Folgend, der Text, wie ich ihn im Blog vorgefunden habe:
Es war seinerzeit wirklich nicht einfach, gewisse Alben in die Hände zu bekommen in der Schweiz.
Jedesmal nach Zürich fahren, dort die ganz guten Schallplattengeschäfte aufsuchen und sich durch die Regale kämpfen.
Hatte man dann etwas interessantes gefunden, war es oft so teuer, dass ich es mir nicht leisten konnte.
Genervt hat mich vor allem, dass Alben, Mainstream-Alben, Hitparaden-Müll, um einiges billiger waren, aber das, was wirklich hörenswert war, teilweise über CHF 30.-- gekostet hat.
Wie auch immer.
Es war wieder einmal so ein Tag, als ich mir diese CD gekauft habe. Eigentlich wollte ich mir ein anderes Album kaufen, aber, diese CD hat, wenn ich mich recht erinnere, CHF 32.50 gekostet. Das war an dem Tag einfach zuviel.
Da habe ich mir, damit ich nicht mit leeren Händen nach Hause gehe, dieses Greatest Hits - Album gekauft.
Wie auch immer ..
10 Lieder .. 10 Klassiker .. um es kurz zu machen .. ich liebe jedes einzelne Lied auf dieser CD. Alle vier kann ich mir immer wieder anhören.
Sie helfen mir, wenn es an einem Tag wieder besonders schlimm um mich steht. Ich kann chillen, relaxen, den Tag geniessen (so weit mir das möglich ist) und vergesse für ein paar Minuten alle Probleme um mich herum.
Von dem her: aspietauglich ... eine CD, die ich gerne weiterempfehle ... ich kann mir auch gut vorstellen, dass viele weitere Lieder von Survivor in Filmen und Serien verwendet werden können ..
Das ist der Text, nachdem ich ihn überarbeitet habe und für die Therapie verwendet habe:
Nur ein kurzer Exkurs in meine Vergangenheit. Ja, auch ich habe so etwas im Angebot und kann mich sogar an das eine oder andere erin-nern.
Schon damals hatte ich den grossen Wunsch, eine CD von Survivor käuflich zu erwerben. Nur, wo sollte ich das Teil herbekommen.
In dem kleinen Laden in Schiers habe ich auf je-den Fall keine gefun-den. Dann bin ich auch viel zu selten nach Chur gekommen, wo ich hät-te suchen können. Und wenn ich einmal dort war, an einem Samstag, dann hatte ich kurz Zeit, um dort in der Migros einzukaufen. Dinge, die es in Schiers oder Landquart nicht gege-ben hat.
Woher ich jetzt diese CD habe, weiss ich nicht mehr. Aber, es hat ein wenig Zeit in An-spruch genommen und mich doch einiges an Geduld gekostet.
Tja, aber eben, was Lange währt, wird end-lich gut und irgend-wann hatte ich sie dann doch: meine erste Au-dio-CD der Gruppe Sur-vivor.
Es geht los mit «Eye of the Tiger»
Zu diesem Lied noch viele Worte zu verlieren, wäre ja, wie Lederhosen nach Bayern zu tragen.
Ein Lied, welches mich immer wieder aufrichtet und seinen Dienst bis zum heutigen Tage mehr als perfekt verrich-tet hat.
«High on you». Ist dann doch eher als Lovesong zu bezeichnen. Den gönne ich mir, wenn ich ein wenig ruhen will, meinem Geist eine Pau-se angedeihen lassen möchte. Gut an diesem Lied ist ja, dass es mich nicht runterzieht oder nicht weiter runterzieht, wenn es mir schon schlecht geht.
«I can’t hold back». Auch ein Song, in dem es um die Liebe geht. Höre ich nicht auf den Text oder gebe vor, des Englischen nicht mäch-tig zu sein, kann ich es mir immer und immer wieder anhören.
Es wird mit der Zeit aber einfach langweilig, von der gleichen Trup-pe Lieder zu hören, die sich anscheinend nur um dieses eine Thema drehen. Da gehe ich dann doch lieber weiter zum nächsten Song.
«Is this love». Ja, ich weiss, schon wieder die Liebe und die Liebe und noch einmal Probleme mit der Liebe und bla bla bla.
Trotzdem, die Melodie ist überragend und auch hier gilt, so lange der Text an meinen Oh-ren vorbeigeht, ist es ein ganz geniales Lied, dass mir auch in schlechten Zeiten zu helfen vermag.
Allerdings, höre ich es mir nicht an, wenn die Zeiten nicht so freudig sind. Sonst könnte es passieren, dass ich mich mal wieder über das Thema nerve und dann kann es eben vor-kommen, dass ich einer Despression in die Falle laufe.
«Poor man’s son».
Ja, so geht es doch. Anderes Thema, ein wenig heftiger die In-strumente gespielt und schon kommt ein Kra-cher daher, der es nicht zulässt, dass ich mich in seiner Hörweite schlecht fühle.
«Burning heart»
Damit wären wir beim nächsten Überhammer von Survivor.
Auch hier mag ich keine weiteren Worte dazu-schreiben, ausser, dass es ein perfekter Song ist, um wieder auf die Füsse zu kommen.
«The Search is over»
Achtung: Ballade. Dop-pel-Achtung: höre ich mir nur an, wenn die Sonne ganz helle scheint.
«Desperate dreams»
Nettes Lied, welches aber meistens einfach an mir vorbeigeht. In den meisten Fällen be-merke ich nicht einmal, dass es läuft oder ge-laufen ist.
«How much love».
Recht netter Song, der im so gesehen ganz gut ist, und mir auch gut gefällt. Einfach kein Überflieger und, wenn es mir nicht so toll geht, musiziert er an mir vor-bei, kann mir so also wenigstens nicht scha-den.
«Man against the World»
Ein echter Powersong. Hat zwar ein wenig die Melancholie für sich gepachtet und kommt ein wenig traurig-nachdenklich daher, aber ist so gehalten, dass er einem aufrichtet und es schafft, einem wieder auf die Füsse zu helfen. So mag ich mei-ne Musik
Für mich ein Album, dass ich noch recht schnell in Händen hal-ten kann, wenn ich Mu-sik brauche, die einen guten Einfluss auf mich ausübt.
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