Kelly Keagy und das Album “Time Passes”
“Anything goes”
Ab und zu könnte ich fast meinen, ich hätte nur noch Alben in der Sammlung, die ich noch nie oder bisher viel zu wenig gehört habe.
Auch dieses hier höre ich mir zur Zeit zum ersten Mal mehr oder weniger konzentriert an.
Kelly Keagy gehört eigentlich zur Gruppe Night Ranger, hat aber, wie viele andere Musiker auch, ab und zu das Verlangen, sich ausserhalb des Wohlfühlgebietes auszutoben und möchte die Musik machen, die sich im Laufe der Jahre in im angestaut hat.
Night Ranger.
Wenn man Mitglied dieser Truppe ist, hat man das Problem, doch ein wenig limitiert zu sein, sollte doch jedes Album die typischen Night Ranger Trademarkas auf- und ausweisen.
Sicher. Experimente dürfen gemacht werden, sind oft auch erwünscht, vor allem von der Band selber, aber die dürfen dann nur innerhalb mehr oder weniger stark bestimmter Grenzen stattfinden. Ausserdem: Wenn man bei Night Ranger spielt, die zumindestens in den USA im Markt der Konzerte noch sehr profitabel sind, wird man sich hüten, den Fans Musik zu servieren, die nicht nach NR tönt.
Dafür sind die Projekte und sonstigen Eskapaden neben Night Ranger gedacht.
Dieser Song hat schon einmal recht gut und interessant getönt und auch ein wenig härter als Night Ranger.
“Acid Rain”
Natürlich lassen sich auch hier mehr oder weniger Night Ranger raushören, aber es geht ja auch kaum anders. Wenn man als Musiker schon ein Leben lang als Hauptband NR vorzuweisen hat, verwundert es nicht, wenn es einem kaum noch möglich ist, diese Trademarks aus der eigenen Musik herauszubekommen.
Der Song kommt rockig, fast hardrockig, trotzdem sehr melodisch daher.
Es ist jetzt nicht so, dass ich das Gefühl hätte, mich zu langweilen, weil es im Grunde genommen auch AOR ist und in diesem Bereich nicht mehr viel Neues kommen wird, aber, die beiden Songs haben bis jetzt Spass gemacht.
“Time Passes”
Der Song gefällt mir jetzt schon gut bis sehr gut und ich denke, der wird noch wachsen.
“Before anybody knows I’m gone”
Der Song rockt.
Er rotzt sogar ein klein wenig.
Der Mann hat sogar fast eine Reibeisenstimme.
Bin gespannt, was ich nach einigen Hördurchgängen mehr von dem Lied halte.
“Too much to ask”
Ballade.
Im Augenblick kann ich gar nicht sagen, ob sie mir gefällt oder nicht.
“Battled up”
Bin auch noch nicht ganz sicher, was ich von dem Lied hier halten soll.
“Too close to the sun”
Ich habe so das Gefühl, dass mir dieser Song immer besser und besser gefallen wird.
“Wrong again”
Hmm.
Ich neige eher so in die negative Richtung bei diesem Lied. Von wegen Wrong again. Das war ich schon oft genug in meinem Leben, da brauche ich nicht auch noch ein Lied, welches so einen Titel hat.
“Where there’s a woman”
Eine Powerballade.
Braucht aber auch noch ein paar Durchläufe, bevor ich eine Entscheidung treffen kann, kommt aber überraschend gut daher.
“The Journey”
Gefällt mir schon jetzt sehr gut und wird mir wohl in Zukunft immer besser und besser gefallen und noch viel Freude bereiten.
“The Moon”
Kommt mir jetzt doch ein wenig spartanisch daher und auch ein wenig langweilig. Auf den ersten Hörgang macht es zwar einen durchaus interessanten Eindruck, aber ich kann mich auch täuschen.
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