Tja. So beginnt dieses Album.
Ich werde die ersten zwei Minuten abwarten, um zu sehen, was dieses Lied darstellen soll, wie es auf mich wirkt.
Hört sich wie ein halber Rocker an. Auf jeden Fall nicht so gut, als dass ich mir dieses Lied immer mal wieder anhören müsste.
Eigentlich verspüre ich sogar den Drang, gleich zum nächsten Song wechseln zu wollen.
Damit ist für mich klar: dieses Lied kann mich, warum auch immer, runterziehen.
«Send her my love»
Vom Titel her dürfte es klar sein, worum es inhaltlich in dem Lied geht.
Es beginnt sehr chillig und unaufgeregt. Auch der Chorus macht in der gleichen Art und Weise weiter, hat aber etwas an sich, das mich in seinen Bann zu ziehen vermag.
Doch, gefällt mir recht gut und kann ich mir sicher gefahrlos anhören.
«Chain Reaction»
Schon der Anfang dieses Liedes lässt mich eher lauter zweifeln und mich fragen, ob dieses Lied eine Chance verdient hat.
Nach dem Chorus kann ich beruhigt sagen: dieses Lied brauche ich mir nicht mehr anzuhören. So gut ist es nun wirklich nicht. Ausserdem hat es etwas an sich, das mich nerven kann.
Soll auch heissen: es könnte mich im Fall der Fälle in die Dunkelheit sehen lassen.
«After the Fall»
Auch hier ist der Start in das Lied nicht wirklich überragend gemacht worden. Das soll dafür sorgen, dass ich es mir ganz anhören will? Wohl eher nicht. Wohl eher ein Lied, das aus einer Verlegenheit heraus geschrieben worden ist.
Könnte mich auch nerven und in die Schwärze ziehen.
«Faithfully»
Könnte unter der Kategorie *Powerballade* eingeordnet werden. Ist ein Lied, das sicher einmal ganz grandios, ganz gross, zeitlos und vor allem ein Klassiker ist.
Kann ich mir so ziemlich zu jedem Zeitpunkt anhören, ohne Gefahr zu laufen, runter oder rauf zu fallen.
«Edge of the Blade»
Ja, hör sich einer das an. Könnte Neal Schon sein, der das Lied mit einer fast harten Gitarre startet und zeigen möchte, dass er sein Instrument so was von sehr gut versteht.
Aber das ist so leise und irgendwie ganz nach hinten gemischt, dass es schon fast peinlich ist.
Der Sänger ist auch nicht gerade derjenige, der Lieder der härteren Gangart interpretieren sollte. Kommt nicht so sehr und so gut rüber.
Gleich zum nächsten gehen.
«Troubled Child»
Was soll das denn sein? Ein Lied?
Ne, glaube ich nicht.
Nervt, ist langweilig und macht mich nervös und ein wenig fangen meine Synapsen an zu brennen.
«Back Talk»
Jetzt darf der Drummer den Einstieg machen. Da habe ich aber auch schon Drummer gehört, die viel besser waren und mehr zu bieten hatten.
Und dann der Einstieg des Sängers. Sprechgesang? Echt? Ehrlich?
Ach du Kacke, kann ich da nur sagen.
Wenn mich dieser Song nicht fertigmachen kann, welcher dann?
«Frontiers»
Was für ein Scheiss und damit quälen sie mich? Bringt mich auch fast um den Verstand.
«Rubicon»
Beim Gott der Musiknoten. Es ist nicht wirklich ein weltbewegendes Lied, aber es macht Spass und ist so gut geschrieben, dass ich es mir anhören kann, ohne gleich eine Verzweiflungstat begehen zu wollen.
«Only the young»
Auf jeden Fall ein Lied, das zeitlos ist, ein Klassiker und mir sehr viel Freude und Spass bereitet.
«Ask the lonley»
Nur schon vom Titel her: was soll ich einen Einsamen schon fragen? In meinem Fall wäre das ja ein Selbstgespräch, was meine Situation nicht wirklich verbessern würde. Keine Frage, dieses Lied hat die Macht, mich ganz tief in den Boden zu stampfen.
«Liberty»
Ein Lied, sehr kurz und gleich wieder vergessen.
«Only solutions»
Langweilig und könnte mich depressiv werden lassen.
Journey gehören in Sachen AOR zu den ganz Grossen.
Wenn ich mir dieses Album anhöre, stelle ich mir die Frage; warum eigentlich???
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