Dazu müsste ich mich aber noch ein wenig einarbeiten, in die Welt von Wordpress.
Sicher, das habe ich noch vor, aber im Augenblick fehlt mir einfach die Zeit dazu.
Aber wenigstens habe ich schon das Wordpress for Dummies - Buch. Ich sollte nur noch anfangen, es mir zu Gemüte zu führen.
Zum Beispiel habe ich nebenbei ein paar Comics konvertieren lassen, die ich im neuen Format in meine Google Bücher Bibliothek hochlade.
Vielleicht habe ich ja irgendwann Zeit und auch Lust und Muse, mir die Comics auf welchem Gerät auch immer, durchzulesen und auch die Bilder zu betrachten.
Natürlich habe ich nicht nur die Versionen, die jetzt bei Google liegen, sondern habe von den Comics noch ein Backup in die Cloud gespeichert. Musste einfach sein, falls einmal mit Google etwas sein sollte.
Wie auch immer.
Ich bin Asperger Autist.
Auch bin ich ADHS.
Dazu noch ein gehöriger Schuss an Schweren Depressionen.
Ein wenig Restless Legs Syndrome.
Die eine oder andere Angststörung hat es sich in meinem Kopf und Körper auch bequem gemacht.
Was soll ich sagen:
Nachdem es einmal mit etwas angefangen hatte, konnte ich einfach nicht mehr aufhören mit dem Sammeln 😉
Es geht mir hier nicht hauptsächlich darum, zu erklären, was das eine oder andere ist.
Dazu gibt es Blogs, Bücher, Channels bei YouTube, wo das besser abgehandelt wird.
Mir geht es, am Anfang auf jeden Fall, darum, mich auszukotzen.
Meine Gedanken aufs virtuelle Papier zu bringen, so dass ich sie los bin und sie mich nicht mehr verfolgen und stören und ich mich mit anderen Dingen beschäftigen kann.
Warum weiss ich zwar nicht, aber es ist bei mir so, dass es den einen oder anderen Gang in meinen Gedanken gibt, der mich so lange nervt, verfolgt und stört, bis ich ihn, auf welche Art und Weise auch immer, losgeworden bin.
Sobald ich das geschafft habe, kann ich mich mit dem nächsten Ding, Unding oder so beschäftigen und weitermachen.
Dann sollte ich doch gleich einmal anfangen und meinen Geist ein wenig entrümpeln.
Ich tummle und treibe mich auf Facebook, Google+ und Quora in ein paar Gruppen rum, in denen es um ADHS, Asperger Autismus und Depressionen geht.
Im Prinzip finde ich es ja ganz toll und ich habe schon einiges für mich mitnehmen können, habe schon den einen oder anderen meiner Gedanken korrigieren können und habe auch ein wenig mehr darüber erfahren können, wie andere Menschen Probleme angehen und sie auch haben lösen können.
Wer mich kennt, auch nur ein ganz klein wenig, der wird es schon ahnen:
Es nähert sich ein ganz grosses und mit einem ganz lauten Seufzen umfasstes "ABER":
Mir ist bekannt und auch sehr bewusst, dass das Wissen in Sachen Asperger Autismus, ADHS und so weiter noch in den Kinderschuhen steckt.
Daher ist es mir auch bewusst, dass noch sehr, sehr viele Fragen geklärt werden müssen, um diese beiden "Krankheiten", "Wesensarten" zu verstehen.
Aber es gibt Tage, da werden Fragen gestellt, bei denen es mir fast die Haare vom Kopf weht und meine Fussnägel kurz davor sind, sich selber zu schneiden.
Ich werde mich hüten, diese Fragen hier aufzuführen. Es würde nur dazu führen, dass ich mir wieder an die Stirn fassen würde, ich einen kurzen depressiven Schub verspüren würde und es dann sicher ein oder zwei Stunden dauern würde, bevor es mir wieder besser ginge.
Was ich sagen will:
Es scheint mir Menschen zu geben, die jeden Scheiss, jede schlechte Angewohnheit auf eines der beiden Schieben wollen, nur um eine praktische und gute und vielleicht und unter Umständen akzeptierte Entschuldigung zu haben, sich nicht weiter damit beschäftigen zu müssen.
So kann man sich das Leben natürlich auch ein wenig vereinfachen.
Nur:
Nehmen wir ein Beispiel:
"Kann es sein, dass ich so scheisse Koffer einpacke, weil ich ein Aspie bin?"
Wow. Jedesmal wenn ich nur schon an diese Frage denke, habe ich das Gefühl, einen Hirnschlag zu bekommen.
Da draussen, in der grossen weiten Welt, gibt es sicher, ganz sicher sogar, auch sehr viele Menschen, ohne ADHS, ohne Asperger-Autismus, denen es kaum möglich ist, einen Koffer ganz toll und perfekt einzupacken, die zwei oder drei Stunden brauchen, und am Schluss auf die Hilfe einer anderen Person angewiesen sind.
Das ist jetzt sicher nichts, dass nur uns Aspies oder ADHSlern oder beiden zusammen vorbehalten ist.
Eines sollte klar sein; die Frage ist nicht dumm.
Mich beschleicht einfach das Gefühl, dass den einen oder anderen Menschen gibt, der es sich ein wenig zu einfach machen möchte und auf der Suche nach einer Entschuldigung ist.
Störend ist dann einfach auch:
Wie sieht das nach aussen hin aus?
Plötzlich heisst es bei Dingen, wo wir Aspies / ADHSler wirklich Probleme haben: das ist doch nur eine Entschuldigung. Der kann schon wenn er will und schon wird man schief angesehen und es fängt mit dem Misstrauen an.
Echt zum Heulen und schlimmeres so was.
Wie gesagt.
Diese Tage.
Diese Tage der Fragen.
Diese Tage der Fragen, die der Fragensteller sich besser noch einmal durch den Kopf hätte gehen lassen.
Weiss der Geier, aber mich ziehen solche Fragen runter, ganz tief runter. Die Tiefe hat mit der jeweiligen Tagesform zu tun.
So, das wäre dann mal das Wort zum Start.
Gehabt Euch wohl und geniesst den Tag, das Leben und was sonst noch so ansteht.
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