Stefan Wolf
Ein Fall für TKKG
Band 93
Die Gehilfen des Terrors
Kapitel 01 - Der Typ mit dem Messer
Gaby ist auf dem Weg zur Bande und entdeckt dabei einen Nazideppen, der einen Afrikaner mit einem Messer bedroht. Sie schafft es, die Lusche zu vertreiben.
Ich habe schon immer gesagt, dass ich es für mich selber nicht verantworten könnte, Kinder in diese Welt zu stellen und dazu stehe ich in der heutigen Zeit noch viel mehr.
Warum? Nimm eine Zeitung in die Hand, und sag mir, wie viele gute Nachrichten es hat und wie viele schlechte.
Wenn ich nur schon bedenke, dass Donald Trump Präsident der USA ist: meine Fresse, gerade der. Es kann niemand behaupten, dass er wirklich weiss, was er macht. Mit ach und krach will er mit dem Kopf durch eine Stahl-Beton-Adamantium-Türe brechen und es scheint ihm egal zu sein, wie viele Leichen und zerstörte Seelen und Existenzen er dabei hinter sich lässt.
Nein; das ist wahrlich keine gute Zeit, um ein Kind in die Welt zu bringen.
Kapitel 02 - Bruon, Spezialist für Bomben
Ein Gastwirt, der als Bombenbauer arbeitet. Er will und muss Geld verdienen, um den Krankenhausaufenthalt seiner Frau zu bezahlen, die nach einem Überfall im Koma liegt.
Eigentlich hat er ja damit aufhören wollen, aber die Rechnungen zwingen ihn dazu, diesem Job wieder nachzugehen und natürlich auch, weil er seine Frau über alles liebt, macht er es.
Dazu kann ich nicht viel sagen: würde ich zum Verbrecher werden, für jemanden, den ich liebe? Eine Sache, die ich ganz sicher nie wissen werde. Von wegen Liebe: ein Gefühl, dass ich bis heute nicht habe kennenlernen können und es auch nicht kennenlernen werde. Von wegen ein wenig anders verdrahtet sein im Kopf, da ich ein Asperger-Autist bin.
Da stehe ich echt nicht auf der Sonnenseite des Lebens, wenn es um das Thema Gefühle geht: das eine oder andere kenne ich, aber nie werde ich sie alle kennen. Scheint mir auf jeden Fall ein gewisser Nachteil im Leben zu sein.
Kapitel 03 - Heerlager bei Viersteins
Passt auf jeden Fall.
Kapitel 04 - Ein Geranientopf kann tödlich sein
Nazitypen sind so was von dämlich, was zur Zeit die Leute der AFD immer wieder beweisen, mit ihren Meldungen über Twitter, oder wenn sie wieder einmal versuchen, im Bundestag etwas auf die Beine zu stellen.
Von dem her gesehen hat Stefan Wolf die Typen doch mehr als genial getroffen.
Kapitel 05 - Die Kids von der Bordsteinkante
Obdachlose Kinder.
Keine Verbindung zur Familie, aus was für Gründen auch immer.
Mir fällt da der Typ ein, den ich an einem Samstagnachmittag im Fernsehzimmer in Schiers gesehen habe, und sicher ein Dutzend leere Bierflaschen neben seinem Sessel. Ich bin mir nicht sicher, aber der hat sicher seinen Rausch ausgeschlafen. Wenn ich mich recht erinnere, ist er ja von seinen Eltern in Schiers mehr oder weniger abgeladen worden.
Da habe ich es noch sehr gut und habe eigentlich keinen Grund, mich zu beschweren.
Kapitel 06 - Brutale Methoden der Luxus-Sanierer
Kann man auch so stehen lassen.
Kapitel 07 - Wer ist der Vermummte?
Passt schon.
Kapitel 08 - Claudia und Anne-Marie
Kann ich so auch stehen lassen und gebrauchen, ausser dass die zwei Schlägertypen, die am Schluss auftauchen, auch recht klischéehaft sind. Meine Fresse, ein wenig mehr Abwechslung und ein wenig mehr menschliches hätte wirklich nicht geschadet.
Kapitel 09 - Betrunken im Gartenhaus
Er beschreibt recht gut und recht gut bildhaft, wie ein Flüchtling sich fühlen könnte und auch warum er eigentlich auf der Flucht ist.
Gutes bis sehr gutes Kapitel, dass man wirklich lesen sollte.
Kapitel 10 - Tim rettet seinen Gegner
Passt schon mehr oder weniger.
Kapitel 11 - Irrer Blick wie beim Fussballtrainer
Lassen wir auch so stehen.
Kapitel 12 - Kleiner Herkules mit zwei Hunden
Kann ich so stehen lassen; wenn es um Tiere geht, werde ich halt softig-weich.
Kapitel 13 - Gaby in tödlicher Falle
Lassen wir auch so stehen. Hatte Tarzan doch Gelegenheit, das Leben von Pfote zu retten und einen Kuss dafür zu kassieren.
Kapitel 14 - Wie kommt Irene hierher?
Passend geschrieben, nur die Jugendsprache, die angebliche, geht mir gewaltig auf den Senkel des heiligen Senkels.
Kapitel 15 - Volle Dröhnung wider Willen
Lassen wir als passend stehen.
Kapitel 16 - Der Auftraggeber meldet sich
Kann ich auch so stehen lassen.
Kapitel 17 - Lohmann’s teuflischer Plan
Und wieder einmal zeigt Stefan Wolf, wie schlecht Menschen doch sein können und wie eindimensional Figuren in seinen Stories geschrieben sein können.
Kapitel 18 - Otto kommt doch
Passt auch.
Kapitel 19 - Die Beute aus dem Überfall
Rache ist Blurwurt. Endlich erfährt Bruno Scherg, wer seine Frau überfallen und ins Koma geprügelt hat. Leider wird er dadurch so unvorsichtig und nervös, dass er einen kleinen Unfall baut und dann noch selber verprügelt wird.
Kapitel 20 - Gefährlicher Cognac
Lassen wir auch so stehen.
Da fällt mir in Sachen Leben, Vergangenheit, Zukunft oder Gegenwart nicht viel ein.
Kapitel 21 - Lunte legen, Kids flambieren
Hier kann ich nur sagen, dass Nazis auf eine eigene Insel verbannt gehören, ohne Strom, ohne fliessend Wasser und mit Schaufeln aus Papier, damit das Graben und Bauen auch wirklich viel Spass macht.
Kapitel 22 - Schluss mit laut!
Lass ich auch so sein.
Kapitel 23 - Benzin am Puppentheater
Lasse ich auch so stehen.
Hauptsache, es geht den Nazis an die Gurgel, an die Nieren und an alles, was auch nur entfernt weh tun kann.
Kapitel 24 - Malco’s Entschluss
Kann ich verstehen, dass er, nach all dem, was er in Deutschland hat erleben und durchmachen müssen, lieber zurück nach Afrika geht, und dort ums Überleben kämpfen will: dort kennt er sich wenigstens aus und kann zwischen Freund und Feind viel besser unterscheiden.
Würde ich in dem Fall wohl auch so machen.
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