sind ...

Es fängt an mit Mel Gibson ... Er schaffts es, scheinbar ohne Mühe, Martin Riggs Leben einzuhauchen und ihn als Menschen zu zeigen, der so kurz vor dem Selbstmord steht, dass nicht einmal mehr ein Haar dazwischen passen würde. Es kommt auch sehr gut rüber, dass er, eben weil er so ist, wie er ist und weil er fühlt, wie er fühlt, keinen Menschen an sich heranlässt und es daher auch liebt, die gefährlichsten Auftrage anzugehen und die grössten Risiken einzugehen. Risiken, bei denen die Chance zu überleben sehr gering sind. Auf der anderen Seite, sobald er im Soldaten-Modus ist, hat er einen Moment der absoluten Ruhe, wodurch er die Kraft gewinnt ruhig zu bleiben und auch Ziele zu treffen, die andere nicht treffen würde, ständen sie nur einen Meter davor ..

Dann wäre da noch Danny Glover .. er spielt den Partner von Riggs, der kurz vor der Pensionierung steht und eigentlich am liebsten eine ruhige Kugel schieben würde, damit er den Rest des Lebens mit Frau und Kindern geniessen kann. Auf der anderen Seite, auch wenn er der Partner mit Ruhe und Verstand ist; kommt es darauf an, kann Riggs sich zu 100% auf ihn verlassen .. Er mag zwar nicht mehr der Jüngste sein, aber, in ihm schlummert noch immer ein sehr guter Cop, der bereit ist, für seine Arbeit alles zu machen, oder fast alles. Er ist auch der ruhige Felsen, den jemand wie Riggs benötigt, um nicht endgültig durchzustarten.

Die Story spielt so gesehen keine wirklich grosse Rolle .. auch die anderen Charaktere stehen eher hinten an .. Wie dem auch sei .. 

Es ist ein Buddy-Movie .. und was für einer. 

Hauptsächlich geht es darum, wie zwischen den beiden eine Freundschaft fürs Leben und darüber hinaus entsteht und Riggs am Schluss, dank Murtaugh, schafft, die Gedanken zum Thema Selbstmord hinter sich zu lassen und ein neues Leben anzufangen .. 

Sicher, die Action ist grandios und war zu dieser Zeit wegweisend .. und auch heute noch gibt es viele, so genannte Action-Filme, die es nicht schaffen, auch nur in die Nähe dieser Vorlage zu kommen ... 

Es wurde oft versucht, ein Buddy-Gespann zu finden, wie Gibson und Glover es in diesem Film darstellen, aber auch hier: die meisten dieser Duos sind einfach nur abgestunken .. mal mehr, mal weniger peinlich .. 

Ich kann nur sagen .. schreiben .. noch in 100 Jahren werden sich die meisten Action-Filme an Lethal Weapon messen lassen müssen .. und, so sehe ich das, werden gnadenlos abstinken .. nicht nur abstinken .. sie werden doppelt und dreifach und vierfach abstinken ..

Wer diesen Film nicht mindestens schon zehn mal gesehen hat .. der sollte sich überlegen .. was in seinem oder ihrem Leben falsch gelaufen ist ...

ANSEHEN IST ANGESAGT .. ABER SOFORT UND WIE SOFORT ICH MEINE ...


So sieht der Text aus, nachdem ich ihn überarbeitet habe, für die Therapie:

Die guten alten 1980er Jah-re ... da wurden, meiner be-scheidenen Meinung nach, die gar nicht so bescheiden ist .. die besten Action-Filme gedreht.

Action-Filme, die solche La-bels wie Klassiker, zeitlos, gedreht für die Ewigkeit und noch einige andere tragen ..

Lethal Weapon gehört de-finitiv zu den 10 besten Ac-tion-Flicks, die je gedreht worden sind.

Was sicher geholfen hat, ist, dass zu jener Zeit eine neue Riege von Action-Heroes die Leinwand für sich entdeckt hat.
Seien es Schauspieler wie Arnold Schwarzenegger, Sylvester Stallone, Nicolas Cage, Mel Gibson, Jean-Claude Van Damme, Dolph Lundgren.

Was haben diese Typen den meisten heutigen «Action»-Helden voraus? 

