Was habe ich erwartet ...
Was geht mir schon nach etwa zehn bis fünfzehn Minuten durch den Kopf?
Nicolas Cage spielt einen Mann, der Frau und Tochter hat. Früher war er ein Verbrecher, ist aber inzwischen ausgestiegen und verdient sein Geld mit ehrlicher Arbeit.
Eines Abends geht er mit seiner Frau in den Ausgang und lässt seine Tochter mit zwei von ihren Freunden zu Hause.
Mitten während des Essen taucht die Polizei auf und will mit ihm sprechen. Sie teilen ihm mit, dass seine Tochter entführt worden ist. Die beiden Typen, die bei ihr waren, wurden zusammengeschlagen und mit Schusswaffen bedroht.
Das kann sich der von Nicolas Cage gespielte Charakter nicht bieten lassen und kehrt zurück zu seinen Wurzeln: er trommelt seine alten Freunde zusammen, die in die Unterwelt abtauchen und so ziemlich jeden ausquetschen, der etwas wissen könnte. Aber, keiner weiss etwas oder will etwas sagen.
Was nervt mich bis jetzt an diesem Film: Cage spielt einen Vater, dessen Tochter entführt worden ist und der in einem früheren Leben ein Gangster war. Schön und gut. Sicher, er spielt ein Arschloch. Aber er stellt diese Figur bisher so überzogen dar, dass ich ab und zu das Gefühl habe, Kevin Hart hätte ihm Schauspielunterricht gegeben.
Das geht nun einmal gar nicht. Wie kann man so chargieren, so ein perverses Overacting betreiben und sich dafür nicht einmal ein ganz klein wenig schämen????
Sei es, wie es nun einmal ist ...
Als sehr seltsam empfinde ich auch folgendes:
Immer wieder fragen sich die Typen gegenseitig, ob jemand etwas weiss, ob sie etwas haben herausfinden können. Nein ist die Antwort, die am meisten gebraucht wird.
Dann findet die Polizei heraus, dass die Kugeln aus einer russischen Waffe stammen, die sehr oft von russischen Killern gebraucht wird.
Schon wissen Cage und seine Kumpels, wo und wenn sie in die Zange nehmen müssen und fangen an, jeden, der auch nur halbwegs nach einem Russen aussieht und der nicht schnell genug auf einem Baum oder Masten ist, halbwegs umzubringen, und dann die halben Leichen noch auszufragen.
Es kommt wie es kommen muss, auf jeden Fall in dieser Art von Film .. die Russen finden raus, wer ihre Reihen lichtet und holen zum Gegenschlag aus ..
Ah ja ... so weit .. so sehr bekannt ...
Natürlich gehört es sich auch, dass einer aus dem Team gefangen genommen wird. Er wird an den Händen aufgehängt, mit Wasser aufgefüllt und verprügelt. So eine Folter hält keiner sehr lange durch und so fängt er an zu reden und der russische Mafiaboss zieht es durch und prügelt ihn zu Tode. So sieht also eine Strafe aus, die aus der Vergangenheit mitten in die Gegenwart hineingreift.
Nun zeigt sich auch, dass es nicht die Russen waren, die für den Tod von Cage's Tocher verantwortlich sind. Man könnte ja fast auf die Idee kommen, dass falsche und noch falschere Spuren gelegt worden sind.
Während des Filmes hatte ich für ein paar Augenblicke das Gefühl, Cage zeige wieder so was Schauspieltalent.
Lange hat es aber nicht angedauert. Und schon meint er wieder, ein wenig über den Hai springen zu müssen.
Hmm ..
Teilweise hat es die eine oder andere Szene, die mir ein wenig langatmig vorkommt. Da wird über die Vergangenheit gelabbert und dann werden Geschichten erzählt, die mich so was von gar nicht interessieren und was soll ich sagen .. Ich stelle fest, dass ich am liebsten vorwärtspulen würde ..
Wow .. was ganz neues hat es doch zu erzählen .. obwohl ... es ist schon fast mit einem Spoileralarm zu versehen: Die Cage-Figur legt einen seiner eigenen Leute um, weil er ihm nicht mehr vertrauen kann oder gar vertrauen will. Wow .. das habe ich gar nicht kommen sehen ..
So ..der Film ist gelaufen .. der Anti-Held und seine Kumpels sind tot .. ja ja .. von wegen Spoiler .. bei so einem Film greift das mit dem Spoiler nicht .. nur bei guten Filmen gilt das ..
Und kann mir bitte jemand erklären, was zum Geier Danny Glover in dem Film zu suchen hatte .. was eigentlich der Sinn der von ihm gespielten Figur gewesen ist?? ...
Gut ..Film gelaufen ... die Blu Ray landet ganz hinten in der Ablage .. soll der Staub sich gütlich tun ...
Text für die Therapie:
Ein Film neueren Datums mit Nicolas Cage.
Was habe ich eigentlich und bloss erwartet.
Hatte ich wirklich das Gefühl, einen Film in die Finger zu bekommen, den ich mir einfach so Zwischendurch ansehen kann.
Einen Film, der mich vielleicht sogar noch unterhalten würde, wenigstens auf unterem / mittleren Niveau?
Was habe ich mich täuschen lassen.
Was habe ich mich selber über den Tisch gezogen (jetzt habe ich versucht, mir das bildlich vorzustellen, ich meine, wie ich mich selber über den Tisch ziehe)
Es hat nicht lange gedauert, vielleicht zehn oder fünfzehn Minuten in den Film hinein, bis ich mich zum ersten mal gefragt habe, ob es nicht besser wäre, den Streifen im Schnelldurchlauf anzusehen.
