WTF ...
WTF .... WTF ...
WTF ... WTF ... WTF ..
Immer mal wieder gibt es in den Kinos einen Film zu bestaunen, bei dem man sich fragt .. warum, um Himmels Willen .. was habe ich böses, schlimmes, verbrecherisches gemacht, um so eine Höchststrafe erdulden zu müssen ..
Ich für meinen Teil bin ja froh, dass ich diesen Film nur zu Hause und nur über eine DVD zu meinen Augen genommen habe ..
Die Handlung .. darüber lege ich jetzt gnädigerweise den Mantel des Schweigens, die Decke des Vergessens .. und das Kopfkissens des Ewigen Weinens ..
Was die Macher hier als Handlung verkaufen wollen, passt auf den Kopf eines Zündholzes und dann ist immer noch Platz für The Stand von Stephen King .. Mehr .. mag ich zu diesem Punkt gar nicht sagen ..
Jeff Bridges .. der Kerl nuschelt ja sonst schon ganz gewaltig in seinen Bart, ob da oder nicht da, ist eine ganz andere Geschichte .. aber hier .. was der gute Mann hier als eine Art von Dialekt verkaufen will, dass ist doch nur dazu gedacht, um zu verhindern, dass der Zuschauer bemerkt, dass er immer mal wieder diesen selten blöden Text vergessen hat ..
Ryan Reynolds .. irgendwie schafft er es immer wieder, die eine oder andere Rolle als Fehlbesetzung zu besetzen .. so auch hier .. Macher .. es gibt doch so viele gute bis sehr gute Schauspieler da draussen .. warum habt ihr euch gedacht, dass es wieder Ryan sein muss?????
Viele Gedanken mehr mag ich mir nicht machen ..
Der Film gehört in meiner kleinen Welt unter die Kategorie .. was ist schlimmer als Waterboarding? .. Genau .. dieser Film ..
Der Text für die Therapie
Ich weiss nicht, welcher Teufel, welches Filmteu-felchen mich geritten hat.
Die Informationen, die ich über den Film gele-sen und gehört und ge-sehen hatte, haben alle mehr oder wenigstens das gleiche ausgesagt: der Film ist nicht gut. Er ist nicht einmal nicht gut genug um wirklich schlecht zu sein.
Er ist noch schlechter.
Aber ich.
Ich wieder einmal.
Aus irgendeinem Grund war ich dann doch neu-gierig und musste mir den Film ansehen.
Zu meinem Glück konnte ich mir den Film ganz bil-lig besorgen und dann auch nur auf DVD. Blu Ray wäre schon viel zu gut gewesen.
Ich sage / schreibe es gleich jetzt.
Dieser Film ist einfach nur schlecht.
Selten hat mich ein Film während ich ihn mir an-gesehen habe, so sehr in die Tiefe gezogen.
Selten hat mich ein Film während ich ihn mir an-gesehen habe, so wü-tend gemacht.
Eigentlich wollte ich mir den Film nicht einmal fertig ansehen.
Wie aber hätte ich dann ein ehrliches und faires Urteil fällen können?
Die DVD hatte ich ge-kauft.
Der Film lief.
Da musste ich jetzt ein-fach durch. Ob ich wollte oder nicht.
Inzwischen ist es bei Filmen wie bei der Mu-sik.
Über ein Thema wie Spe-cial Effects muss nicht mehr gross diskutiert werden.
Bei einem Film dieser Grössen- und Geldord-nung steht es ausser Zweifel, dass ein Gross-teil des Budgets in die Abteilung für Effekte ge-langt ist.
Das sieht man diesem Film auch an. Keine Fra-ge: die Effekte sind, auf jeden Fall zu einem gros-sen Teil, noch das Beste an diesem Film.
Damit hätte ich mich darüber ausgelassen und gesagt, was ich habe sa-gen wollen.
Die Handlung, auch Story genannt.
Es ist etwas vorhanden, dass eine gewisse Ähn-lichkeit mit einer Hand-lung hat.
Was ich erkennen konn-te, in dieser Richtung, ist mir so was von bekannt vorgekommen.
Als ob das so oder so ähnlich nicht schon in hunderten von Filmen verbrochen worden wäre.
Der junge Held, der ster-ben muss, um den Wert des Lebens zu erkennen. Den Wert des Lebens und der Liebe.
Der alte Held, der eigent-lich kurz vor der Rente steht, den Jüngling ins Geschäft einführen muss, nur um am Schluss grimmig und bärbeissig von sich zu geben, dass es wohl besser wäre, weiterzumachen, auch wenn er für so einen Scheiss eigentlich inzwi-schen zu alt ist (ups, das ist ein anderer Film, aber, es wäre nicht wei-ter aufgefallen, hätte er so was von sich gege-ben).
Dann der Love-Interest für den alten Helden. Die Frau, die seit ewigen Zeiten versucht, sich den Typen zu angeln, der aber niemanden an sich ranlassen will, es dann aber doch tut.
Bäh. Ne, ehrlich: wie oft ist das so oder so ähnlich oder fast gleich schon verbraten worden.
Ryan Reynolds mal wie-der in der Hauptrolle. Obwohl ich auch hier der Meinung bin, dass es wohl besser gewesen wäre, einen anderen Schauspieler zu nehmen, der nicht diese unpas-sende Komik in den Film getragen hätte.
Dann Jeff Bridges, der zwar zu den besten, noch lebenden, Schauspielern gehört, aber in diesem Film einfach fehl am Platze ist, wie eine War-ze mitten auf meiner Na-se.
Kevin Bacon gibt, ach, welch Überraschung, den Bösen und den Böse-wicht.
Ne, Leute, so geht das nicht.
Ich muss hier mit schrei-ben aufhören.
Mein Rücken verkrampft sich, ich spüre die Hum-meln in meinem Hintern und würde am liebsten losschreien, so laut ich nur kann, wie sehr ich diesen Film scheisse fin-de.
Ganz am Schluss kann ich nur noch sagen: die-ser Film tut mir nicht gut.
Weder körperlich, noch seelisch.
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