Freitag, 21. Dezember 2018

Verstört? Disturbed und das Album Indestructible

Ich habe wirklich noch ein Album von Disturbed.

Obwohl ich ja, was ich inzwischen zugeben muss, ein ganz klein wenig voreilig gewesen bin, mit dem Kauf des ersten Albums, weil es mir inzwischen nicht mehr so ganz gut gefällt.



«Indestructible»

Nicht schlecht.

Da wird gleich von Anfang an so richtig auf die Kacke gedroschen, um zu zeigen, dass sie wach sind, dass sie die nötige Energie haben und wissen, was sie wollen und vor allem, wo sie hinwollen.

Der Sänger hält sich auch nicht zurück, und kotzt sich, so wie es der Song und der Text verlangen, so richtig aus und verleiht dem Lied so die notwendige Härte, aber auch die notwendige Portion Gefühl.

Kann ich mir so ab und zu doch anhören und ich denke, es würde mir sogar Spass machen.



«Inside the fire»

Wer möchte schon gerne mitten im Feuer sein.

Ich für meinen Teil nicht. Mit Hitze im Allgemeinen kann ich nicht viel anfangen. Auch mit dem Sommer und den warmen bis heissen Tagen, die dazugehören, werde ich nicht wirklich warm. Da lobe ich mir die Tage, an denen das Thermometer es nicht schafft, höher als 15° Celsius zu klettern. Und wenn es noch weniger weiter hoch kommt, gefällt mir das Leben noch viel besser.

Ich weiss, ich weiss. Damit bin gehöre ich zu einem ganz kleinen Teil der Menschheit. Zu denen, die es kälter lieber haben und am liebsten, mitten in einem Tiefkühler wohnen würden.

Zurück zum Lied.

Auch hier will die Gruppe es ein wenig genauer wissen, aber es fehlt an der Härte und der Energie, die den Einstiegssong ausgezeichnet haben.

Im Gegensatz ist dieses Lied schon fast mit dem Überbegriff «Ambient» zu kategorisieren.

Ne, ich lasse es lieber links liegen. So langweilige Möchtegernsongs haben die unangenehme Nebenwirkung, dass sie mich zuerst nerven und nach kurzer Zeit dann runterziehen.



«Deceiver»

Auch wenn die Truppe ihr Handwerk durchaus versteht und der Sänger sicher zu den besseren der Zunft gehört. Auch dieses Lied lässt Energie und Aggressivität vermissen und irgendwie habe ich so das Gefühl zu verspüren, wie eine gewisse Müdigkeit in mir aufsteigt, und das ist auf dieses Lied zurückzuführen.

Schnell, weiter, bevor ich am oder auf dem Schreibtisch am Schlafen bin.



«Night»

Nö. Nicht wirklich.

Auch hier möchten meine Ohren sich am liebsten mit Zement zuschütten, rein zum Selbstschutz natürlich.



«Perfect Insanity»

Jetzt bin ich aber doch gespannt, was sie zum Thema zu singen haben.

Mönsch.

Eigentlich versuche ich mir den Song anzuhören, aber das geht nicht, weil ich damit beschäftigt bin, wachzubleiben. Und das ist bei so einem langweiligen Lied nicht einfach.



«Haunted»

Es wird immer besser, was eigentlich schlechter heissen soll.

Dieses Stück Musik kommt zu Teilen nur noch als musikalischer Brei an und in meinen Ohren an.

Meine Fresse.

Was läuft hier bloss schief.



«Enough»

Ja, genug habe ich langsam von diesem Album, aber so viele Lieder sind nicht mehr übrig, die ich mir anhören MUSS. Das schaffe ich jetzt auch noch. Ich bin ja eh nur ein halbes Weichei *gg*.



Hilfe. Auch hier. Teilweise scheint es nur noch eine Art Rauschen zu sein, das ich höre und wahrnehme. Ob diese Truppe das mit Absicht gemacht hat. Das wäre noch recht interessant zu wissen.



«Curse»

Tja, wirklich hohe Erwartungen habe ich im Augenblick nicht mehr. Von wegen Erwartungen. Nicht einmal mehr Wartungen.



Bevor ich es mitbekommen habe, war das Lied auch schon wieder vorbei. Besser so, dass ich es nicht in aller Gänze mitbekommen habe.



«Torn»

Ich mag ja nicht mal mehr einen schlechten Witz über dieses Album machen. So weit bin ich schon.

Ach ja, ich glaube, hier spare ich mir einen Kommentar und gehe gleich weiter.



«Criminal»

Schnarch.



«Divide»

Ach ja, das waren noch Zeiten.



«Facade»

Das reisst jetzt auch nichts mehr raus.



Tja.



Dieses Album wird irgendwo in meiner Sammlung ganz weit hinten sehr, sehr, brutal sehr viel Staub ansetzen.





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