“All we are”
Gotthard starten das Album gleich mit einem waschechten AOR-Rocker und zeigen, dass sie die Boxen doch zum Qualmen bringen können.
Der Song ist für meine Ohren und mich nun kein zeitloser Klassiker, gehört aber definitiv in die Playlist in Sachen Firewall.
Er macht Spass, kann mich sicher auch ein wenig aufrichten, aber was das Lied nicht kann: mich in die Tiefe ziehen, auch wenn es mir schon schlecht geht.
“Dream on”
Der Song kommt schon wieder ein wenig zu soft daher und kann mich einfach nicht von sich überzeugen, oder mich wenigstens am Schlaffitchen packen.
Einfach ein Lied, welches mich weder positiv noch negativ berührt.
“Lift U up”
Eigentlich ist das ein Feel-Good-Stadion-Rock-Song, der einem von der ersten Sekunde an packen müsste, damit man sich tanzend von einer Ecke in die andere tanzt und das Leben geniesst und wenn möglich noch ein wenig Headbanging betreibt.
Mich persönlich lässt der Song einfach nur kalt und ich verspüre einfach keine Lust, mich auch nur ein ganz klein wenig zu bewegen.
Eher würde ich dazu lieber ins Bett gehen, Decke über den Kopf, und am ins Land der Träume.
So gesehen ein Lied, welches ich nicht brauchen kann.
“Everything I want”
Balladen-Alarm!
Ist für mich aber keine, die ich in die Kategorie zeitloser Klassiker verschieben kann.
Dazu habe ich einfach viel zu sehr das Gefühl, ich hätte sie so oder so ähnlich oder ähnlicher schon von anderen Gruppen zu hören bekommen.
Fällt mir zwar weder positiv noch negativ auf, aber so kann ich sie natürlich auch nicht für die Firewall gebrauchen.
“Cupid’s Arrow”
Der Refrain kommt recht gut, erfrischend und brauchbar daher, aber irgendwie ist es ganz am Schluss ein Song, den ich nicht zweimal am Stück hören möchte. Das Verlangen und der Zwang im Zeigefinger fehlt.
Und somit entfällt der Song auch für die Playlist.
“I wonder”
Ich bin schlussendlich doch ein wenig überrascht, wie langweilig ich auch dieses Lied finde.
Aber das erklärt wenigstens, warum ich zwar die CD immer mal wieder in die Hände nehme, aber sie so gut wie nie abspielen will.
Es ist schon fast eine Art Widerwillen, der dafür sorgt, dass ich das Teil gleich wieder hinlege.
“I’m alive”
So alive fühle ich mich gar nicht, wenn der Song zu hören ist.
Ich bin nur froh, dass er bereits fertig und gelaufen ist und schon das nächste Lied zu hören ist, welches ich kurz mit dem Wort des Tages beehren möchte.
“I’ve seen an angel cry”
Ach du meine Fresse.
Eine Semi-Ballade.
Dann noch eine, von der ich auch das Gefühl habe, sie so oder so ähnlich schon ein paar mal gehört zu haben.
Ne, so geht das wirklich nicht.
Weg damit.
“Stay for the Night”
Von Lied zu Lied fällt es mir schwerer, diese Scheibe anzuhören, ohne dass ich nervös oder gar ärgerlich werde. Auch stelle ich fest, dass mich die Scheibe im Ganzen und Gesamten in ein Loch zu werfen scheint.
Ich kann es nicht erklären, warum es so ist. Natürlich habe ich so die eine oder andere Idee, aber über die lasse ich mich zu dem Zeitpunkt noch nicht aus.
Auch dieser Song gefällt mir nicht, macht mir keinen Spass und scheint in etwa so neu zu sein, wie der Mond.
“Anytime, Anywhere”
Auch wenn das bis jetzt das einzige Lied ist, mit dem ich etwas anfangen kann: nach all den anderen Liedern hilft das auch nicht mehr und ich würde am liebsten gleich die CD nehmen und mit einem Flammenwerfer behandeln.
“Said and done”
Fertig Pause und weiter geht es mit diesem Album.
Es geht weiter, wie es aufgehört hat: auch dieser Song mag mich nicht berühren, interessiert mich nicht und lässt mich schon fast erkältet dastehen.
“The other side of me”
Einfach viel zu schwach auf der Brust.
Es fehlt die Power.
Es fehlt das Umpf.
Es fehlt .. einfach so ziemlich alles.
“Nothing left at all”
Dieses Teil zieht mich jetzt doch ein wenig runter. Dem sollte ich von daher aus dem Weg gehen und einen ganz grossen Umweg darum machen.
“And then goodbye”
Wo andere Bands am Schluss noch einmal so richtig auf die Tube drücken, das Gaspedal abmontiert haben und einen Rauswerfer von der Macht eines Thor’s Hammer platzieren und noch einmal so richtig auf Party machen, meinen Gotthard, sie müssten eine Schmachtballade hinpflanzen, die dem Zuhörer noch einmal ganz klar und deutlich macht, wie langweilig und weit entfernt von allem diese Scheibe doch ist.
Ich für meinen Teil denke, dass es jetzt sehr lange dauern dürfte, bis ich mir diese Scheibe wieder einmal anhören werde und selbst dann dürfte es nur einem Zufall geschuldet sein.
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