«Ram it down»
Ja, so muss es sein, so gehört es sich.
Das Album startet mit einem Schrei von Rob Halford und gibt damit gleich die Marschrichtung vor.
Hier geht es volle Kraft gerade aus und was im Weg steht, wird singend und Gitarre spielend weggeblasen.
Was für ein gelungener Einstieg in dieses Album.
Hier wird nicht gekleckert, es wird geklotzt und das im ganz grossen und groben Stil
So muss es sein.
So macht es mir so was von viel Spass
«Heavy Metal»
Wenn das einmal keine Ansage ist
Das Lied wird seinem Namen mehr als gerecht. Zu diesem Lied würde ich gerne bei einem Konzert so richtig abgehen und mit den restlichen Leuten einfach abfeiern.
Grandios und genial und einfach nur Metal as Metal can
«Love Zone»
Was ist denn das für ein Titel.
Hauptsache es geht gleich so richtig heavy zur Sache und die Truppe lässt sich nicht ausbremsen.
Haut mich nicht wirklich aus den Schuhen. Allerdings habe ich den Verdacht, dass dieses Lied bei einem Konzert ganz anders wirkt. Aber, da ich sicher oder fast sicher nicht auf ein Judas Priest Konzert gehen werde, werde ich das auch nie wirklich wissen.
«Come and get it»
Auch hier zeigt die Truppe ihre Reisszähne und lässt die ganz harte Heavy Truppe raushängen.
Ich kann es mir anhören, ohne das mir schlecht wird. Es ist auch nicht schlecht, aber auch nicht so gut. Gesundes Mittelmass würde ich da gerne schreiben.
«Hard as Iron»
Kommt auch heftig und mächtig heavy daher und stampft alles in den Boden, aber leider auch so ein Lied, bei dem mir das eine oder andere fehlt, damit ich es wirklich ganz gut finden kann.
«Blood Red Skies»
Dieses Lied könnte schon fast ein Film sein. Episch, grandios, progressiv und übermenschlich grossartig.
Ein Lied, bei dem es mir einfach nur Spass macht, es anzuhören.
«I’m a rocker»
Ja.
Das ist ein Gedanke, der mir ab und zu durch den Kopf geht.
Das eine oder andere Mal denke ich von mir, dass ich doch ein Rocker bin. Zwar keiner, der auf einer Harley durch die Gegend rast oder sich mit zwei bis dreihundert Tattoos verzieren hat lassen, aber trotzdem im Herzen ein Rocker ist.
Warum auch nicht. So lange es bedeutet, dass ich ein kleiner Rebell bin, einer, der sich auf Teufel komm raus nicht überall und zu jedem Preis anpassen und brechen lassen will, ich denke, dann gehöre ich auf jeden Fall dazu.
Dafür steht für mich auch dieses Lied.
Es gefällt mir, weckt den Kämpfer und vor allem den Rocker in mir und lässt mich aufstehen, wenn es sonst nichts geschafft hat.
«Johnny B. Goode»
Es ist eine Coverversion.
Das weiss ich doch.
Aber was für eine.
Meine Herren vom Gesangsverein.
Hier geht sie ab, die Luzie.
Hier wird gerockt.
Hier wird dem Metal Tribut gezollt.
Einerseits haucht diese Version noch den Geist des Originals, aber, Judas Priest haben es auch geschafft, dieses Lied zu einem Song von sich werden zu lassen.
Grosse Kunst und ein Lied, dass mich auch in dieser Version vom Hocker schmeisst, und dafür sorgt, dass ich auf dem Boden liegend einen auf Rotoren mache und aussehe, wie ein verunfallter Helikopter.
«Love you to death»
Wenn das keine Ansage ist.
Könnte natürlich auch als eine Art Drohung verstanden werden.
Oder aber auch beides in einem.
Wie dem auch sei.
Da ich das mit der Liebe, den Gefühlen vor allem, nicht so ganz nachvollziehen und nachfühlen kann, bringt mich schon der Titel ein wenig zum Nachdenken, aber nicht wirklich lange.
Das Lied selber ist nicht so wahnsinnig toll, als dass ich es mir immer mal wieder anhören müsste. Gehört zu den Songs, die ich überspringe, wenn ich die Fernbedienung zur Hand habe.
«Monsters of Rock»
Da will es jemand ganz genau wissen.
Das Lied kommt daher und stampft, wie ein Song von Black Sabbath.
Ich kann sie richtig sehen und fühlen, die Nebelschwaden und die Fledermäuse, und auch die Dunkelheit, die dazugehört.
Toller Song. Ganz gut gemacht. Da fühle sogar ich etwas, aber nichts, was mich runterziehen würde. Eher ein Gefühl von Kino und Popcorn und Coca-Cola.
«Night comes down» LIVE
Ich weiss nicht, wie das Original tönt, aber diese Live-Version ist mir ein wenig schwachbrüstig eingefahren.
«Bloodstone» LIVE
Auch hier kenne ich das Original nicht, aber es kommt Live schon besser daher und rockt mehr. Trotzdem: diese Version haut mich auch nicht aus den Unterhosen.
Mein Fazit, um zu einem Abschluss zu kommen.
Ram it down ist dritte oder vierte Wahl, wenn ich ein Album brauche, um aus den Untiefen wieder aufzutauchen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen