Stefan Wolf
Ein Fall für TKKG
Band 002
Der blinde Hellseher
Kapitel 01 - Mutprobe
Das neue Abenteuer des Teams startet damit, dass Tarzan Zeuge wird, wie Volker Krause auf dem Bahngelände am Rum turnen ist. Auf der einen Seite geht es 30 Meter in die Tiefe.
Wie auch immer: Tarzan schafft es gerade noch, seiner Meinung nach auf jeden Fall, Volker an der Jacke zu packen und ihn vom Geländer runterzureissen.
Der Junge ringt Tarzan das Versprechen ab, mit niemandem darüber zu sprechen, da sonst alle Welt denken könnte, man sein ja verrückt.
Ich für meinen Teil denke ja, dass so ein Versprechen auf jeden Fall gebrochen werden muss. Man sollte mit jemandem darüber sprechen, der etwas von der Materie versteht.
Es kann, wenn es ganz blöd läuft, sehr schief laufen, behält man so etwas für sich.
Zu meiner Zeit im Internat hat es zwei Todesfälle gegeben, bei denen bis heute nicht hat geklärt werden können, ob es wirklich Unfälle waren, oder ob es in beiden Fällen Selbstmord gewesen ist.
Hebdi, der mit mir in der Verbindung war, ist beim Freeclimbing abgestürzt.
Es hat Gerüchte gegeben, dass er keinen Unfall hatte.
Jetzt ist es natürlich ein leichtes zu sagen: mir ist nichts aufgefallen. Er hat immer gelacht, gelächelt, war gut gelaunt und hat auf 100000 Kilometer nicht nach Selbstmord ausgesehen.
Heute und von mir selber weiss ich es jetzt besser:
Auch ich habe gelernt, meine Gefühle tief und noch tiefer in mir zu begraben.
Schwere Depressionen.
Wie oft habe ich versucht, mit jemandem darüber zu sprechen.
Wie oft bin ich damit auf die brutalste Art und Weise gescheitert.
“Reiss dich zusammen”
“Ich kenne das. Dann stehe ich einfach auf und mache etwas”
“Das geht schnell vorüber”
“Du bist nur ein fauler Sack”
Ehrlich. Wer hat nach solchen Antworten noch Lust, darüber zu sprechen.
Keiner überlegt sich, dass man sich diese Depressionen nicht ausgesucht hat.
Keiner überlegt sich, dass man sehr froh wäre, könnte man einfach aufstehen.
Wenn aber schon der Gang auf die Toilette einem vorkommt, als ob man gleich den höchsten Berg der Welt besteigen soll, ist die Welt so gar nicht mehr in Ordnung und das Leben erscheint einem nur noch als leer, düster, schwarz und wie eine Last, die einem zu jeder Sekunde erdrücken und ersticken könnte.
Wenn dann noch die Menschen, die einem eigentlich am nächsten stehen, nicht ernst nehmen, sondern aus einem den Bösen machen, kann es gar nicht mehr gut kommen.
Kapitel 02 - Vor 500 Jahren schon einmal gelebt?
Die Mutter von Volker glaubt, wird glauben gemacht, dass sie vor 500 Jahren schon einmal gelebt hat. Als Fürstin oder was auch immer.
Tarzan, der immer ein wenig vorsichtiger ist, befindet sich in der Bibliothek und forstet ein Geschichtsbuch nach dem anderen durch, um diese Fürstin zu finden.
Aber er wird nicht fündig und auch der Geschichtslehrer, der ihm über den Weg läuft, kann sich nicht an diesen Namen erinnern.
Daher verschwindet Tarzan auf seine Bude, die er mit Klöschen teilt, der auf dem Bett liegt und gerade wiedereinmal dabei ist Schokolade in rauen Mengen zu essen.
Wie immer fährt in Tarzan an und macht ihm ein schlechtes Gewissen und will ihn gar, wenn auch nur zum Spass, dazu bringen, Kniebeugen zu machen.
Klöschen wird hier als Fresssack dargestellt, der sich die Schokolade gleich Tafelweise in den Mund stopft und kein schlechtes Gewissen zu haben scheint und auch, wie wir Dicken es ja zu sein scheinen, eher der gemütlich, dümmliche Typ Mensch zu sein scheint.
