Obelix.
Idefix.
Majestix.
Troubadix.
Und all die anderen Bewohner des Dorfes, das einfach nicht in die Hände der Römer fallen will und sich mit Leibeskräften und der Unterstützung des Zaubertranks zu wehren weiss.
Die Comics kenne ich, wenn ich das richtig sehe, schon fast auswendig, bis auf die drei oder vier letzten, die herausgegeben worden sind.
Auch die Filme, egal ob Zeichentrick- oder Realfilm, habe ich alle gesehen und finde, vor allem die Zeichentrickfilme, mehr als gelungen.
Dieser Comic begleitet mich schon so lange ich zurückdenken und lesen und auch einigermassen verstehen kann, was in so einem Comic gesagt, geschrieben, vor allem aber, gezeichnet wird.
Von Anfang an waren mir diese Gallier so was von sympathisch.
Ein kleines Dorf, welches nichts lieber macht, als sich zu necken, auf den Arm zu nehmen und wenn Sport betrieben werden soll, zu prügeln.
Dieses kleine Dorf, dessen Bewohner trotz aller Differenzen immer wie eine Wand zueinanderstehen, einer für den anderen da ist, jeder zu 100% auf den anderen zählen kann.
Dieses kleine, schon fast heimelige Dorf, dessen Bewohner das Leben nehmen, wie es gerade kommt, aber nicht so verbohrt sind, um sich den neuen Dingen zu verschliessen.
Vielleicht ist es auch die Einfachheit der Comics, in denen dann doch immer wieder bestimmte Dinge angesprochen werden, wenn auch nicht zu direkt.
Vielleicht aber auch mag ich diese Comics so, weil es den Machern immer wieder gelingt, bekannte Schauspieler, Musiker, Politiker zeichnerisch zu erfassen, mit dem perfekten Namen zu versehen und perfekt in die Geschichte einzupassen.
Es ist eine hohe Kunst, was die Macher immer wieder geschafft haben. So viele Ideen auf so wenig Seiten einzubringen, ohne dass der Comic überfüllt, überfrachtet ist.
Trotz aller Ideen bleiben die Comics locker, flockig und machen einfach Spass.
Auch dem Latein wird Rechnung getragen. Durch die Piraten, die immer wieder auftauchen und deren Running Gag es ist, zwar immer ein neues Schiff zu haben, welches dann aber, sei es durch die Gallier oder die Piraten selbst, auf Grund gesetzt wird, worauf die rechte Hand des Captains einen klugen Spruch auf Lateinisch von sich gibt.
Ich habe schon Comics gesehen, die auf 1000 Seiten weniger Ideen vorzuweisen hatten, als Asterix auf 10 Seiten.
Das gleiche gilt natürlich für die Zeichentrickfilme.
Nun kann sich der Fan natürlich die Frage stellen, ob ein Asterix-Band genug Material für einen Film liefert.
Na ja, tut er im Prinzip nicht.
Das haben die Macher natürlich gewusst und so hat man die Filme mit zusätzlichem Material aufgeblasen oder, und das ist die zweite Variante: die Macher haben zwei oder drei Bände genommen und diese zu einem Film zusammengewürfelt.
Auch das verlangt ein gewisses Fachwissen und vor allem Können, will man sich die Fans nicht zu Feinden machen. Feind heisst in dem Fall: Der Fan lässt die Hände vom Material, das Geld fliesst nicht und die Macher verlieren Geld um im schlimmsten Fall, müssen sogar Bankrott gehen.
Bei Asterix der Gallier hat man es sich noch recht einfach gemacht. Szenen, die im Comic noch mit ein oder zwei Bildern dargestellt worden sind, hat man im Film ein wenig aufgebläht und so zeigt man zum Beispiel eine Szene, in der Miraculix und Asterix sich einen Ast lachen, die natürlich ein wenig länger daurt.
Es wurde aber auch nicht übertrieben und der Film dauert schlappe 65 Minuten, die aber wie im Fluge vergehen.
Ich für meinen Teil finde den Film sehr gelungen und sehe ihn mir gerne immer mal wieder an.
Sicher: es ist ihm anzusehen, dass es nicht mehr der jüngste Film ist und schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, aber in meinen Augen ist das gerade das, was ihn ausmacht.
Einfach, locker und sehr flockig, heitert er mich immer wieder auf und immer wieder kann ich leise oder laut vor mich hin- und herlachen, so toll ist das Ganze.
Ein Film, der sehr gut dafür geeignet ist, meine Laune ein paar Stufen nach oben zu heben.
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