Die Gesichter für den An-fang. Sie haben alle das, was ich als «Charakterfres-se» bezeichne.
Jeder von ihnen hat ein Ge-sicht, welches der Zuschau-er einmal zu sehen braucht und es dann nie mehr ver-gessen kann. 
Mit anderen Worten: der Wiedererkennungswert ist sehr gross.

Viele der Schauspieler, die heute ihr Unwesen treiben, verschwinden doch schlicht in der Masse. Sicher, es gibt sehr viele Schauspieler, aber es passiert sogar mir immer und immer wieder, dass ich bei einigen nicht genau weiss, ob es jetzt der, oder doch der andere ist, weil die sich nach all den Operationen mit einem mal so ähnlich sehen. 

Das kann es so ganz am Schluss nicht wirklich sein und auch nicht der volle ernst der Macher sein. 

Lethal Weapon 01.

Was hat dieser Film zu bie-ten, was andere nicht ha-ben?
Mel Gibson und Danny Glo-ver. 
Sie geben in meinen Augen, eines der besten Duos ab, wenn es um Action-Filme geht. Sie harmonieren per-fekt miteinander. Es hilft natürlich auch, dass keiner der beiden versucht, den anderen an die Wand zu spielen, sondern es ein per-fekten miteinander zu ge-niessen gibt. Ich könnte auch sagen: sie wirken wie ein Ehepaar, welches seit ein paar Jahrzehnten zu-sammen ist und sich genial perfekt kennt. 

Dann auch die Action. Hier gibt es keine Action, die es nicht wirklich braucht. Jede Explosion gehört dazu und ist nicht einfach da, um die Zuschauer aufzuwecken, die vielleicht eingeschlafen sein könnten. 
Die Schiessereien dauern auch nicht ewig, als ob der Drehbuchautor damit ver-tuschen möchte, dass er keine Idee mehr gehabt hat, für eine schlüssige Handlung. 

Mel Gibson ... Er schafft es, scheinbar ohne Mühe, Mar-tin Riggs Leben einzuhau-chen und ihn als Menschen zu zeigen, der so kurz vor dem Selbstmord steht, dass nicht einmal mehr ein Haar dazwischen passen würde. 
Es kommt auch sehr gut rüber, dass er, eben weil er so ist, wie er ist und weil er fühlt, wie er fühlt, keinen Menschen an sich heran-lässt und es daher auch liebt, die gefährlichsten Auftrage anzugehen und die grössten Risiken einzu-gehen. Risiken, bei denen die Chance zu überleben sehr gering sind. Auf der anderen Seite, sobald er im Soldaten-Modus ist, hat er einen Moment der absolu-ten Ruhe, wodurch er die Kraft gewinnt cool zu blei-ben und auch Ziele zu tref-fen, die andere nicht tref-fen würden, ständen sie nur einen Meter davor.

Dann wäre da noch Danny Glover. Er spielt den Partner von Riggs, der kurz vor der Pensionierung steht und ei-gentlich am liebsten eine ruhige Kugel schieben wür-de, damit er den Rest des Lebens mit Frau und Kin-dern geniessen kann. Auf der anderen Seite, auch wenn er der Partner mit Ruhe und Verstand ist; kommt es darauf an, kann Riggs sich zu 100% auf ihn verlassen .. Er mag zwar nicht mehr der Jüngste sein, aber, in ihm schlummert noch immer ein sehr guter Cop, der bereit ist, für seine Arbeit alles zu machen, o-der fast alles. Er ist auch der ruhige Felsen, den jemand wie Riggs benötigt, um nicht endgültig durchzu-starten.

Die Story spielt so gesehen keine wirklich grosse Rolle .. auch die anderen Charak-tere stehen eher hinten an .. Wie dem auch sei .. 

Es ist ein Buddy-Movie. Und was für einer. 

Hauptsächlich geht es da-rum, wie zwischen den bei-den eine Freundschaft fürs Leben und darüber hinaus entsteht und Riggs am Schluss, dank Murtaugh, schafft, die Gedanken zum Thema Selbstmord hinter sich zu lassen und ein neues Leben anzufangen .. 

Sicher, die Action ist gran-dios und war zu dieser Zeit wegweisend .. und auch heute noch gibt es viele, so genannte Action-Filme, die es nicht schaffen, auch nur in die Nähe dieser Vorlage zu kommen ... 