Kapitel 03 - Der Hundefloh
Die Truppe erfährt von Kommissar Glockner, dass Volker entführt worden ist und ein Brief mit Lösegeldforderung gefunden worden ist.
Kapitel 04 - Wer ist der Kidnapper?
Die Truppe hat nun erfahren, dass Volker entführt worden ist. Kommissar Glockner spricht mit den Kids, weil er wissen möchte, ob sie mehr über Volker und seine Bekanntschaften wüssten und ob ihnen jemand einfallen würde, der ihn entführen würde.
Tarzan denkt da zuerst an den Hellseher, der der Mutter von Volker eingeredet hat, dass sie schon einmal gelebt hat. Er geht bei der Familie ein und aus und die Mutter steckt ihm heimlich und unheimlich Geld zu.
Dann fällt dem Lianenschwinger noch ein, dass es einen gewissen Italiener gibt, der ein Italienisches Restaurant besitzt und führt. Dort hat Tarzan mitbekommen, dass der Besitzer einem Mann Geld schuldet und ihm hoch und heilig versprochen hat, er würde seine Schulde bald bezahlen.
Was mir aufgefallen ist: Im Zusammenhang mit dem Italiener wird ziemlich schnell von Mafia gesprochen und dieser gleich einmal in diesen Topf geworfen.
Ausserdem; ohne das Tarzan den einen oder anderen Beweis hat, ja eigentlich nicht einmal eine Ahnung, ist der Italiener führ ihn ein dringend Verdächtiger.
Da stelle ich mir nur die Frage: wie kommt er darauf? Nur weil er Schulden hat? Nur weil Tarzan mit Volker in diesem Restaurant gewesen ist?
Kapitel 05 - In Marios Restaurant
Wie der Titel schon sagt: die vier sitzen im Restaurant des Verdächtigen und wollen sich umsehen.
Ich weiss ja noch immer nicht, wie sie genau darauf gekommen sind, dass Mario der Entführer sein soll.
Interessant finde ich aber, dass Gaby sich darüber auslässt, dass Mario wie der typische Entführer aussieht.
Wobei ich beim besten nicht weiss, wie der aussehen soll und ich wette, es gibt keinen Polizsten irgendwelcher Art und Weise, der das typisch genauer definieren könnte.
Auch wieder ein Grund, warum ich so am überlegen bin, ob das ein Buch ist, welches man Kindern zum Lesen geben sollte.
Wobei ich auch hier und bei dieser Ansammlung von Buchstaben und Satzzeichen der Meinung bin, langsam aber sicher auf jeden Fall, dass es vielleicht besser wäre, ein paar Änderungen vorzunehmen, bevor Kinder das in die Hände bekommen.
Kapitel 06 - Der arme Lupo
Eigentlich sah der Plan vor, dass Oskar auf den Hinterhof abhauen sollte, die vier traben ihm nach, um ihn einzufangen und können dabei gleich nachsehen, ob Volker irgendwo dort in einem Keller versteckt worden ist.
Aber, sie entdecken eine Hundehütte mit Hund, der aussieht, als ob er seit Monaten kaum noch gegessen hätte und ängstlich hoch drei ist.
Leider kommt Mario raus, und jagt die Kids vom Hinterhof, die sich auf den Weg zum Tierschutz machen, um mitzuteilen, dass dort ein Hund namens Lupo ist, um den man sich kümmern sollte.
Die vom Tierschutz wissen aber schon Bescheid und wollen in den nächsten Tagen auf Kontrolle vorbeigehen.
Das reicht Tarzan und den anderen irgendwie mal wieder nicht und sie nehmen sich vor, den Hund zu klauen und bei Klösschen zu Hause ein neues Heim einzurichten.
Da wäre ich dann wieder beim Thema: der Zweck scheint immer und jedes Mittel reinzuwaschen.
Meine Fresse: schon wieder stellt sich mir die Frage, ob ein Buch mit so einer Message wirklich Kindern zum Lesen gegeben werden soll.
Kapitel 07 - Eine glückliche Lösung
Die Kids haben Glück.
Sie müssen den Hund nicht stehlen. Mario hat ihn an einen Landsmann verkauft, der viel Geld und einen ganz grossen Garten besitzt und Kinder, die den Hund bereits kennen und ins Herz geschlossen haben.
