Stefan Wolf
Ein Fall für TKKG - Band 63
Spuk aus dem Jenseits
Kapitel 01 - Unheimliche Ereignisse
Stefan Wolf hatte zu dem Zeitpunkt sicher Lust, einen Horror-Roman zu schreiben und hat es sich nicht nehmen lassen, das für eine neue Story um TKKG zu gebrauchen.
Auf jeden Fall benutzt er schon einmal das eine oder andere Klischee, um den Leser einzustimmen, was ich aber gut finde, weil, so weiss ich doch, was in Sachen Buchstaben und Wörtern noch auf mich zukommt und in welche Richtungen die Story gehen möchte und auch soll.
Kapitel 02 - Ein Toter steht auf dem Bahnsteig
Weiter geht es mit der Story: vielleicht ein Zombie, oder der Mann hat seinen Tod vorgetäuscht oder er hat einen Zwillingsbruder, der ihm gleicht wie ein Ei dem anderen?
Ja, der Stefan Wolf will es wissen und lässt nicht viel Zeit verstreichen, um Fährten und Spuren zu hinterlassen, ohne aber anzudeuten, wohin sie wohl gehen mögen.
Kapitel 03 - Der erster Schritt führt nicht weiter
Kann so gelassen werden.
Kapitel 04 - Beschattung
Autsch.
Tarzan will einen Kumpel fragen, ob er, der in der Bank arbeitet, ihm ein paar Infos besorgen kann, also das Bankgeheimnis umgehen kann.
Aufforderung ein Verbrechen zu begehen.
Ich weiss nicht, ob ich soetwas meinen Kindern, wenn ich den welche hätte, zum Lesen geben sollte.
Kapitel 05 - Bankgeheimnis
Tarzan hat es wirklich geschafft und seinen Kumpel, der für die Bank arbeitet, dazu überreden können, ohm geheime Daten preiszugeben.
Bankgeheimnis ade und goodbye.
Schon daher ein guter Grund, um das Buch einem Kind nicht zum Lesen zu geben, sonst könnte noch der Gedanke aufkommen, dass so ein Bankgeheimnis einfach nur ein schlechter bis ganz schlechter Witz ist.
Kapitel 06 - Karl auf Posten
Kann auch so gelassen werden, bis auf den Punkt, das Gaby einfach wiel zu sehr behütet wird, es sich zwar gefallen lässt, aber in der heutigen Zeit geht so was gar nicht mehr. Da bekommt man eher noch einen Faustschlag verpasst von der holden Schönheit.
Kapitel 07 - Tim wird niedergeschlagen
Tarzan lernt den Unbekannten kennen, der die Attentate auf die Familie und die Villa vornimmt, muss sich aber geschlagen geben, nach nur einem Schlag dieses Mannes, der wirklich aus dem Grab gestieben zu sein scheint.
Kapitel 08 - Gespenster brauchen kein Auto
Kann auch so stehen gelassen werden, bis zu dem Punkt, dass TKKG es nicht sein lassen können und auf ein Betriebsgelände einbrechen. Soll ja bis zu einem gewissen Punkt sogar strafbar sein.
Kapitel 09 - Geklaute Nummernschilder
Kann so gelassen werden.
Obwohl auch hier die Charaktere eher chargieren, denn agieren oder wirklich am Leben sind.
Kapitel 10 - Bluff und Schwindel
Lassen wir auch so sein.
Kapitel 11 - Klösschen spinnt auf Valentina
Lassen wir auch für einmal so bestehen und vor allem stehen.
Kapitel 12 - Knowbuttle kommt
Lasse ich auch so zum Lesen stehen.
Kapitel 13 - Üben, wie man Blumen überreicht
Kann ich auch so belassen.
Kapitel 14 - Mord-Komplott
Aha.
Terrorismus.
Aber auch hier ist der Herr Wolf in die Klischée-Falle getappt und der Mann aus den arabischen Landen ist eigentlich vom Mars aus als Terrorist, Verbrecher und sehr schlechter Mensch zu erkennen. Als ob Verbrecher es nicht nötig hätten, sich ein wenig zu tarnen, und nicht ganz so öffentlich, mit ganz grosser Schrift auf der Stirn, allen Menschen zeigen zu wollen, welchem Geschäft sie so nachgehen.
Langweilt mich wirklich mit der Zeit.
Kapitel 15- Nachts auf dem West-Friedhof
So, jetzt sind sie, mitten nach Mitternacht auf dem Friedhof, weil sie in der Gruft abklären wollen, ob der Stiefvater im Sarg liegt oder nicht.
Na ja, kann man für abenteuerlustige Jugendliche gerade noch so annehmen :-)
Kapitel 16 - Gefangen in der Gruf
Oha.
In die Falle gegangen und schon sitzen sie in der Gruft fest und haben noch nicht einmal kontrollieren können, ob der Stiefvater im Sarg liegt oder nicht.
Kapitel 17 - Die zweite Begegnung
Zwar kann Tarzan das Team und sich befreien, aber beim Kontrollgang über den Friedhof, läuft er dem Gegner erneut in die Arme und muss feststellen, dass es immer jemanden gibt, der einem überlegen ist.
Kapitel 18 - Blick in den Sarg
So: der Feind ist geflüchtet; Tarzan hat erkannt, dass es sich dabei um einen Roboter handelt, der ferngesteuert wird und im Sarg liegt der Stiefvater.
Wie ich es gern habe: das Kapitel ist kurz und knackig, ohne wirklichen Ballast.
Kapitel 19 - Fehlerquote
Kann ich so stehen lassen.
Kapitel 20 - Arabischer Typ mit viel Kohle
Kann ich so lassen.
Kapitel 21 - Der liebe Freund aus den Ferien
Kann ich auch so bestehen lassen, nur schon, weil es auch hier kurz und knackig hergeht.
Kapitel 22 - Verzeihlicher Irrtum
Lasse ich auch für einmal so stehen.
Kapitel 23 - Pikser in den Po
Tarzan entdeckt, das Valentina ein Roboter ist, mit dessen Hilfe ein Anschlag vollbracht werden soll.
Kapitel 24 - In letzter Sekunde
Weiss zu gefallen, weil auch hier jeglicher Ballast fehlt.
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