Vorab sollte ich noch folgendes erwähnen:
Es gibt Alben, die wollte ich schon immer in meinem Besitz wissen.
Dieses hier gehört dazu.
Lange hat die Suche gedauert.
Ab und an bin ich zwar fündig geworden, hatte aber das nötige Kleingeld nicht.
Dann wieder habe ich es geschafft, das nötige Geld zusammenzukratzen, musste aber feststellen, dass in der Zwischenzeit das Album nicht mehr erhältlich war.
Es geht los mit dem Song „Atomic Playboys“.
Ich weiss auch nicht, was ich wirklich von dem Album erwartet habe. Mir ist nicht einmal mehr so genau bewusst, warum ich schon vor ewigen Zeiten, als ich die Kritik dazu gelesen habe, der Meinung gewesen bin, dass dieses Album unbedingt seinen Weg in meine Sammlung zu finden hätte.
Dieser Song ist sicher nicht ganz schlecht.
Nur packt er mich einfach nicht.
Sicher, es rockt, es rollt, der Sänger rotzt auch geil vor sich hin und Richtung Mikrofon, aber eben, dass ist oftmals nicht alles.
Diesen Song kann ich vielleicht für die Firewall gebrauchen.
„Power of Suggestion“
Dieser Song kommt gerade ein wenig sehr schwachbrüstig daher.
So kann ich ihn auch nicht auf die Playlist für die Firewall setzen.
„Action“
Eine Cover-Version.
Im Grunde genommen kann ein echt geiler Song wie Action nicht kaputt gemacht werden. Das stelle ich auch in diesem Fall fest.
Was aber passieren kann: das zum Beispiel der Punch fehlen kann. Der Arschtritt fehlt.
Beides ist hier zwar vorhanden, aber in abgeschwächter Form.
Wie es besser gemacht wird, kann bei Def Leppard nachgehört werden.
Diese Version hier kann ich auch für die Firewall nicht gebrauchen, einfach weil ich dann jedes Mal denken würde, dass es bessere Versionen dieses Liedes gibt, die ich eher hätte auf die Playlist setzen sollen.
„Desperate Heart“
Hört sich wie eine Ballade an.
Bin gespannt. Weiter anhören ist angesagt.
Nein, fährt mir gar nicht ein.
Finde ich eher langweilig und auch hier habe ich das Gefühl, als hätte da jemand mit voller Absicht nicht Vollgas gegeben.
„Soul on Ice“
Es rockt.
Es rollt.
Es rotzt.
Es grölt.
Trotzdem packt es mich nicht.
Ich stehe da und warte auf den Musikbus, der mich mitnehmen sollte, aber der kommt wohl nicht mehr.
„Crackdown“
Kommt auch so daher, so schwächlich, so behäbig, so als ob auch hier niemand gewusst hätte, wie es sich anzuhören hat, wenn Vollgas gegeben wird.
„Pet the hot kitty“
Ich könnte schon nach den ersten 10 Sekunden einschlafen.
Ob hier jemand ein Schlafmittel unter die Noten gemischt hat?
„Evening Eye“
Meine Fresse.
Gähn.
Auch hier bin ich kurz davor, schlafend vom Stuhl zu fallen.
„Woman of a 1‘000 years“
Auch schwach auf der Brust.
Auch langweilig.
Auch nicht geeignet für die Firewall.
„Run across desert“
Es fängt schon langweilig an.
Ich bin recht unsicher, wie lange ich dem Lied eine Chance geben soll.
Ein Instrumental.
Dann noch ein langweiliges.
„Slipping into fiction“
Gefällt mir auch nicht.
Ganz am Schluss bin ich echt am Anschlag.
Warum eigentlich wollte ich dieses Album unbedingt haben?
Fragen, auf die es wohl nie mehr eine Antwort geben wird :-)
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