In meinem Leben hat es eine Phase gegeben, da habe ich mir jedes neue Album von Malmsteen blind, soll heissen, ohne vorher auch nur ein Lied gehört zu haben, gekauft habe ...
Diese Phase ist vorbei .. wann genau und warum es so gekommen ist, weiss ich auch nicht .. es war auch kein schleichender Vorgang .. es war einfach plötzlich so ...
Aber .. ich denke, ich bleibe für den Augenblick bei *Fire & Ice* ...
Das Album startet mit "Perpetual" ... wie man es von diesem Herrn kennt, startet das ganze recht orchesterlastig ....
Mit diesem Einstieg will er zeigen, gleich von Anfang an, wer hier der Gitarrenheld der Stunde ist .. es ist ein nettes Lied .. keine Frage .. und .. wer auf diese Art der Musik steht, ist hier keineswegs falsch .. ach ja .. es ist ein Instrumental .. wie man so schön auf Neudeutsch sagt und umschreibt ...
Ich für meinen Teil kann zu diesem Lied gut arbeiten, da es mich nicht gross ablenkt, wenn es im Hintergrund läuft .. aber, es ist auch nicht so langweilig, dass ich einen Anfall bekomme .. und es einfach überspringen oder abstellen müsste ..
"Dragonfly" .. und weiter geht es mit einem Lied, das sogar über Gesang verfügt .. auch hier zeigt er von der ersten Sekunde an, wie gut er doch Gitarre spielen kann .. ich für meinen Teil wippe von Anfang mit Kopf und Füssen mit .. und lasse mich von diesem Stück Musik einlullen .. und ja .. es gefällt mir .. echt gutes Stück .. macht Spass .. rockt .. und der Sänger vermag dem Lied den letzten Kick zu verleihen ..
"Teaser" ... ah .. jepp .. auch ein Rocker .. ein wenig schneller als das vorherige Lied .. einigermassen nettes Lied .. aber ... nicht gerade der Burner .. haut mich kaum aus den Socken .. kaum gehört .. schon vergessen ...
"How many miles to Babylon" ... und damit kommen wir dann zu einem echt geilen Lied .. episch angehaucht .. schon fast ein wenig progressiv ... spannend .. treibend ... und mich in seine Gewalt nehmend .. kann ich mir sehr gut immer wieder anhören .. es fängt mit einem Intro an .. nur um dann mit einem Knall loszuschlagen .. und zu zeigen .. das ein Malmsteen sich in vielen Genres zu Hause fühlt .. ganz gewaltig tolles Lied ..
"Cry no more" ... ah .. ein sehr schönes Lied .. leicht melancholisch .. aber .. mit sehr viel Gefühl .. tragend .. packend .. spannend .. sehr schön ..
"No mercy" ... nicht gleich abschalten .. es fängt sehr leise an .. und steigert sich dann immer mehr .. und wird fast ein Speedster .. auf jeden Fall ein echt toller Song .. es rockt .. es speedet .. und gefällt mir ohne wenn und aber ... ein Lied, dass ich mir gut anhören kann, wenn es mir nicht wirklich gut geht ..
"C'est la vie" ... das kennt man ja so fast gar nicht *gg*.. es fängt mit einem orientalischen Touch an .. als kleines Intro .. danach zeigt der Drummer, dass er sein Handwerk versteht .. und schon sind alle Musiker dabei .. und ein weiteres Lied, mit epischem Klanggewand beisst sich in meinen Ohren fest .. und weiss mich zu überzeugen .. mir zu gefallen ... und gehört so gesehen, für mich, zu den besten Songs auf diesem Album .. echt geiler Song ...gewaltig wie ein Berg, der auf einem einstürzt ...
"Leviathan" ... und damit wären wir dann bei dem zweiten Instrumental .. hier gilt mehr oder weniger das gleiche, wie ich schon zum ersten geschrieben habe ...
"Fire and Ice" ... und weiter geht es mit einem waschechten Rocker .. und .. auch hier gilt .. gehört zu den besten Songs auf diesem Album .. rockt .. rockt .. und verbeisst sich nicht nur in meine Ohren .. sondern auch gleich in meine Gehirnwindungen .. so schnell wird man das Lied nicht mehr los ..
"Forever is a long time" ... und schon wieder geht es recht speedlastig zur Sache .. aber keine Angst .. der Song ist zwar fast pfeilschnell .. aber immer noch mit sehr viel Melodie .. ich auf jeden Fall finde das Teil sehr toll ...
"I'm my own enemy" .. eine Ballade .. und was für eine .. Von Malmsteen kann man halten, sagen und denken oder alle drei Dinge, was man will .. aber in Sachen Balladen .. gehört er zu den Besten .. was er auch mit diesem Stück beweist .. ich habe ja das Problem .. dass ich diese Ballade echt genial finde .. aber .. wenn ich eh schon in einem Tief stecke .. besteht die Gefahr, dass es noch weiter runter gehen könnte .. daher .. muss ich halt aufpassen, wann ich sie mir anhöre ..
"All I want is everything" .. Was für ein Rocker .. was für ein Knaller ... einfach nur geil .. auch hier .. gehört zum Besten auf dieser Scheibe .. ich rocke jetzt mal kurz auf dem Tisch zu diesem Teil ab ..
"Golden Dawn" ... Instrumental .. und Intro ..
"Final Curtain" ... und zum Abschluss .. kommt, für mich auf jeden Fall, das absolute Überfliegerlied auf dieser CD .. besser geht es kaum noch .. bis heute habe ich es nie geschafft, das Stück weniger als dreimal hintereinander zu hören *gg*.. so gut ist es ..
fazitliches ...
