Jean Beauvoir und das Album „Drums along the Mohawk“
«Feel the heat»
Das ist das Lied, warum ich dieses Album unbedingt in meiner Sammlung haben wollte.
Irgendwie, ja, irgendwie hatte ich es ein wenig anders in Erinnerung.
Intensiver vielleicht?
Packender vielleicht?
Auf jeden Fall: der Song hat durchaus noch seinen Reiz, aber es packt mich einfach nicht mehr. Holt mich nicht ab und, was noch viel schlimmer ist: langweilt mich schon fast ein wenig.
Ich denke, auch für die Firewall kann ich es nicht mehr brauchen, weil ich sonst immer wieder versuchen würde, alte Zeiten zu beschwören.
«Never went down»
Weiss der Geier!
Der gute Mann hat mit Voodoo X eine so tolle Band am Start gehabt und ein so geniales Album abgeliefert und dann versucht er mich mit einem Song wie diesem zu beleidigen?
«Missing the young days»
Ganz weit unten und so weit hinten ist eine recht gute Melodie versteckt, aber das Lied ist so weit runterschliffen und poliert worden, dass es in meinen Ohren so lange rumrutscht und gleitet, bis es wieder nach draussen geglitscht ist.
«Rockin’ in the street»
Auch hier: geschliffen, poliert und dazu geeignet, um dazu einzuschlafen und dann Alpträume zu haben.
«Sorry I missed your wedding day»
Es tut schon fast weh, wenn ich auch auf diesem Song ausrutsche und brutal auf die Fresse falle.
«Drive you home»
Eigentlich könnte mir dieses Lied schon fast gefallen, wenn ich nicht die ganze Zeit das Gefühl hätte, es wäre ein Klein-Kinder-Lied, das mit den Instrumenten aus dem nächsten Kindergarten aufgenommen worden ist.
«Same song plays on and on»
Langweilig.
«This is our house»
Langweilig.
«If I was me»
Ätzende Langeweile.
«Nina»
Das Potential ist so was von vorhanden, aber dann auch wieder der Schleifstein.
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