Montag, 31. Dezember 2018
Einhorn? Ein Film mit dem Titel Predator 02
Es hat doch da einmal einen Film gegeben .. mit dem Arnold, dem Schwarzenegger .. er war im Dschungel, mit ein paar Kameraden und wollte eine Mission durchführen, als auf einmal der Predator ihren Weg gekreuzt hat und der Arnold sich seiner Haut erwehren musste.
Jepp .. der erste Teil ist ein Klassiker des modernen Actionfilms. Keine Frage: es hat im Anschluss viele, sehr viele Filme gegeben, die versucht haben, auch nur annährend halb so gut zu sein, was aber kaum einem gelungen ist.
Jetzt sitze ich da und sehe mir, mal wieder, den zweiten Teil an … in dem die männliche Hauptrolle von Danny Glover gespielt wird, der in diesem Film die Lethal Weapon spielen darf und das mit einer Überzeugung macht, die ihresgleichen sucht.
Das ist ein Actionfilm. Jepp, das ist es.
Von der ersten Sekunde an wird einem das klar gemacht. Es gibt keinen grossen Einstieg.
Ohne wenn und aber und ohne grosses Intro geht es gleich mit Schiessereien, Geschrei und einem Kampf in einem Kriegsgebiet los, dass auch seinesgleichen sucht.
Es wird geballert, gemeuchelt und Gefangene werde schon mal gar keine gemacht.
Dem Zuschauer wird klar gemacht, dass die Polizei in der Unterzahl ist, die Verbrecher viel besser ausgerüstet sind, wenn es um Waffen geht.
Daher braucht es dann auch so einen Typen wie Danny Glover, der das Wort Angst wohl nicht einmal richtig schreiben kann, Befehle nicht gerne entgegennimmt und gerne macht, was er gerade für richtig hält.
So dauert es dann auch nicht lange, bis Glover in einem Drogengebäude so richtig aufgeräumt hat, ein paar Leichen entdeckt, die der Predator hinterlassen hat und, der grosse Böse DG als sein neues Ziel auserkoren hat.
Was soll ich sagen: Von Anfang an geht es gerade noch vorne los. Pausen gibt es nicht viele und wenn, sind auch diese dadurch geprägt, dass alle Personen im Stress sind, viel zu viel zu tun haben und das Wort Schlaf auch nicht wirklich kennen.
Der ganz grosse Unterschied zu Teil 01 dürfte klar sein:
Im ersten Teil hat der Predator den grünen Dschungel in Angst und Schrecken versetzt, im zweiten Teil den Grossstadtdschungel.
Ob es da den einen oder anderen Unterschied zu finden gibt?
Nehmen wir einmal folgende:
In der Grossstadt hat es doch ein paar Menschen mehr, über die der Predator stolpern könnte.
Unter diesem mehr an Menschen, gibt es auch mehr potentielle Opfer für das Alien, schlussendlich mehr zu jagen und mehr Trophäen, die er in seinem Raumschiff an die Wand hängen kann.
Auf der anderen Seite gibt es natürlich mehr Menschen, die ihn jagen, so sie den von ihm überhaupt wissen.
Wo es im Dschungel den einen oder anderen Baum hat, gibt es in der Stadt das eine oder andere Gebäude zu finden, in welchem oder auf welchem sich der Jäger verstecken kann.
Was gleich bleibt ist, dass die Menschen eine Art Guerillakampf führen müssen, wollen sie dem Alien überhaupt ebenbürtig sein. Nie darf man sich auf die Grösse der Waffe verlassen, schlussendlich ist es der Verstand und das perfekte ausnutzen der gegebenen Möglichkeiten, die dafür sorgen, dass einer der Gewinner sein wird.
Wenn wir schon an diesem Punkt sind:
Ich für meinen Teil habe mir die Blu Ray gekauft, die mit einer Nummer 18, die in einem rot ausgefüllten Quadrat steht, gekauft.
Soll heissen: es ist die Version, die am wenigsten Schnitte vorzuweisen hat. Und das macht auch Sinn.