Jetzt heisst es für alle nach Hause zu gehen oder ins Internat.
Tarzan wird dann wieder einen auf Einzelgänger machen, mitten in der Nacht mittels Strickleiter aus dem Internat abhauen und die Vorratskeller im Restaurant nach Volker absuchen gehen.
Kapitel 08 - Unternehmen Vorratskeller
Tarzan haut zu sehr nächtlicher Stunde aus dem Internat ab und macht sich auf den Weg zum Restaurant.
Dort angekommen trifft er auf Karl, der sich als loyaler und guter Freund zeigt und bei der Unternehmung mitmachen will.
Der Häuptling macht sich auf den Weg zum Hinterhof und dort klettert er runter in den Vorratskeller, wo er sich umsieht, Volker nicht finden kann und dann auch beinahe noch von Mario entdeckt wird.
Kaum will er sich auf den Weg machen, taucht ein Liebespaar auf, die ihm den Ausgang versperren.
Junge, Junge.
Der Tarzan ist mir einer: jetzt betätigt er sich auch noch als Einbrecher.
Gut kann ich das wirklich nicht finden.
“Kapitel 09 - Das Liebespaar auf dem Gitter
Tarzan schafft es, indem er einen knurrenden Hund nachäfft, das Päarchen zu verjagen und kann gerade noch aus dem Keller verschwinden, bevor Mario auftaucht.
Nachdenklich macht er sich auf den Weg ins Internat, bemerkt aber dann, dass er einen anderen Weg fährt, der ihn am Wohnhaus von Volker’s Eltern vorbeibringt.
Dort wird er Zeuge, wie der Hellseher sich verabschiedet und von seiner Handlangerin ins Auto gesetzt und gefahren wird.
Weiter sieht Tarzan noch das Au-Pair-Mädchen, das draussen steht um zu rauchen.
Für ihn die Möglichkeit, um an Informationen zu kommen.
Kapitel 10 - Suzanne, die Pariserin
Suzanne kann ihm die eine oder andere Info geben. Auch die, dass der Hellseher blind ist und das Medium also auch in echt seine Augen darstellt.
Nun hat der Junge die Idee, dass er an der nächsten Sitzung teilnehmen möchte. Der Hellseher hat verlautbaren lassen, dass sich dann die Nebel lichten würden und er sehen könnte, wo Volker versteckt gehalten wird.
Ein sehr guter Grund, um dabeisein zu wollen und Suzanne wird checken, ob er darf oder nicht.
Kapitel 11 - Nachrichten aus dem Jenseits?
Die Truppe spricht über den Hellseher, das Medium, Okkultismus und was so alles dazugehört.
Dann haben wir noch eine Lehrerin, die eine absolute Schreckschraube zu sein scheint und, weil sie halt nicht so toll aussieht, einen Hass gegen die Welt hat, aber sich nur vorzugehen wagt, gegen die kleinen Schüler und sie geht auch nur heftig gegen Mädchen vor, die gut und besser aussehen.
Mitten in der Stunde wird Gaby von einer Nadel gestochen, die vom Klassendepp Bosselt geführt wird. Er will sich dafür rächen, dass Gaby ihn links liegen lässt.
Die Lehrerin nimmt Gaby gleich gehässig in die Pflicht und sagt ihr alles Böse und noch Schlimmere nach und will Meldung beim Direktor machen, auf das sie einen Verweis bekommen möge.
Tarzan, der sich nach hinten umgedreht hat, sieht, wie der Klassendepp am Grinsen ist und nimmt sich vor, sich diesen besonders intensiv zur Brust zu nehmen.
Kapitel 12 - Bosselt kriegt Keile
Nach der Stunde will Tarzan sich den Bosselt, den Nadelstecher vornehmen. Tarzan will einen Zeugen befragen, aber Bosselt steht nebem diesem, um ihn mit seiner Anwesenheit einzuschüchtern. Als der dann doch mutig genug ist und sagt, dass es der Bosselt gewesen ist, kassiert er von diesem Schläger gerade eine brutale Ohrfeige.
Tarzan läss sich nicht lumpen, und prügelt den Schläger kurz und klein und zwingt ihn dann auch noch dazu, vor der Lehrerin die Wahrheit zuzugeben. Die entschuldigt sich bei Gaby aber nicht, sondern geht ihres Weges, und meint, es sei ihr eigentlich egal, wer den Verweis bekommt.