Bei so einem Film, wer braucht da schon das gesprochene Wort? Ich für meinen Teil nicht.
Nicolas Cage spielt einen Mann, der Frau und Tochter hat. Früher war er ein Verbrecher, ist aber inzwischen ausgestiegen und verdient sein Geld mit ehrlicher Arbeit.
Eines Abends geht er mit seiner Frau in den Ausgang und lässt seine Tochter mit zwei von ihren Freunden zu Hause.
Mitten während des Essen taucht die Polizei auf und will mit ihm sprechen. Sie teilen ihm mit, dass seine Tochter entführt worden sei. Die beiden Typen, die bei ihr waren, wurden zusammengeschlagen und mit Schusswaffen bedroht.
Das kann sich der von Nicolas Cage gespielte Charakter nicht bieten lassen und kehrt zurück zu seinen Wurzeln: er trommelt seine alten Freunde zusammen, die in die Unterwelt abtauchen und so ziemlich jeden ausquetschen, der etwas wissen könnte. Aber, keiner weiss etwas oder will etwas sagen.
Was nervt mich bis jetzt an diesem Film: Cage spielt einen Vater, dessen Tochter entführt worden ist und der in einem früheren Leben ein Gangster war. Schön und gut. Sicher, er spielt ein Arschloch.
Aber er stellt diese Figur bisher so überzogen dar, dass ich ab und zu das Gefühl habe, Kevin Hart hätte ihm Schauspielunterricht gegeben.
Das geht nun einmal gar nicht. Wie kann man so chargieren, so ein perverses Overacting betreiben und sich dafür nicht einmal ein ganz klein wenig schämen????
Sei es, wie es nun einmal ist ...
Als sehr seltsam empfinde ich auch folgendes:
Immer wieder fragen sich die Typen gegenseitig, ob jemand etwas weiss, ob sie etwas haben herausfinden können. Nein ist die Antwort, die am meisten gebraucht wird.
Dann findet die Polizei heraus, dass die Kugeln aus einer russischen Waffe stammen, die sehr oft von russischen Killern gebraucht wird.
Schon wissen Cage und seine Kumpels, wo und wen sie in die Zange nehmen müssen und fangen an, jeden, der auch nur halbwegs nach einem Russen aussieht und der nicht schnell genug auf einem Baum oder Masten ist, halbwegs umzubringen, um dann die halben Leichen noch auszufragen.
Es kommt wie es kommen muss, auf jeden Fall in dieser Art von Film .. die Russen finden raus, wer ihre Reihen lichtet und holen zum Gegenschlag aus.
Schon während ich hier die Worte von mir gebe, verspüre ich leichte Kopfschmerzen, die sicher noch stärker werden, wenn ich noch lange über diesen Film nachdenken muss.
Natürlich gehört es sich auch, dass einer aus dem Team gefangen genommen wird. Er wird an den Händen aufgehängt, mit Wasser aufgefüllt und verprügelt. So eine Folter hält keiner sehr lange durch und so fängt er an zu reden und der russische Mafiaboss zieht es durch und prügelt ihn zu Tode. So sieht also eine Strafe aus, die aus der Vergangenheit mitten in die Gegenwart hineingreift.
Nun zeigt sich auch, dass es nicht die Russen waren, die für den Tod von Cage's Tocher verantwortlich sind. Man könnte ja fast auf die Idee kommen, dass falsche und noch falschere Spuren gelegt worden sind.
Teilweise hat es die eine oder andere Szene, die mir ein wenig langatmig vorkommt. Da wird über die Vergangenheit gelabbert und dann werden Geschichten erzählt, die mich so was von gar nicht interessieren und was soll ich sagen, die Kopfschmerzen sind inzwischen noch schlimmer geworden.
Was ganz neues hat es doch zu erzählen .. obwohl ... es ist schon fast mit einem Spoileralarm zu versehen: Die Cage-Figur legt einen seiner eigenen Leute um, weil er ihm nicht mehr vertrauen kann oder gar vertrauen will.
Das ist nun ein Twist, den ich nicht habe kommen sehen. Vielleicht aber auch nur darum, weil ich von dem Film so genervt bin, dass meine Gedanken einfach sehr weit weg sind und sich mit ein paar hundert anderen Dingen beschäftigen, nur um nicht weiter gross an diesen Film Hirnzellen verlieren zu müssen.
Inzwischen ist der Film gelaufen.
Der Antiheld ist tot, wie auch seine Kumpels.
Eigentlich haben alle verloren.
Am meisten aber in diesem Falle ich, weil ich mir den Film wirklich und ohne Vorwärtsspulen bis zum Schluss angesehen habe, in der wahrlich dümmlichen Hoffnung, vielleicht doch noch etwas Gutes an und in dem Film zu finden.
Und kann mir bitte jemand erklären, was zum Geier Danny Glover in dem Film zu suchen hatte .. was eigentlich der Sinn der von ihm gespielten Figur gewesen ist?? ...
Die Blu Ray habe ich aus dem Player genommen, eingepackt und werde sie jetzt dann in eine Schachtel legen, diese schliessen und zukleben und auf einen Schrank stellen.
Damit dürfte die Gefahr für die nächste Zeit gebannt sein, den Film, auch wenn es nur ein Unfall sein könnte, wieder in die Hand zu bekommen.
Wow.
Kopfschmerzen.
Ich fühle mich schlecht.
Ich mag nicht mehr lachen.
Ich mag diesen Film nicht.
Das ist echt ein Streifen, der mich in ein Loch gezogen hat. Ein weiteres Mal wird er mir das nicht antun können.
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