Samstag, 22. Dezember 2018

Schlüsseldienst? Mike and the Mechanics und das Album Beggar on a beach of gold

So liest sich der Text, den ich für die Therapie verfasst habe (Im Blog habe ich die CD nicht erfasst)

Mike and the Mechanics.
Mike ist hier Mike Rutherford, besser bekannt dafür, dass er Gründungsmitglied der Grup-pe Genesis ist und mit den Mechanikern ein zweites Standbein aufgebaut hat, wo er seine anderen musikali-schen Vorlieben ausleben und austoben kann.
Von Anfang an ist mir aufge-fallen, dass die Gruppe es sich nicht nehmen lässt, ein wenig mehr in die religiöse Richtung zu musizieren. 
Von den Texten her auf jeden Fall. 
Das stört mich in diesem Fall aber nicht. 
Für den Anfang hat die Grup-pe viel zu viele Lieder, die rein vom instrumentalen her ein-fach genial und wunderbar sind. Da wäre es eine Schan-de und sehr engstirnig  zu sa-gen: ich höre mir das Zeugs nicht an, nur weil sie ein wenig sehr mit der Bibel um sich zu werfen scheinen.
Nö, so bin ich auch wieder nicht. Wäre ja sehr dumm, auf gute Musik zu verzichten, we-gen so etwas.

«Beggar on a beach of gold»
Ein sehr schönes Lied. Es fängt mich ein mit einer gewissen Epik und schafft es, dass ich ganz entspannt dazu abhän-gen kann. Auch schlafen, dö-sen und das Leben geniessen kann ich sehr gut zu diesem Lied. 
Runterziehen tut es mich von dem her auch nicht.

«Another cup of coffee»
Von den Instrumenten her auch ein sehr gutes Lied. Aber irgendwie haut mich der Text nicht gerade vom Stuhl und ich fühle mich von dem Lied auch nicht eingefangen.
Fliesst wie ein langer ruhiger Fluss an mir vorbei.

«You’ve really got a hold on me»
WTF
Das kommt von Anfang an sehr basslastig daher. Getra-gen, aber sehr basslastig. 
Soviel Bass vertrag ich nicht wirklich. Das macht mich ner-vös und ich fange an mich zu verkrampfen. 
WTF und warum so viel Bass? Bis zuletzt bekomme ich da-von noch Kopfschmerzen. Nur schon weil ich einfach nie wis-sen werde, warum da so viel Bass hat rein müssen.

«Mea culpa»
Da freut sich doch der kleine Lateiner in mir.
Ja, wie oft in meinem Leben habe ich gesagt, dass es meine Schuld ist, obwohl dem nicht so war und nur, damit ich endlich meine Ruhe habe finden können.
Nur schon wegen diesen zwei Wörtern laufe ich bei diesem Lied Gefahr, in ein Loch zu fal-len. Da kommen viel zu viele schlechte Erinnerungen auf.
Weg damit.

«Over my shoulder»
Grundsätzlich ein schönes und mir gefallendes Lied. Aber auch hier ist eine gewisse Me-lancholie zu finden. Da be-steht durchaus die Gefahr des Triggerns. 

«Someone always hates so-meone»
Nur schon vom Text her be-steht hier für mich die Gefahr der ganz grossen und derben schwarzen Wolke.

«The Ghost of Sex and you»
Haut mich nicht um, es sei es zählt, wenn es mich vor Lan-geweile umhaut.

«Web of lies»
Langweilt mich auch ein we-nig zu sehr.

«Plain and simple»
Auch wenn mir der Text so was von aus der Seele und dem Hirn spricht, das Lied im Ganzen kommt mir einfach viel zu langweilig daher.

«Something to believe in»
Boring.

«A house of many rooms»
Also echt .. langweilig ..

«I Believe»

Der Chorus ist mehr als brauchbar, aber dann taucht es wieder ab in die Belanglo-sigkeit …

«Going, going, home»
Das machen die mit voller Absicht. Die wollen mich mit geballter Langeweile in den Wahnsinn treiben.


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