Es ist schon einige Zeit her, seit mich ein Album so aus dem Sessel gehauen hat ..
Zum ersten mal habe ich es mir angehört, als ich mit dem Auto unterwegs gewesen bin. Es hat nicht wirklich lange gedauert, bis ich die Musik immer lauter und lauter gestellt habe .. und ich immer vorsichtiger sein musste, weil ich sonst noch einen Unfall gebaut hätte ( so sehr hat mich die Musik in Beschlag genommen) …
“Day of Reckoning” heisst der Einstieg .. und der ist schon einmal wie ein Faustschlag in den Nacken .. und zwar die Faust eines ganz grossen und groben Yetis, der ausserdem einen D-Train gegessen hat. Dieser Song ist so “True Metal”, wenn ich diesen Terminus für einmal verwenden darf, da stinken sogar Manowar dagegen ab … und zwar im ganz grossen und groben Stil Smile .. Ich habe das Gefühl, ein Zug in Form dieses Liedes hätte mich gerade überfahren und es fühlt sich, natürlich nur im übertragenen Sinne recht gut an …
“Kill the Machine” …Jepp, das Lied hat ein kleines, ganz kleines Intro, aber selbst das strotzt nur so vor Metal .. so kann ich sehr gut damit leben .. und dann der Song selber … Rob Rock singt sich die Seele und die Lunge aus dem Körper und zeigt, wie das mit dem Eisen in der Stimme funktioniert … auch so ein ganz geiler Song …
Den Test der Zeit, würde ich ja gerne schon jetzt beantworten, aber, die Scheibe höre ich mir heute zum dritten oder vierten mal an .. das ist viel zu wenig … aber eines dürfte sicher sein .. die Härte wird nicht verloren gehen .. im Laufe und Wandel der Gezeiten …
“Standing” … Ich fasse es nicht wirklich .. auch hier wird von Anfang an mit dem Doppeldampfhammer die Richtung vorgegeben und vor allem eingehalten .. und auch Rob Rock scheint noch nicht müde zu sein .. und tönt wie ein junger Metalsängergod … ganz grosses MetalMusicKino … ausserdem spannend und packend ..ein Lied der Marke “Stampfer” … macht Laune, gehört für mich aber definitiv zu den Songs, die an einem Konzert, aber auf jeden Fall bei einem Liveauftritt am meisten Sinn machen … von daher .. von Konserve nur so ein halbgarer Song …
“We are one” … auch ganz grosses Metalkino .. was für ein Song .. packt .. und zwingt mich förmlich dazu, aufzustehen, die Fäuste in den Himmel zu recken und mitzusingen .. jaaa … ein perfekter Song für jeden Liveauftritt .. und auch von Konserve ein Song ohne Fehl und Tadel ..
“Pantheon” … oh .. ein Intro .. dann mal stumm bleiben … hmmm …
“Code of Life” … damit sind wir beim Titelsong gelandet und gespannt .. ob er uns, oder wenigstens mich gleich wegbläst … Yezz .. kann ich da nur schreiben …sagen … denken .. geiler Song .. und Rob Rock kotzt sich ein wenig über das Leben und sonstiges Zeugs aus .. und ich .. mir gefällt es .. und .. wo ist mein Auto, damit ich damit ich eine kleine Fahrt unternehmen kann, um mir dieses Lied zu geben .. so laut wie es das Auto hergibt Open-mouthed smile
“Soul Survivor” … hmmm … joh .. von der Härte her kann ich nichts sagen .. aber es fehlt da halt doch an dem einen oder anderen, so dass das Lied eher an mir vorbeigeht …
“The Endless Beginning” … auch ein Lied, das recht gut und geil aus den Boxen zu meinen Ohren kommt. Es fängt richtig an, mir zu gefallen, aber es scheint eines dieser Stücke zu sein, die ich mir ein paar mal öfters anhören muss, bevor ich zu einer endgültigen Entscheidung kommen kann …
“The Fools Theme” … gefällt mir recht gut .. nur schon, weil Rob Rock es hier auch wieder einmal schafft, seine Stimme perfekt dem Song und dem Text unterzuordnen, um so das beste aller Welten zu holen und zu vereinen …
“Insignificance” .. mal wieder ein Intro …
“Retribution” … Na, das ist doch mal ein Rausschmeisser .. hart, von wegen Kompromisse … und die Band gibt noch einmal alles, was noch übrig ist …hammergeiler Song …
So .. Das Wort zum Schluss:
Wie gesagt: ich habe diese Scheibe noch nicht so oft gehört und daher halte ich mich doch noch so weit wie möglich zurück, aber, eines ist mir jetzt schon klar und bewusst: Rob Rock hat eine ganz geile und tolle Stimme und schafft es, auch Songs, die nicht gerade mit Originalität gesegnet sind, ein paar Stufen besser tönen zu lassen. Ausserdem ist das Songwriting nicht von schlechten Eltern.
Ich denke, wenn ich die Scheibe im Laufe der Zeit noch ein paar mal mehr gehört habe, werde ich genaueres schreiben können, aber, ich denke weiter: viele Lieder werde ich höchstens noch besser finden, aber, es sieht nicht so aus, als ob eines dabei wäre, dass ich schlechter finden könnte mit der Zeit.
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