Donnerstag, 13. Dezember 2018

Na nun weiter - Stefan Wolf - TKKG - Angst in der 9A

Stefan Wolf

Ein Fall für TKKG

Band 06

Angst in der 9a


Kapitel 01 - Gaby wird ungerecht benotet

Diese Englisch-Lehrerin erinnert mich an Schiers und dort an Mr. Spoon, den ich ja auch eine Zeitlang als Englischlehrer hatte. 
Bis heute kann wohl niemand wirklich erklären, wie seine Noten zusammengekommen sind. Thomas Nauer hatte, wenn ich mich nicht täusche, eine Minus zwei (auf jeden Fall in Klammern), offiziell natürlich eine Eins. 
Auch er hat einen sehr auffälligen Charakter zu Tage getragen und auch sein Äußeres war ein wenig, gewöhnungsbedürftig.
Ja, damals haben wir alle noch viel mehr auf das Äußere geachtet und weniger auf die inneren Werte. 
Ich für meinen Teil habe ihn nicht gemocht und das hat sicher verhindert, dass ich bei ihm habe gute Seiten finden können, die unter Umständen vorhanden gewesen sind.

Daher kann ich es in diesem Kapitel akzeptieren, wenn die Lehrerin so einseitig beschrieben wird, weil das ja aus der Sicht der Schüler geschieht und die sehen halt nicht viel, oder oft noch viel weniger. 


Kapitel 02 - Anschläge auf die Lehrerin

Kann ich so stehen lassen und auch für zu gebrauchen erklären. 

Gut finde ich schon einmal, dass ein Thema wie das Belästigen von Lehrern angesprochen wird. Und auch die Thematik von Lehrern, die Schülern in voller Absicht schlechte Noten geben gehört ab und an besprochen.


Kapitel 03 - Wer hat Tarzan’s Rennrad gestohlen?

Kann auch so bleiben.

Ausser das halt die beiden Mitschüler von Tarzan ein wenig übertrieben geschildert werden. Sitzen in einer Bar und schütten sich schon mitten am Tag Bier und Korn rein, als ob es kein Morgen mehr geben würde. 


Kapitel 04 - Maria mit der weissen Maus

Kann auch so bleiben.

Hier finde ich gut, dass das Thema Rassismus angesprochen wird.


Kapitel 05 - Ein böser Trick

Jepp.

Lassen wir so.

Obwohl ich ein wenig Mühe damit habe, dass Tarzan sich so aufspielen kann, gegen einen Typen, der ihn wahrscheinlich um zwei Köpfe und drei Meter Bizeps übertrifft.


Kapitel 06 - In schlechter Gesellschaft

Auch zu gebrauchen und nichts dabei, das mich wirklich stören würde.


Kapitel 07 - Verweise für Rädelsführer

Auch gut zu gebrauchen, obwohl auch hier die Bösen einfach nur böse sind und sonst nichts.


Kapitel 08 - Kaffeeklatsch mit schlimmem Ende

Scheidungen.

Scheidungskinder.

Wenn ich da an meinen Vater denke; feige abhauen und dann, nach Jahrzehnten nicht einmal die Eier haben, sich persönlich zu melden, sondern jemanden an die Front zu schicken.

Da bekomme ich echt das grosse Kotzen.

Natürlich bin ich auf der einen Seite interessiert, was Sache ist (ich war schon immer sehr neugierig), auf der anderen Seite mag ich mich nicht mehr mit diesem Teil der Familie beschäftigen. 

Warum auch. Ich kann mich nicht erinnern, dass die jemals für mich dagewesen sind. Vor allem mein Vater war ja nie für mich da, was, so sehe ich das auf jeden Fall, eigentlich sein elendiglicher Job gewesen wäre.

Wie kommt er dann auf den Trichter, dass er sich bei mir melden soll, darf, überhaupt das Recht dazu hat, wenn er mein ganzes Leben lang nur mit seiner Abwesenheit geglänzt hat?

Irgendwann ist jegliches Recht eines Vaters tot und weg und begraben, wenn man es sich nicht verdient hat. 


Kapitel 09 - Lauscher am Zaun

Auch hier wird das Thema Rassismus wieder angeschrieben. 
Ausserdem wird aufgezeigt, dass es Menschen gibt, und da denke ich fast gleich, die nur kapieren, wenn sie mal ein paar deftige Hiebe auf den Hinterkopf erhalten.

Es wäre mir durchaus lieber, wenn dem nicht so wäre, aber eben.


Kapitel 10 - Die Schlacht vor dem Kino

Ob diese Schlägerei wirklich in dieser epischen Länge hat beschrieben werden müssen, in einem Buch, das für Kinder ist, weiss ich jetzt wirklich nicht. 

Aber, wenn ich so daran denke, was ich in letzter Zeit so über Schulen, echte Prügeleien und so gelesen habe, denke ich mir; vielleicht darüber schreiben, aber nicht verschweigen, dass es so etwas geben kann. Nur Schweigen ist schlimmer.


Kapitel 11 - Den Autodieben auf der Spur

Kann so belassen und gelassen werden.


Kapitel 12 - Kindesentführung

Kann ich auch so belassen, denke ich einmal.

Kapitel 13 - Carlos, der Kellner

Passt auch.


Kapitel 14 - Abrechnung am See

Kann ich auch so belassen.

Gefällt mir recht gut, dass der böse Vater nicht seinen Sohn zugesprochen bekommt und außerdem noch im Gefängnis landet. 

Weiss der Geier: was meinen Vater betrifft, habe ich mir ab und zu gewünscht, er würde eingekerkert werden oder schlimmeres. Oder er käme in den Knast und würde dann dort gefoltert werden.

Wer so wie er zu seiner eigenen Familie ist, hätte es wahrlich nicht anders verdient.

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