Und wieder haben wir es mit sehr eindimensionalen Figuren zu tun.
Die Lehrerin ist nur Arschloch.
Der Schläger ist nur Schläger und dümmlich dazu.
Der Zeuge ist natürlich eine Art Geek, dünn, schwächlich und erst in der letzten Sekunde mutig.
Tarzan ist der Hammer des Guten.
Kapitel 13 - Überraschung bei Krauses
Es ist soweit.
Die Sitzung mit dem Hellseher und dem Medium findet statt und Tarzan ist anwesend.
Dort trifft er auch auf Kommissar Glockner, der unter einer Tarnidentität daran teilnehmen wird.
Kapitel 14 - Die Mächte der Finsternis
Die Seance findet statt und, wie man es sich hat denken können: der Hellseher kommt mir keinen klaren und brauchbaren Infos rüber und schon ist das Ganze dann auch wieder zuende.
Tarzan und der Kommissar verabschieden sich und sprechen noch über den Hellseher, seinen richtigen Namen und auch über den richtigen Namen des Mediums und das sie aus Österreich gekommen sind, aber keine wachechten Österreicher sind.
Kapitel 15 - Auf nach Stockhausen
Es ist Wochenende und die Truppe will sich den blinden Hellseher vornehmen. Soll heissen, sie wollen nach Stockhausen, wo er auf einem Bauernhof wohnt und sich dort umsehen.
Das sollte ja kein grosses Problem sein, weil der Mann ja blind sein soll.
Kapitel 16 - Ein Schlag auf die Rippen
Das Medium fährt zum Einkaufen und somit ist der blinde Hellseher alleine.
Tarzan schleicht sich auf das Gelände, stellt aber fest, dass er, für das Haus und den Keller Schlüssel brauchen würde. Die liegen neben dem Hellseher auf einem kleinen Tischchen und der Hellseher liegt in einem Liegestuhl daneben und scheint zu dösen.
Als Tarzan die Schlüssel greifen will, wird er vom Hellseher entdeckt, der ihn ansieht.
Tarzan stellt fest, dass der Mann gar nicht blind ist.
Später kommt auch das Medium wieder heim und Tarzan erzählt ihnen von seinem Verdacht, sie hätten Volker entführt.
Darüber muss der Hellseher so was von lachen.
Kapitel 17 - Der neue Verdacht
Tarzan bekommt die Schlüssel und darf den Bauernhof untersuchen.
Natürlich findet er nicht die kleinste Spur von Volker und wie begossene Pudel zieht die Truppe von dannen.
Tarzan und Klösschen schaffen es noch, mit dem Fotobon die Fotos abzuholen. Den Gefallen, um den Volker Tarzan ganz am Anfang gebeten hat.
Da gibt es ganz am Schluss auch Aufnahmen, die zeigen, wie Bosselt, zusammen mit einem Komplizen Autos knackt und Gegenstände stiehlt.
Jetzt kommt der Verdacht auf, Volker habe mit Bosselt ein wenig spielen wollen, sei dann aber von den beiden Tätern entführt worden, damit er die Bilder herausrückt: wenn nicht freiwillig, dann auch über den Weg der Folter.
Kapitel 18 - Rastplatz Kuckucksruh
Die Erpresser haben sich wieder gemeldet und mitgeteilt, wo das Geld übergeben werden soll.
Tarzan tut dem Kommissar gegenüber so, als ober den Ort nicht kennen würde.
Tut er aber, weil er vor einiger Zeit dort mit Karl und Volker einen Bunker gebaut hat, um Rehe zu beobachten für die Schule.
Jetzt wollen sie von dort aus kontrollieren, wer das Geld abholen kommt.
Natürlich macht sich Tarzan keine Gedanken darüber, dass, geht etwas schief, Entführer auch schnell bereit sein können, das Entführungsopfer zu töten, um auch wirklich alle Spuren zu vernichten.
Kapitel 19 - Wer hätte das gedacht?
Wie sich zeigt, gibt es keine Entführer.
Volker hat das alles selber gemacht, um seinen Eltern heimzuzahlen, dass sie ihn immer so vernachlässigt haben.
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