Es wurde oft versucht, ein Buddy-Gespann zu finden, wie Gibson und Glover es in diesem Film darstellen, aber auch hier: die meisten dieser Duos sind einfach nur abgestunken .. mal mehr, mal weniger peinlich .. 

Ich kann nur sagen .. schreiben .. noch in 100 Jah-ren werden sich die meisten Action-Filme an Lethal We-apon messen lassen müssen .. und, so sehe ich das, wer-den gnadenlos abstinken .. nicht nur abstinken .. sie werden doppelt und drei-fach und vierfach abstinken ..

Wer diesen Film nicht min-destens schon zehn mal ge-sehen hat .. der sollte sich überlegen .. was in seinem oder ihrem Leben falsch ge-laufen ist ...

Gut. 

Wir haben hier einen der besten Action-Filme aller Zeiten.

Einer der Hauptpersonen ist depressiv und ganz kurz davor, sich das Leben zu nehmen.

Warum um Himmels Willen sehe ich mir dann den Strei-fen so gerne an?

Warum triggert er mich nicht?

Warum versinke ich beim Sehen nicht selber in einem Mehr an Depressionen und mache mir Gedanken dar-über, das Leben mit einer Abkürzung zu würzen?

Martin Riggs.
Sicher, er mag depressiv sein. Sicher, er mag kurz davor sein, sich das Lebens-licht auszuschiessen.

Es wird aber ganz gut und schön gezeigt, was passie-ren kann, wenn man von heute auf morgen den bes-ten Freund findet. 
Einen Menschen, der einem nimmt, wie man ist. 
Der den Mut hat, einem mitten in die Fresse zu sa-gen, was er von einem hält. 
Der den Mut hat, auch das Thema Selbstmord anzu-sprechen. 
Sicher, es ist eine Variante, wenn ein Psychiater mit ei-nem darüber spricht, aber eine ganz andere, wird ei-nem das vom besten Freund um die Ohren gehauen. 

Ja, klar, es geht mit der Hei-lung von Riggs ein wenig schnell. Aus eigener Erfah-rung weiss ich, dass das Wunschträume sind.
Was viele nicht sehen wol-len ist, dass schwere De-pressionen den Träger bis zu seinem Lebensende be-gleiten. 
Es geht daher auch darum, die Kraft zu entwickeln, den Willen aufzubauen, jeden Tag aufs Neue in die Schlacht gegen den Schwarzen Ritter zu ziehen. 

Es kann gut sein, dass es ei-nen Tag geben wird, an dem der Träger von der Ge-genseite überlistet werden wird. Keine Frage, das kann durchaus geschehen, aber, es kommt vor allem mir da-rauf an, dass ich am Schluss sagen kann, dass ich nicht kampflos gegangen bin. 
Es ist ehrenhaft, in einem fairen Kampf verloren zu haben, als gar nicht ge-kämpft zu haben. 

Riggs und Murtaugh. 

Eine Freundschaft.

Eine echte Freundschaft. 

Eine Freundschaft, die alles übersteht und noch viel mehr überstehen wird.
Ja, sie ist nicht echt. Das ist mir klar, aber, es zeigt mir, dass wenn so etwas schon in der Fantasie vorkommen kann, es sicher auch im ech-ten Leben geschehen kann. Vielleicht nicht mit der glei-chen Intensität, aber, he, nur schon die Hälfte wäre doch eine ganz gute Sache.

Noch eine Kleinigkeit:

Was hat mir noch gefallen, an den Action-Filmen aus den guten alten Zeiten?

Zum Beispiel:

Der Held schiesst, flucht, stösst jemanden zur Seite, der ihm im Weg steht und entschuldigt sich nicht, nur damit er ja noch ein oder zwei Sekunden auf den Ver-folgten verliert.

Dann wird auch noch rich-tig herzhaft geflucht. Also bitte: es gibt Situationen, da flucht der Mensch au-tomatisch vor sich hin. Da sucht er nicht noch lange nach einen Ausdruck, der nach Babysprache tönt, um ja so tun zu können, als ob er flucht und dann einen auf ganz familienfreundlich macht. Zum Beispiel, wenn er in Deckung liegt und zehn Typen schiessen auf ihn: ich für meinen Teil würde da fluchen, als ob es kein Morgen mehr geben würde. Und ich würde si-cher nicht nach einem Er-satz für Scheisse suche und dann sagen: Sch… Schatten oder so.. 

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