Nicht das ich wirklich immer so viel Blut sehen möchte, aber:
hier ist mein liebstes Beispiel die Serie “Walker, Texas Ranger”. Immer so gegen das Ende der Episode kämpft Walker gegen den Bösewicht der Woche. Ab und zu kommt es vor, dass gekämpft und geprügelt wird und dann .. ein Schnitt .. Walker läuft zu seinem Wagen oder macht sonst was und was mit dem Bösen passiert ist? Keiner weiss es, weil der Schnitt so angesetzt worden ist, dass nicht zu sehen ist, ob er einen tödlichen Handkantenschlag erhalten hat, erschossen worden ist, oder sich selber mit der eigenen Zunge erhängt hat.
Auf dieses Phänomen stösst man auch, aber eher selten, in Kinofilmen. Plötzlich gibt es einen weiblichen oder männlichen Charakter, der verschwunden ist, und keiner weiss warum oder wieso und so weiter.
Daher stehe ich so auf die Fassungen, die das Wort “uncut” vorzuweisen haben.
So ist dann auch dieser Film nicht für Menschen gedacht, die das mit dem Blut nicht so im Griff haben und schon bleich werden, wenn sie ihr eigenes Blut zu sehen bekommen.
Gut, wir haben also Danny Glover und sein Team von Polizisten, die auf der Jagd nach dem Predator sind. Obwohl sie lange Zeit keine Ahnung haben, was da eigentlich ab geht.
Es taucht eine Spezialabteilung des FBI auf, angeführt von Gary Busy, die von dem Predator seit seinem Auftauchen im ersten Teil wissen und nach der Jagd auf ihm sind. Wie es sich gehört, wollen sie niemanden mitspielen lassen und verschweigen allen anderen, was sie machen und was sie da jagen.
Das führt dazu, dass Glover und Busy sich nicht ganz grün sind und sich gegenseitig auf die Füsse treten.
Glover verliert im Laufe der Zeit immer mehr seiner Leute und dann auch seine Nerven und jagt zu erst Busy und dann das Alien.
Nett ist auf jeden Fall, dass der Predi keine schwangeren Frauen tötet. Wäre zu genial, wenn das wirklich bei allen Spezien im ganzen Universum ein universelles Gesetz ist, keine Schwangeren zu meucheln.
Wie dem auch sei ..
Der Film bietet eine recht brauchbare Grund- spannung, die dafür sorgt, dass man den Drang fürs WC recht lange aufzuschieben vermag und auch will, da man doch keine Sekunde verpassen möchte.
Die Effekte sind wie gehabt, erste Sahne. Vor allem das ganze Zeugs rund um den Predator ist genial. Da steckt aber auch Stan Winston mit seinen Leuten dahinter und die gehören zu den Besten der Besten. Schon zu Lebzeiten war Stan Winston eine Legende und wird auch, genau durch solche Filme, für immer weiterleben und als gutes Beispiel vorangehen, der gezeigt hat, was alles machbar ist, wenn man sich nur ein wenig Mühe gibt und an sich selber glaubt und auch über eine Phantasie verfügt, die die der meisten Menschen um einiges überragt.
Mehr Spannung kommt im letzten Teil des Films auf, ab dem Augenblick, wenn Glover alleine übrig ist und gegen den Predator vorzugehen hat.
Dieser Teil der Jagd macht sehr viel Spass und zeigt, dass Glover nicht wirklich auf Gibson angewiesen ist, wenn er vorhat, eine Stadt, oder wenigstens einen Teil davon, dem Erdboden gleichzumachen und dabei noch ein Raumschiff in Beschlag zu nehmen.
Ich für meinen Teil bin ja der Meinung, dass der zweite Teil nicht so spannend ist wie der Vorgänger und sicher auch ein wenig darunter zu leiden hat, dass der Arnold fehlt, trotzdem ist es ein Film, der sehr viel Spass macht, mich sehr gut zu unterhalten weiss und zu keiner Sekunde wirklich langweilig ist. Auch gefällt mir sehr gut, dass die Action und Spannung gegen Schluss noch einmal richtig in die Gänge kommt und da noch viel weniger Gefangene gemacht werden .. ja, nicht einmal Leichen haben da eine Chance, unversehrt zu bleiben ..
Muss man auf jeden Fall gesehen haben, wenn man auf gut bis sehr gut gemachte Action-Filme steht.
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