Ich nehme mir die Zeit, die Musse und höre mir eine CD an .. zu der ich auch noch meinen Kommentar abgeben werde ...
Das Album "Back for the Attack" startet mit dem Song "Kiss of Death" .. und .. wenn ich ganz ehrlich sein soll .. Die Scheibe beginnt gleich mit einem Höhepunkt .. George Lynch quält und malträtiert seine Gitarre und holte das Beste aus ihr, was möglich ist .. und begeistert mich damit unsäglich .. und Don Dokken legt gleich mit einer phänomenalen Gesangsleistung los ..
Ein Song im Gewand eines Killers ... herzhaft und zupackend ... und Gefangene werden gleich von Anfang an nicht gemacht ...
"Prisoner" ... Weiter geht es mit diesem Lied .. bei dem Lynch und Dokken von Anfang an klar machen: wir haben mehr als einen genialen Song im Köcher .. mag das Lied noch ein wenig verhalten anfangen .. spätestens beim Refrain wird mir als Zuhörer klar: auch hier habe ich es mit einem Lied für die Ewigkeit zu tun .. und .. in meiner kleinen Welt der Musik hat auch dieses Lied den Test der Zeit fast unbeschadet überstanden ... Jetzt noch ein wenig auf dem Tisch tanzen zu diesem Lied .. und weiter geht es ...
"Night by Night" ... Auch hier gilt .. ein Song vor dem Herren der Killer-Songs .. auch hier sage ich: Test der Zeit be- und überstanden ... packend, mitreissend .. und ich ertappe mich dabei, zu dem Song ein wenig zu bangen ... so soll es sein .. ein Klasse-Song .. auf jeden Fall ein weiterer Höhepunkt auf diesem Album ... Ob mich dieses Lied an eine andere Gruppe erinnert? Ob ich finde, Dokken haben hier Trademarks von anderen Interpreten verbraten? Warum soll ich die Zeit mit so was verbraten? Ich will den Song geniessen .. nicht ihn sezieren und dann nichts mehr davon mitbekommen ...
"Standing in the Shadows" ... ein guter Song .. keine Frage .. auch kann ich ihn mir anhören, ohne das mir übel wird, oder ich anfange nervös vor mich hinzu-was-auch-immer, aber .. er schafft es nicht, mich wirklich zu packen .. in seine Welt zu ziehen .. eher ein Song, den ich ohne Probleme gut im Hintergrund vertrage .. das war es dann aber auch schon ...
"Heaven sent" ... Damit sind wir bei einem der echt und genialen Höhepunkte dieses Albums .. das Lied fängt, sagen wir, verhalten, zurückhaltend an .. die Ruhe vor dem Sturm hält bis zum Refrain, dann legen alle Musiker alles in die Waagschale und zeigen, wo und wie der Hammer in dieser Musiksparte hängt ... packend, ergreifend, und hat schon etwas verführendes an sich ... Wäre auf jeden Fall ein Lied, dass sich auch gut in einem Film machen würde ... genial .. einfach nur genial ...
"Mr. Scary" ... Ich bin nicht wirklich ein Fan von Instrumentals .. aber dieser Song .. der passt .. George Lynch, und auch die restlichen Musiker, aber vor allem halt der Held der Gitarren, zeigt, was er kann .. und wie er kann .. meine Fresse .. er spielt songdienlich .. schafft es aber zu jeder Sekunde zu zeigen, wie gut er sein Instrument wirklich beherrscht .. und dass er damit auch Geschichten erzählen kann .. aber .. wie gesagt ... das ist halt ein Lied, dass eher für Fans von Gitarren gedacht ist .. und die gerne Geschichten hören, die ohne Worte erzählt werden ...
"So many tears" ... Was soll ich sagen .. ich mag diesen Song .. eigentlich liebe ich ihn sogar .. auch wenn der Refrain doch ein wenig kitschig daherkommt, aber, das wird dann zum Glück durch das Spiel von George Lynch aufgefangen .. ein echt toller, packender Song .. der einen sehr schönen Refrain hat .. tja .. ich kann mich einfach nicht gegen wehren .. und bin schon wieder am Mitsingen *gg*...
"Burning like a flame" ... Bei diesem Song habe ich mit dem Einstieg ein wenig Probleme .. für mich, meine Ohren und mein Empfinden hat er etwas holpriges an sich .. ich schaffe es einfach nicht, mich auf den Song einzugrooven .. das eine oder andere scheint da einfach nicht wirklich zu passen .. ne .. ich gehe gleich zum nächsten Lied weiter ...
"Lost behind the wall" ... auch hier habe ich ein wenig Probleme mit dem Einstieg in den Song .. aber dann der Chorus .. der macht alles wieder wett und schon bin ich dann doch im richtigen Groove .. und kann den Song geniessen .. Das Lied ist immer noch viel besser, als sehr vieles, was ich sonst zu hören bekomme, aber .. auf dieser Scheibe eher einer der schwächeren Momente ..
"Stop fighting love" ... Was soll ich von einem Lied erwarten, das mich mit so einem Titel erwartet? Auf jeden Fall ist es keine Ballade .. das wird mir nach dem kurzen, leisen Einstieg von Lynch klar gemacht .. obwohl es auch nicht wirklich ein Rocker, Hard-Rocker zu sein scheint .. Don singt schon fast sanft .. zurückhaltend .. doch .. ein wenig kitschig ist das Ganze schon .. kann ich mir Zwischendurch ganz gut anhören .. aber so richtig der richtige Burner ist es für mich und meine Ohren nicht wirklich ..
"Cry of the Gypsy" ... ah .. die beiden wollen es noch einmal wissen .. und starten gleich volle Pulle durch .. es rockt .. es heizt .. es rollt .. und Gefangene .. kann ich keine entdecken .. so muss es sein .. mit diesem Song kann ich sehr gut leben ...
"Sleepless Nights" ... ah .. ja . dieser Song sorgt im besten aller Sinne dafür, dass ich schlaflose Nächte habe .. der ist so cool, hörenswert, genial, dass ich fast nicht aufhören kann, ihn mir anzuhören .. :-) ein zeitloser Klassiker .. auf jeden hier, in meiner kleinen Welt und für meine Ohren ..
"Dream Warriors" .. und .. wie es sich in einer fast perfekten Welt so gehört, endet die Scheibe mit einem weiteren Kracher ... ich für meinen Teil kann von diesem Lied nicht genug bekommen ... hier stimmt einfach schon einmal wirklich alles .. jede einzelne Note .. ist genau dort, wo wie hingehört .. dann wurde der Song auch noch für einen Teil der Nightmare-Filme verwendet .. wo er perfekt dazu passt .. jepp .. um es gleich zu sagen .. dieses Lied höre ich mir jetzt mindestens drei oder vier mal hintereinander an :-)
In meiner Welt der Ohren ist das ein Album, dass eigentlich jeder in seinem Besitz haben müsste ..
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