Man muss schon auf die Art und Weise stehen, wie Malmsteen Musik macht und auf sein Gitarrenspiel stehen .. er macht es dem Zuhörer sicher nicht immer einfach .. neigt er doch dazu, immer mal wieder ein Lied mit viel zu viel Gitarre zu überfrachten ... es gibt nicht viele Musiker, die sich den Spruch, weniger kann oft so viel mehr sein, zu Herzen nehmen sollten ..
Aber, wenn ein Lied dann gut ist .. ist es wirklich sehr, sehr, sehr, sehr gut ...
Der Text, wie er überarbeitet aussieht:
Ich kann einfach nicht anders, und muss für jedes neue Do-kument einen anderen Font nehmen. Warum weiss ich auch nicht so genau.
Es könnte daran liegen, dass ich, auch wenn es in vielen Bereichen nicht so aussieht, die Abwechslung hier brau-che, weil mir sonst diese Art der Arbeit langweilig werden könnte.
So sei dem wie immer auch so.
Yngwie J. Malmsteen.
Guitar-Hero.
Master of the Megashredder.
Er gehört, und da kann mir keiner widersprechen, der et-was von Gitarren versteht, zu den Besten der Besten Gitar-risten.
Nicht viele können mit der Geschwindigkeit spielen wie er.
Noch weniger Gitarristen bringen es fertig, Klassik mit Moderne und Heavy Metal zu mixen, wie er es immer wieder schafft.
Aber auch sehr wenige Men-schen an und für sich, verfü-gen über ein Ego, wie dieser Mann es immer mal wieder zur Schau stellt.
Auf der anderen Seite: wer dieses Instrument auf diese perfekte Art und Weise be-herrscht, darf ein wenig von oben herab blicken, sollte aber darüber nicht vergessen, dass unten ein Boden ist, der, wenn man darauf fällt, nicht wirklich nachgibt.
«Perpetual»
Yngwie startet das Album mit einem Instrumental, das, für seine Verhältnisse, recht zu-rückhaltend gespielt wird. Auf jeden Fall ein sehr gutes Stück Musik, das mir Spass macht. Kein Klassiker, auch nicht wirklich zeitlos, aber es reicht, um dazu abzuhängen und ein wenig die Ruhe zu geniessen.
«Dragonfly»
Hier geht es, mit einem Sän-ger, gleich in die Vollen. Es wird eine Geschichte erzählt und Sänger und Gitarre liefern sich das eine oder andere Duell. Der Song ist tragend, packend, episch und greift sich meine Gehörgänge und lässt sie erst am Ende wieder los. Tolles Lied, das mir Spass macht.
«Teaser»
Schade eigentlich, aber die-ses Lied holt mich nicht ab. Lässt mich einfach stehen, sogar, wenn es draussen reg-net.
«How many miles to Babylon»
Ganz genialer Song. Ein we-nig Progressive Metal, ein wenig Rock, ein wenig Metal und ein wenig Epic Metal und sehr, sehr viel Power.
Dieses Lied würde mich sogar aus dem Scheintod zurückho-len.
«Cry no more»
Haut auch richtig auf die Ka-cke, oder auf den Eisklumpen, je nachdem, was man lieber mag
Toller Song, der die richtige Portion Aggressivität besitzt und mich daher auch dann abzuholen vermag, wenn ich die Schwärze in meinen Au-gen habe.
«No Mercy»
Haut zwar auch richtig rein, aber lässt mich ein wenig al-leine rumstehen. Nicht gerade der Song, den ich mir jeden Tag anhören kann oder der mich aus dem Loch holen könnte.
«C’est la vie»
Wow. Gerade habe ich be-merkt, dass das Lied schon zu Ende ist. Ups …
«Leviathan»
Ein Instrumental, dass auch so an mir vorbeigeht und nicht einmal grüsst. Freches Ding aber auch.
«Fire and Ice»
Dafür trifft dieses Lied wieder mitten in der Mitte und reisst mich aus allem raus, woraus ich gerissen werden möchte.
«Forever is a long time»
Das mag schon eine in sich richtige Angabe der Zeit sein, trotzdem ein Lied, dass ich mir nur anhöre, wenn es mir einigermassen gut geht.
«I’m my own enemy»
Geniales Lied. Geniale Balla-de, aber nur schon vom Titel her gesehen, ein Song, den ich mir geben kann, wenn die Sonne auch wirklich sonnig scheint.
«All I want is everything»
Ja, auch ich habe die Tage, an denen ich ziemlich gerne alles hätte, worauf ich gerade Lust hätte. Daher, ein Lied, das mir recht viel Spass macht und mich zu jeder Tages und Nachtzeit gut zu unterhalten weiss.
«Golden Dawn»
Instrumental, das ich gut übergehen kann, ohne wirk-lich etwas zu verpassen.
«Final Curtain»
Das ist doch einmal ein Wort und ein Oberhammer von ei-nem Lied. Hier wird noch ein-mal alles gegeben.
Die Musiker haben nur ein Ziel, so scheint es mir: volle Pulle, bis zum Umfallen.
Dieser Song packt, reisst und zieht mich und ich kann nicht anders, als mich einfach gut zu fühlen und den Song zwei, drei oder so Mal hintereinan-der zu hören.
Auch hier gilt: Diese Scheibe kann ich ohne gross nachzu-denken hervornehmen, wenn es mir nicht wirklich gut geht und ich ein wenig Aufmunte-rung nötig habe.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen