Dienstag, 18. Dezember 2018

Captain Kirk? Spock's Beard und das Album Day for Night

Es mag sein, das hier nur wirklich begnadete Musiker am Werke gewesen sind...

Nur .. es fehlen mir einfach die Lieder, die mich mitreissen ... 

Auf der anderen Seite, hat es zwar recht nette Melodien .. aber auch zum Chillen sind sie nicht geeignet .. ich würde zwar einschlafen .. aber eben nicht chillen .. sondern eher nervös aufwachen, weil die Musik einfach nicht das ist, was ich gebrauchen kann ..

Es plätschert so weit an mir vorbei .. da hätte die gesamte Milchstrasse dazwischen Platz ...

Folgend, der Text, den ich aus meinem Blog kopiert habe:

Es ist nicht wirklich einfach .. 

Ab und zu frage ich mich .. ja .. was frage ich mich .. hmm .. ich bin im Augenblick gerade ein wenige verwirrt, neben den Schuhen .. 

Warum habe ich mit diesem Album so eine Mühe?...

Es fängt damit an, dass darauf kein einziges Lied zu finden ist, für mich auf jeden Fall, das mich packt .. mit dem ich wirklich etwas anfangen könnte ..

Aber .. womit habe ich wirklich Probleme??

Spock's Beard sind in Sachen Progressive Rock sicher eine der besten Bands .. viel perfekter kann es nicht mehr gemacht werden .. aber vielleicht ist genau hier das Übel des Problems .. 

Keine Fehler .. alles so perfekt .. alles so glattgebügelt, dass nicht einmal mit einem Elektronenrastermikroskop eine noch so kleine Unebenheit gefunden werden könnte .. 

Bei jedem Lied möchte ich schon nach ein paar Sekunden die Taste drücken, um zum nächsten Lied zu kommen .. und .. sobald die Scheibe dann gelaufen ist .. werde ich fast so schnell wie The Flash ... nur um die CD aus dem Gerät zu nehmen und durch eine andere zu ersetzen .. 

Ja .. die Lieder fliessen alle an mir vorbei .. es tönt alles viel zu schön .. viel zu perfekt .. viel zu .. nichtssagend .. viel zu kontrolliert .. viel zu .. ich weiss doch auch nicht.. 

Wer auf Progressive Rock steht, kommt an dieser Band nie und nimmer vorbei .. wer sich Gedanken darüber macht, ob er sich dieses Album kaufen möchte .. zuerst reinhören .. und dann entscheiden .. 

Das ist ein Album, dass ich nie ungehört hätte kaufen sollen .. dürfen .. Hätte ich zuerst reingehört .. dann hätte ich einer anderen Band den Vorzug gegeben .

So aber .. wird auch dieses Album, irgendwann, unter einer ganz dicken Schicht Staub und Katzenhaaren verschwunden sein .. 


Das ist der Text, nachdem ich ihn überarbeitet habe ...

Es gibt Aufgaben, die sind nicht ganz einfach zu lösen.

Zum Beispiel dieses Album zu kommentieren und herauszufinden, ob ich die Musik gut finde, ob es Songs gibt, die mir schaden können und noch einiges mehr.

Es ist nun aber auch so, dass es früh am Morgen ist, ich noch nicht ganz wach bin, aber wach genug, um die Lieder beurteilen zu können, aber nicht wach genug, um mich über Gründe für irgendwas auszulassen.  

Spock’s Beard bestehen aus genialen Musikern. Um es anders zu formulieren: jeder von ihnen beherrscht ein oder zwei oder mehr Instrumente meisterlich und sie sind auch als Gruppe eine Klasse für sich, weil es hier noch um Teamwork geht und keiner will sich nach vorne spielen, um zu zeigen, was für ein geiler Hechtling er doch ist.

”Day for night” ist der Titel des Openers. Perfekt gespielt, geniale Harmonien und jeder einzelne der Truppe spielt sich den Hintern wund. Trotzdem fehlt mir das gewisse etwas. Es vermag mir zwar ein wenig zu gefallen, aber kaum ist das Lied beendet, habe ich es auch schon wieder vergessen.

“Gibberish”
Was für ein Titel und vor allem, was für ein Wort.
Auch hier zeigen die Jungs, wie gut Progressiv Rock tönen kann, vor allem, wenn dazu noch mit Chören und ein wenig Beatles gearbeitet wird. Die Melodie würde mir ja gefallen, aber auch hier fehlt der letzte Kick, der es für mich und meine Ohren unverzichtbar halten würde. 

“Skin” 
Holt mich auch nicht ab. Ich fühle mich, als ob ich auf Godot warten würde.

“The Distance to the Sun”

Das Lied fängt so leise, so beschaulich an, dass sogar das Wort Chill einschlafen würde. 
Boah, eh, Leute, das kann es nicht wirklich sein. Das Lied zieht mich runter. Ohne Witz: es ist so langweilig, so belanglos, dass ich richtig spüre, wie es schwarz über mir wird.

“Crack the big sky”
Es fängt zwar rockig bis rockiger an. Trotzdem fehlt auch hier etwas. Es könnten die berühmten Ecken und Kanten sein, die mich bei anderen Liedern wachhalten. Aber hier verspüre ich das unbändige Verlangen, zum nächsten Lied zu wechseln .. Also, so soll es sein ..

“The Gypsy”

Echt.
Was soll der Scheiss. Auch so ein Lied, bei dem es losgeht, aber ich zuerst die Lautstärke aufdrehen muss, um überhaupt etwas hören zu können. Ja, so ist der Einstieg bei diesem Lied; so leise, dass es fast ins Negative zu gehen scheint.
Nö, Leute, das kann ich so nicht brauchen. 

“Can’t get it wrong”
Zwar startet es mit normaler Lautstärke, dafür aber so behaglich, so gemütlich, so flauschig, dass ich Schreikrämpfe bekommen könnte. Ehrlich, so was kann mich wirklich runterziehen. 
Zwar läuft das Lied noch keine Minute, aber ich kann jetzt schon nicht mehr zuhören, weil es mich einfach an allen Enden reisst und ich nervös werde.

“The healing colours of sound part one”
Ein recht kurzes Lied, wenn man es mit anderen der Gruppe vergleicht. Brauche ich aber so nicht wirklich.

“My shoes”

Oha, ich war kurz mit den Gedanken weg und schon war das Lied vorüber und das nächste lief schon.

“Mommy comes back”

Langweilig!!!

“Lay it down”

Also ne, echt nicht. Auch das beginnt so leise, so einschläfernd. Das kommt einfach nicht gut bei mir. Das macht mich nervös, oder reizt mich sonst wie im negativen Sinne und dann kann ich in ein Loch, ob tief oder nicht sei in diesem Moment nicht wichtig. 

“The healing sounds of colours”
Ich mag einfach nicht mehr. Dieses Album gibt mir einfach den Rest. Ich spüre, wie ich einfach nur müde und müder werde und am liebsten einfach ins Bett liegen würde, um mich davon zu erholen.

“My Shoes revisited”
Gnade ...

Kurz gesagt: dieses Album stelle ich so was von in die hinterste, staubigste Ecke und hoffe, es dort zu vergessen. 




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